Ausbildung zum Heilpraktiker

Wer sich für eine Ausbildung zum Heilpraktiker entscheidet, hat einen interessanten Beruf gewählt. Hier geht es um die Gesunderhaltung der Menschen und eigenverantwortliches Arbeiten. Es gibt keine speziellen Voraussetzungen für diese Berufswahl. Eine gewisse medizinische Vorbildung oder Vorkenntnisse aus diesem Bereich sind natürlich sehr vorteilhaft und minimieren den Lernaufwand.

Heilpraktiker-Fernstudium

Die Ausbildung zum Heilpraktiker kann über ein Fernstudium oder diverse Heilpraktiker-Schulen absolviert werden. Die Länge dieses Studiums oder die Dauer der Lehrgänge, wie die Heilpraktikerausbildung in Passau, hängt von der Lernintensität oder dem persönlichen Lerntempo des jeweiligen Schülers ab. Für die Heilpraktikerprüfung gilt eine spezielle Bestimmung, die nach der Durchführungsverordnung zum Heilpraktikergesetz durchgeführt werden muss. Folgende Kriterien müssen beachtet werden:

  • Jeder Antragsteller muss mindesten 25 Jahre sein
  • Es darf keine Vorstrafe vorliegen – Die Vorlage eines pol. Führungszeugnisses ist unabdingbar.
  • Jeder Antragsteller muss eine abgeschlossene Schulausbildung vorweisen.

Nach Beendigung der Heilpraktiker-Ausbildung

Personen, die sich für diese Ausbildung entscheiden, aber keine spezifischen Vorbildungen haben, müssen mit einer längeren Ausbildungszeit rechnen. Nach Beendigung der Heilpraktikerausbildung und aller Prüfungen erfolgt eine Überprüfung des Gesundheitsamtes, die letztlich die Erlaubniserteilung nach dem Heipraktikergesetz vergibt. Mit dieser Erlaubnis darf der Heilpraktiker diesen Beruf frei ausüben. Ein Heilpraktiker kann seine Heilverfahren selbst bestimmen und individuell ausüben. Beispielsweise gewinnt die klassische Homöopathie oder die Aromatherapie vermehrt an Bedeutung.

Spezielle Verfahrensweisen

Es wird bei der alterntaiven Medizin nach spezifischen Verfahren behandelt, geheilt oder therapiert, so dass zum Beispiel eine Chiropraktik-Ausbildung oder eine Ausbildung zum Kinesiologen notwendig ist. Auch die Chiropraktik, Kinesiologie und Osteopathie sind Aufgabengebiete eines Heilpraktikers. Die Liste der möglichen Behandlungstechniken ist umfangreich und vielfältig. Eines steht auf jeden Fall fest, die Heilpraktikermethoden sind in der Regel nebenwirkungsfrei und zählen zu den sanften Heilverfahren. Besonders für Kinder bieten sich diese Heilverfahren an, da der Organismus und das Wachstum nicht beeinträchtigt werden. Heilpraktiker, der Beruf mit Zukunft. Eine unverbindliche Beratung zu Schwerpunkten, Verfahrensweisen oder auch Ausbildungsanforderungen lohnt auf jeden Fall.


Letzte Änderung: 18.11.2015

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