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Eigenbluttherapie

Elektro, Reizstrom, Bioresonanz, Laser, Sauerstoff, Ozon, Magnetfeld - Therapie, Behandlungsmethode, Massage

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Autor/in
1. Dipl.-Med. Claudia Buntrock, Fachärztin für Allgemeinmedizin 2. Thorsten Müller, Heilpraktiker
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1.
Die Eiweißstoffe des eigenen Blutes können zur Reiz- und Umstimmungstherapie benutzt werden. Die Methode ist seit dem Altertum bekannt. Es wird eine kleine Blutmenge - zumeist aus der Armvene - entnommen und sofort in den Gesäßmuskel der anderen Seite gespritzt. Um die Wirkung zu erhöhen, kann man das Blut mit homöopathischen Zusätzen oder auch einem Ozon - Sauerstoff - Gemisch anreichern.

Als Nachweis der Wirkung gilt eine Allgemeinreaktion des Körpers, bei der es u.a. auch zu Fieber und Abgeschlagenheit kommen kann. Bestehende Krankheitssymptome können sich verschlimmern. Diese Reaktion ist nur sehr kurzfristig und stärkt die Selbstheilungskräfte des Körpers. Eine Eigenblut-Therapie muss über mehrere Wochen durchgeführt werden.

Indikationen: chronische Erkrankungen, insbesondere Allergien (bei Heuschnupfen beginnt man in der symptomfreien Jahreszeit), Bronchialasthma, rheumatische Gelenkbeschwerden, Magen- und Darmgeschwüre sowie Hauterkrankungen, aber auch allgemeine Abwehrschwäche und Infektanfälligkeit, Schlafstörungen, reaktive Depressionen und klimakterische Beschwerden

Kontraindikationen: Bluterkrankheit

2.
Die Eigenbluttherapie ist eine unspezifische Reiztherapie, bei der entnommenes Venenblut direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut reinjiziert wird. Dies setzt eine vielfältige Abwehrreaktion des Körpers in Gang. Da durch die Aktivierung der Abwehrkräfte außerdem die körpereigenen Selbstheilungskräfte angeregt werden, kann die Eigenbluttherapie auch als Umstimmungstherapie bezeichnet werden.

Indikationen:
- chronische Erkrankungen, v.a. chronische Entzündungen
- akute und wiederkehrende Entzündungen der Mandeln, Nasennebenhöhlen usw.
- allergische Erkrankungen, z.B. Allergien, allergisches Asthma, Heuschnupfen
- Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Ekzeme, Haut- und Nagelmykosen
- Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, v.a. primär chronische Polyarthritis
- vermindertes Allgemeinbefinden, physisch und psychisch
- depressive Zustände, insbesondere während des Klimakteriums
- Schlafstörungen
- u. a.

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