Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation ist eine spezielle krankengymnastische Technik.
Es ist eine Behandlungsmethode die, in den 50-ziger Jahren, in Californien bei der Behandlung von Kinderlähmungspatienten entwickelt worden ist. Mittlerweile hat man aber festgestellt, daß man Patienten aus dem chirurgischen (z. B. nach Knochenbrüchen), im orthopädischen (z.B. nach künstlichen Gelenken) und im neurologischen Bereich (z.B. nach einem Schlaganfall) damit erfolgreich behandeln kann.
Ausgesprochen heißt PNF- propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation. Propriozeptoren sind Rezeptoren, die unserem Gehirn Informationen über die Haltung und Bewegung unseres Körpers übermitteln. Neuromuskulär heißt, daß es Muskeln und Sehnen betrifft. Und Fazitilation bedeutet, etwas einfacher machen oder Bewegung erleichtern.
Allgemein bedeutet dies, daß man über die Arbeit mit bestimmten Bewegungsmustern die Muskeln und Nerven stimuliert, um:
Wichtig ist, daß man bei einer Behandlung nach PNF den Menschen als Ganzes, sowohl physisch, psychisch, als auch sozial und nicht nur auf einen Teil des Körpers oder auf ein bestimmtes Problem bezogen behandelt. Man geht davon aus, daß jeder motorische Fähigkeiten hat, die man durch gezielte Anregung aktivieren kann. Man nennt dies ein „schlummerndes“ Potential, daß man nur zu wecken braucht.
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