Heilungsprozesse
Infobrief für den April 2012
Abgeworfen!
Immer
gibst Du alles, Deine Früchte = Talente/Gaben/Fähigkeiten und selbst Teile von
Dir!
Fühlst Du Dich ausgebrannt, leer
und kraftlos und denkst: „Immer gebe ich alles, bin
ständig für andere da, ob im Job
oder privat und jetzt, wo es mir schlecht geht, ist
niemand für mich
da!“
Warum ergeht es mir so und wozu?
Was hat zu diesem „Burn-Out“
geführt? Wenn wir alles in Liebe geben, fließt Liebe
zurück und wir fühlen uns gut, denn
wir fließen im Fluss des Lebens.
„Ja, ja, alles in Liebe tun..., wenn
der Chef mir laufend neue Aufgaben überträgt, wenn
meine Familie ständig viele
Ansprüche an mich stellt, so dass ich mich immer
überfordert fühle und mir alles oft
zu viel ist, wie soll ich da noch alles in Liebe tun? Ich
bin froh, wenn ich die Dinge
irgendwie alle erledigen kann,“ höre ich Dich sagen.
Ich frage Dich: „Warum überlastet
es Dich? Hängst Du fest in Deinen eigenen
Erwartungen oder in der Opferrolle?
Oder sogar in beidem?“
Erwartungen
Auch wenn es Dir schwer fällt,
halte einen Moment inne und frage Dich:
Stecke ich fest
-
in Forderungen, die meine
Bedürfnisse befriedigen sollen,
-
im
Perfektionismus,
-
in
Phantasievorstellungen,
-
in
Unzufriedenheit,
-
in einem Gefühl von
Unzulänglichkeit
-
oder in
Schuldgefühlen?
Wenn es Dir beruflich und privat
gelingt, allen Erwartungen von außen zu entsprechen,
geht es Dir dann besser? Wenn Du
die ganze Alltagslast geschafft hast, geht es Dir dann
gut? Ich behaupxe „nein“, denn
alles, was Deinen Erwartungen nicht voll und ganz
entspricht, führt in die
Frustration und in die Enttäuschung; selbst wenn all Deine
Bedürfnisse erfüllt werden, so
bleibt immer noch Dein unerfülltes inneres Bedürfnis der
Vergangenheit. Also schraubst Du
Deine Erwartungen höher und immer höher, bis es nicht
mehr geht in der Annahme, dann
befriedigt zu werden.
Wie entstehen Erwartungen
Irgendwann zu einem wichtigen
Zeitpunkt Deines Lebens in der Vergangenheit hattest Du
ein Bedürfnis, dass unerfüllt
blieb. Aus solch einem „unerfüllten Bedürfnis“ entstehen
Erwartungen und mithilfe dieser
Erwartungen versuchst Du dann, das ehemalige
Bedürfnis immer noch zu
befriedigen. Da es aber der Vergangenheit angehört, kann es
unmöglich im Jetzt befriedigt
werden. So kann es sein, dass Du immer wieder in die
Opferrolle schlüpfst, Dich damit
ständig überlastest, Dich vielleicht sogar selbst
bestrafst und beginnst von anderen
zu fordern. Jetzt schließt sich der Kreislauf, denn
Deine innere Erwartung der
Vergangenheit kann nicht erfüllt werden und Du bleibst leer.
So gehst Du unweigerlich immer mehr
in die Frustration. Bei dieser Dynamik, die
meistens unbewusst abläuft, handelt
es sich um eine „Masche“ des Egos, die es wachsen
lässt, jedoch unser wahres Selbst
klein hält. Mit anderen Worten gesagt:
Wir leben Trennung anstatt Liebe/Verbindung.
Dazu signalisiert uns unser Ego oft
das Gefühl nicht gut genug zu sein. Egal was wir tun,
es verstärkt sich unsere Angst und
das Gefühl der Unzulänglichkeit. Erwartungen sind die
Haupxdynamik für
Stress.
Was verbirgt sich hinter der Aufopferung?
Aufopferung beruht auf der
Überzeugung, dass wir wertlos sind. Aber warum fühlen wir
uns bewusst oder auch unbewusst
wertlos oder andere „besser“ als uns selbst? Wir alle
sind EINS, wir alle kommen
aus der gleichen Quelle, wieso entsteht dann das Gefühl
eines Unterschiedes zu anderen?
Wenn wir uns wertlos fühlen, haben
wir aufgehört uns selbst zu lieben: wir geben ohne
zu empfangen und bald fehlt uns
jede Energie. Das führt zu Ausgebranntsein und zur
Erschöpfung. Oftmals geben wir uns
selber auf und passen uns anderen beinahe
uneingeschränkt an. Es verwischt
sich unsere eigene Persönlichkeit und wir ordnen uns
anderen über, weil wir ihn/sie
mittragen wollen oder wir ordnen uns ganz unter, um
Liebe und Anerkennung zu erhalten.
Wenn wir uns überordnen, glauben wir stärker zu
sein als der andere und wenn wir
unter ihm stehen, fühlen wir uns moralisch überlegen.
Oft handelt es sich hier um
Familienmuster, die bereits in der Kindheit entstehen.
Lösungsvorschläge:
Setze Dich ganz entspannt hin,
zünde eine Kerze an und bitte Deine Engel darum, Dir zu
helfen. Dann frage Dich (und Deine
Engel, da vieles unbewusst abläuft):
-
Welche Erwartungen habe ich an
mich, an andere?
-
Gibt es in meinem Leben ein
Familienmuster und welches?
-
Was sind meine Bedürfnisse und
wie kann ich sie erfüllen?
-
Wann und wo bin ich nicht in
Liebe und nehme dadurch nicht?
Vielleicht erstellst Du Dir eine
Liste mit Deinen Erwartungen und den damit verbundenen
Personen und dann wandelst Du sie
um in Ziele. Setze Dir Ziele und wenn Du ein Ziel mal
nicht erreichst, bilde Dir ein
neues. Du hast immer die Möglichkeit der Korrektur und
damit setzt Du Dich niemals herab.
Beispiel:
Sobald Du eine Erwartung an
jemanden stellst, beruht sie darauf, dass Du nicht gibst!
Wenn Du erwartest, dass der andere
Dich liebt, liebst Du Dich selbst oder ihn nicht
genug. Sobald Du Deine Erwartung
einfach in den Wunsch geliebt zu werden umwandelst
und den anderen ermutigst, dies zu
tun, führt es unweigerlich zum Erfolg.
Bezüglich des Familienmusters frage
Dich, wessen Last trage ich, die nicht zu mir gehört
und die ich benutze, um
insbesondere Intimität zu umgehen? Gebe die Last, die nicht
Deine ist, zurück an die
betreffende Person. Dies wird Dich und den anderen stärken und
befreien, denn wenn Du Dich selbst
befreist, wirst Du auch andere befreien.
Aus: Ein
Wunderstudienbuch – Eine
Reise, die über Worte hinausgeht – von Brent Haskell, Ph. D., D.
O.,
Oxalis-Verlag, Seite 34 ff.
…
Höre mir
aufmerksam zu!
Du bist
in der Tat unverletzlich.
Du hast
da keine Alternative.
Es gibt
nichts, was du tun kannst,
um die
Tatsache, dass du unverletzlich bist, zu verändern.
Es gibt
NICHTS außerhalb deines Selbstes,
was
irgendeine Auswirkung auf dich oder deine Erfahrung
oder
deine Bewusstheit haben kann.
Auch
wenn du dich diesen Worten, die ich sage,
aktiv
widersetzen und sie bekämpfen würdest,
könntest
du diese Tatsache, dass du unverletzlich BIST
und der
Schöpfer der ganzen Welt, die du siehst,
nicht
verändern, da du der Sohn Gottes BIST
und der
Schöpfer der ganzen Welt, die du siehst.
Hierbei
hast du keine Wahlfreiheit.
Jeder
Aspekt von deiner Welt,
alles,
was du gut nennen könntest;
alles,
was du schlecht nennen könntest;
jede
Aufregung, die du fühlst,
jede
Freude,
alles
MUSS von dir erschaffen werden;
und
nichts,
niemand,
kein
Wesen
kann
diese Tatsache ändern.
Diese
Wahrheit gilt direkt
für jede
Beziehung, in der du dich befindest,
sofern
du jemals das Gefühl hast, dass jemand,
der von
dir getrennt ist,
VERURSACHER dessen ist, was du fühlst,
sei es
Ärger oder Hass oder Aufregung oder Freude,
täuschst
du dich.
Denn
dann bittest du darum, verletzlich zu SEIN;
ich sage
dir nochmals, dass das nicht möglich ist.
Jedes
Mal, wenn du Freude erfährst,
sei
gewiss, dass sie deine eigene Schöpfung ist,
und dass
du sie für dich wähltest.
Jedes
Mal, wenn du Frustration oder Zorn,
Kummer
oder Traurigkeit erfährst,
oder
irgendetwas von dem, was du als negativ wahrnimmst,
sei dir
vollkommen bewusst, dass du das für dich gewählt,
und es
tatsächlich geschätzt hast.
Wenn du
das nämlich nicht getan hättest,
könnte
es nicht da sein,
und du
könntest es nicht erfahren.
Würde
ich diese letzten wenigen Sätze
immer
und immer wieder sagen,
bis du
sie schließlich als Wahrheit ERFAHREN hättest,
dann
hätte sich Ein
Kurs in Wundern für
dich erledigt,
und du
wärest frei.
Dieses
Wissen allein genügt.
…
Seele
Deine Seele ist noch in Einheit mit der
göttlichen Energie und darum weiß Deine Seele,
dass vorgenannte Worte wahr sind. Wisse, was
auch geschieht, es dient immer Deinem
höchsten Wohle.
Eine licht- und liebevolle Zeit,
herzlich
Deine
Birgit