Unbekümmert den Lebensabend genießen

Heute gibt sich kein Angestellter mehr der Illusion hin, einmal eine so angemessene staatliche Rente zu erhalten, dass er damit seine Lebenserhaltungskosten im Alter vollkommen decken kann. Ein Großteil der jungen Erwachsenen geht sogar davon aus, überhaupt keine staatliche Rente zu bekommen. War diese Erkenntnis zu Beginn noch mit Schock und Enttäuschung verbunden, gehört sie inzwischen zu den normalen Gedanken, die sich jeder über das Altern macht.

Private Altersvorsorge ist wichtig

Durch diesen Umstand ist das Thema Altersvorsorge inzwischen so fest in den Köpfen verankert, dass es kaum jemanden gibt, der nicht mit verschiedenen Anlagemodelle oder Zusatzversicherungen dafür sorgt, dass er von der drohenden Altersarmut möglichst verschont wird. Diejenigen, die sich noch nicht damit auseinandergesetzt haben, können sich mit Hilfe verschiedenster Quellen, wie zum Beispiel diesem informativen Dossier des Magazins Stern, zur privaten Altersvorsorge informieren.

Kosten für Beerdigung im Auge behalten

Neben der finanziellen Absicherung im Rentenalter sollte man aber auch nicht davor zurückschrecken, darüber nachzudenken, welche Kosten nach dem eigenen Tod auf die nächsten Verwandten zukommen. Das ist natürlich ein Thema, mit dem sich keiner gerne beschäftigt, schon gar nicht die eigenen Geschwister, Kinder oder Enkel. Doch hat man sich vorher noch nie Gedanken darüber gemacht, kann einem in Anbetracht der Beerdigungskosten, die in Deutschland durchschnittlich bei 7000 Euro liegen, schon einmal der Atem stocken. Auch Folgekosten wie Friedhofsgebühren steigen seit einigen Jahren kontinuierlich und werden oftmals unterschätzt oder überhaupt nicht bedacht, weshalb eine entsprechende Vorsorge sinnvoll ist.

Sterbegeldversicherung entlastet die Hinterbliebenen

Zudem ist es auch im eigenen Interesse, die Angelegenheiten nach dem eigenen Tod geregelt zu wissen, denn die meisten Menschen haben bestimmte Vorstellungen von einer stilvollen, angemessenen Beerdigung und Ruhestätte, an der es nicht wegen der finanziellen Belastung für die Hinterbliebenen scheitern soll. Für diesen Fall gibt es Sterbeversicherungen, in die man zu Lebzeiten regelmäßig einen festgelegten Betrag einzahlt und mit deren Auszahlungssumme nach dem Tod die Kosten für das Begräbnis und sämtliche Begleitkosten gedeckt werden können. Diese Absicherung bedeutet eine erhebliche Entlastung für die Nachkommen, die dann ohne Gedanken an Finanzen verschwenden zu müssen den Verlust eines geliebten Menschen verarbeiten können. Und sie bedeutet auch eine Beruhigung für die einzahlenden Senioren, denn sie können sicher sein, dass ihr Tod ihre Familie nicht zusätzlich noch finanziell belastet.


Letzte Änderung: 10.09.2014

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