Spirituelles Heilen könnte man, wie Geistheilung, wohl als früheste therapeutische Entdeckung des Menschen bezeichnen. Schon immer gab es Menschen, die intuitiv ihre Fähigkeit nutzten, andere durch einen Austausch universaler Energie zu heilen. Oftmals war dies verbunden mit irgendwelchen Ritualen. Spirituelles Heilen darf nicht mit Glaubensheilen verwechselt werden. Glaubensheilen setzt einen bedingungslosen Glauben des Patienten an Gott voraus, was beim Spirituellen Heilen nicht der Fall ist.
Arbeitsweise bei der Spirituellen Heilung
Beim Spirituellen Heilen wird davon ausgegangen, dass der Mensch nicht nur materieller Körper ist, sondern gleichzeitig auf mehreren Bewusstseinsstufen lebt. Nämlich auf der materiellen Stufe, auf einer Art elektromagnetischer Stufe (Gefühlsebene), auf der intellektuellen Stufe und auf der spirituellen Ebene.
Der Spirituelle Heiler heilt nun nicht einfach den erkrankten Körperteil, sondern er bringt den Energiefluss zwischen den verschiedenen Bewusstseinsstufen wieder ins Gleichgewicht, denn ein Ungleichgewicht bedeutet Krankheit. Krankheit definiert sich entsprechend als körperliche Auswirkung von Störungen auf der feinstofflichen Ebene.
Die Arbeitsweise der Spirituellen Heilern ist unterschiedlich. Manche arbeiten in tiefer Meditation oder leichter Trance. Andere spüren Energie aus ihren Händen fliessen (Handauflegen). Dabei konzentriert sich der Heiler auf Liebe und intensive Fürsorge. Seine Seele, sein Geist, sein ganzes Wesen verlangt danach, dem Kranken zu helfen. Der Spirituelle Heiler wird so zum Kanal für Heilungsenergien, die er auf den Patienten überträgt.
Jeder wahre, hingebungsvolle Heiler muss täglich in Meditation an sich arbeiten, denn durch dieses Einssein mit den universalen Gesetzen erhält er die Kraft, um die nötige Ganzheit zwischen sich und dem Patienten erhalten und beibehalten zu können.
In England ist das Zusammenarbeiten von Schulmedizinern und Spirituellen Heilern gängige Praxis. Die dadurch erzielten Erfolge sind beeindruckend.

Therapeuten, Heilpraktiker