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Osteopathie, Strukturelle Osteopathie, Craniosacrale Osteopathie, Viscerale Osteopathie

Physio, Ergo, Fuß, Hand - Therapie, Behandlungsmethode, Massage

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Autor/in
Monika Kirchmayr
Physiotherapeutin, Osteopathin
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Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die versucht den natürlichen Mechanismus im Körper wiederherzustellen.

Ziel der Osteopathie

Ziel ist die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Durch die Harmonisierung von Struktur, Weichteilen und Körperflüssigkeiten soll ein Gleichgewicht erreicht werden, das Grundvoraussetzung für die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit ist. Gesundheit, die durch Mobilität zum Ausdruck kommt.

Osteopathie hilft bei

  • Chronische Schmerzzustände des Bewegungsapparates
  • Akute Beschwerden (Hexenschuss, Peitschenschlagsyndrom,...)
  • Sportverletzungen (akut und chronisch)
  • Kopfschmerz, Schwindel, Tinnitus
  • Probleme des Kauapparates
  • Verdauungsprobleme
  • Atemwegsbeschwerden
  • Gynäkologische Probleme (Hormonstörungen, Menstruationsbeschwerden,
  • Inkontinenz, unerfüllter Kinderwunsch, Infertilität)
  • Schwangerschaftsprobleme, Geburtsvorbereitung
  • Geburtsverletzungen (angeborene und erworbene Probleme der kindlichen Entwicklung)
  • Vorbeugend um künftige Probleme zu vermeiden
  • ... und vieles mehr bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen

Die osteopathische Grunduntersuchung erfolgt durch feines Abtasten sowie Mobilitätstests sämtlicher Gelenke und Gewebe. Dabei werden Fehlfunktionen und Funktions-störungen sichtbar, die auf das Grundproblem hinweisen. Voraussetzung dafür ist eine präzise Kenntnis der Anatomie und Physiologie. Osteopathen arbeiten mit dem Konzept, dass der menschliche Körper grundsätzlich immer der
Gesundheit und der bestmöglichen Funktion zustrebt. Der Körper hat eine inhärente Kapazität einer Krankheit bzw. Dysfunktion zu widerstehen. Ein Osteopath will keine Probleme heilen, sondern Barrieren entfernen, die eine Selbstheilung des Körpers verhindern. Der Osteopath löst diese Barrieren nur mit seinen Händen, indem er sich auf die großen Systeme der Osteopathie bezieht:
Strukturelle Osteopathie, Cranio-Sacrale Osteopathie, Viscerale Osteopathie

Strukturelle Osteopathie

Unter struktureller Osteopathie versteht man alle Techniken, die sich mit der Mobilisation und der Korrektur von Blockaden in Gelenken, Muskeln, Sehnen, Ligamenten und Faszien beschäftigen. Der Osteopath arbeitet am Bewegungsapparat. Eine besondere Stellung in der osteopathischen Behandlung nimmt das Fasziensystem ein:

Das Fasziensystem (Bindegewebe) stellt eine lückenlose Verbindung zwischen den Körperteilen und den Organen her. Es kommt an keiner Stelle im Körper zu einer Unterbrechung der Gewebe. Alles steht mit allem in Verbindung und trägt so zum perfekten Funktionieren bei.

Durch diese Kontinuität der Faszien können sich Spannungen und oft auch daraus resultierende Schmerzsymptomatiken in andere Regionen des Körpers fortsetzen.
Die Behandlung der Faszien kann einerseits durch sehr sanfte Methoden, andererseits aber auch durch sehr direkte, kräftige Techniken erfolgen.

Craniosacrale Osteopathie

Das cranio-sacrale System setzt sich aus dem mobilen Gefüge der Schädelknochen (Cranium) und dem Kreuzbein (Sacrum) zusammen. Dieses System ist über das unelastische Duralrohr und den Liquor cerebrospinalis verbunden. Man kann es als hydraulisches System betrachten, das ultrafeine Bewegungen und Spannungszustände vom Schädel auf das Sacrum und umgekehrt überträgt.

Ausgangspunkt der Diagnose und Therapie ist der cranio-sacrale Rhythmus, der wie der Herz- und Atemrhythmus einen eigenständigen Körperrhythmus darstellt. Störungen im cranio-sacralen System können vielfältige und weitreichende Folgen auf das gesamte neuro-vegetative und vaskuläre System haben:

  • Störungen des Lymphabflusses und des venösen Abflusses
  • Verminderte Stimulation endokriner Drüsen
  • Hormonstörungen
  • Kopfschmerz, Schwindel, Migräne
  • Konzentrationsstörungen...

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