Augen-Übungen, aber wie?

Viele "übersehen" buchstäblich die Tatsache, dass die Augen das wichtigste Sinnesorgan des Menschen sind. Entsprechend wichtig ist es, die Augen zu schützen oder bei ihrer Aufgabe, dem Sehen, konsequent zu unterstützen. Gerade bei übermäßiger Computerarbeit oder beim Lesen kleiner Texte werden die Augen immer wieder in besonderer Weise beansprucht.

Augen-Übungen, aber wie?
Bild: ©iStock.com/ lovelens

Kein Wunder, wenn angesichts dessen mit der Zeit die Sehkraft zu wünschen übrig lässt oder wenn die Augen häufig jucken, brennen oder tränen. Viele gute Gründe in jedem Fall, die für die Anwendung von Augenyoga sprechen. Werden die Augen-Übungen in regelmäßigen Abständen bzw. bei der alltäglichen Computerarbeit durchgeführt, stellen sich gewiss rasch erste Erfolge ein.

Augen zu - und durch...?

Es gibt Menschen, die der Ansicht sind, dass bei jedem gesundheitlichen Problem ausschließlich die Verwendung von Medizin, Salben und Co. helfen kann. Dass jeder allerdings schon durch gezieltes Augen-Training eine Menge für die Gesunderhaltung bzw. für die Stabilisierung der Sehkraft tun kann, stellt sich vor allem dann heraus, wenn die Augen-Übungen einfach mal ausprobiert werden. Wissenswert ist, dass nicht einmal ein großer Aufwand betrieben werden muss, um das Augenyoga in adäquater Art und Weise anwenden zu können. So sind die meisten Yoga-Übungen buchstäblich mit nur wenigen "Augenblicken" durchführbar.

Es liegt im Auge des Betrachters: Augenyoga bringt viele Vorteile im Alltag

Wer sich verstärkt mit Augenyoga beschäftigt, wird schon bald feststellen, dass sich dies ungemein positiv auf die Augen auswirken kann. So liegen die Vorteile klar auf der Hand. Fakt nämlich ist, dass sich durch gezielte Augen-Übungen zum einen die Sehkraft stabilisieren lässt und das mitunter erforderliche "Starren" auf den Computer leichter erträglich wird. Darüber hinaus lässt mit der Zeit das Brennen und das Augenjucken nach, da trainierte Augen schlichtweg gestärkter sind und somit die Herausforderungen des Alltags leichter zu meistern imstande sind. Aber nicht nur das, sondern außerdem spricht für sich, dass das individuelle Sehvermögen sogar bis ins hohe Alter bewahrt werden kann. Beanspruchte Augen haben sich Entspannung verdient. Augenyoga bietet die beste Möglichkeit, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Augenyoga für Brillenträger: Einfach mal ins Auge fassen

Im Hinblick darauf, dass spezifische Augen-Übungen nachhaltig dazu beitragen können, den Sehnerv zu trainieren und im Zuge dessen das Sehvermögen zu unterstützen, sind es vor allem Brillen- und Kontaktlinsenträger, für die Augenyoga von Vorteil ist. Generell ist in diesem Zusammenhang auch für Nicht-Brillenträger Folgendes zu beachten: Um die Augen zu schonen, braucht man die richtigen Brillen, In Kombination mit zielgerichtetem Augen-Yoga sind gesundheitsbewusste Verbraucher so auf einem sehr guten Weg. Natürlich können die Übungen auch dann durchgeführt werden, während die Brille getragen wird. So macht es Sinn, einfach mal die Augenlider zu schließen und die Augäpfel kreisen zu lassen. Dabei geht der Blick zunächst nach links, dann nach rechts und schließlich von oben nach unten und umgekehrt. Jede Richtung ist dabei zehn Mal zu wiederholen. Auch die Schreibtischlampe können Brillenträger sowie alle, die es nicht werden wollen, in die Augen-Übungen mit einbinden. So werden die Augen wiederum geschlossen und der Lichtstrahl sowie die Wärme direkt für etwa 30 Sekunden auf die Augen gelenkt. Dann wird das Licht für 20 Sekunden ausgeschaltet und die Augen bleiben weiterhin geschlossen. Im Anschluss daran wird die höchst entspannende Prozedur etwa drei bis vier Mal wiederholt.

Geringer Aufwand, große Wirkung

Brillenträgern wird empfohlen, regelmäßig die Augen-Übungen durchzuführen. Auch wer vorbeugen und möglichst keine Brille tragen will, ist mit Augenyoga sicher gut beraten.


Letzte Änderung: 28.02.2015

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