Kleine Biester: Sommergefahr Zecken

Zecken haben sich zum Schreckgespenst für die Gesundheit entwickelt. Es hat viele Jahre gedauert, bis diese Gefahr von Medizinern richtig erkannt worden ist. Leider ist diese Gefahr aktuell noch immer nicht komplett gebannt. Zeckenbisse können FSME und Borreliose verursachen. Beide sind sehr unangenehme Krankheiten, durchaus auch lebensbedrohlich. FSME ist die Abkürzung für Frühsommer-Meningoenzephalitis. Ein Virus schädigt das zentrale Nervensystem und das Gehirn.

FSME - gefährliche Infektion

Diese Infektionskrankheit ist gefährlich und nur schwer heilbar. Bei wenigen Menschen verläuft die Infektion unbemerkt und nur Selbstheilungskräfte bekämpfen sie erfolgreich. Gegen FSME gibt es inzwischen eine wirksame Impfung. Sie wird von den Krankenkassen bezahlt. In bestimmten Intervallen wird geimpft und wieder aufgefrischt. Das bewirkt einen sicheren Schutz vor FSME. Die Impfung ist dringend zu empfehlen und kann jederzeit vollzogen werden. Leider gibt es eine derartige Impfung gegen Borreliose nicht, beziehungsweise noch nicht. Die tückische Borreliose ist eine neurologische Erkrankung, die zur Zeit noch unheilbar ist. Sie ist schwer zu diagnostizieren, da sie mit Symptomen unterschiedlichster Art auftritt. Sie ist zum Beispiel oft nicht von einer harmlosen rheumatischen Krankheit zu unterscheiden. Als einzige Behandlung existiert die langfristige Einnahme von starken Antibiotika. Glücklicherweise kann der Gefahr Borreliose aber durch Aufklärung vorgebeugt werden.

Zeckenzangen sollten in keinem Haushalt fehlen

Durch Laboranalysen kann sie aktuell definitiv besser erkannt werden. Der beste Schutz vor Zeckenbissen ist richtige Kleidung bei Aktivitäten in freier Natur. Zecken leben vorwiegend am Boden auf Wiesen und Feldern und im Wald. Die Beine und Füße sollten optimal durch Schuhe, Strümpfe und lange Hosen vor Zecken geschützt werden. Nach dem Aufenthalt in freier Natur, auch im Freibad oder am Wasser, soll der Körper gründlich nach Zecken abgesucht werden. Denn Zecken wandern in der Regel zunächst stundenlang am Körper entlang, ehe sie sich für einen Zugriff per Stich bzw. Biss entschließen. Erst dann steckt die Zecke kopfüber im Menschen, egal an welcher Stelle. Zecken bevorzugen alle weichen und warmen Körperteile. In diesem Stadium muss die Zecke mit Sorgfalt entfernt werden. Der Kopf samt Körper muss sollte schnell entfernt werrden. Dazu gibt es in der Apotheke verschiedene Hilfsmittel, zum Beispiel die Zeckenzange oder eine sehr effektive Zeckenkarte. Beide werden tief  in die Haut unter der Zecke geschoben, danach wird mit einem Ruck die Zecke nach oben herausgezogen.

Probate Mittel, zum Schutz der Gesundheit

Wenn alles schnell genug geht, dann gibt die Zecke bei dieser Prozedur ihren schädlichen Stoff, den sie sozusagen aus dem magen erbricht, nicht mehr in den menschlichen Körper ab. Die Gefahr von Borreliose ist somit gebannt. Allerdings übertragen nicht alle Zecken die gefährlichen Krankheitsüberträger. Im Süden des Landes gibt es sie zahlreich, aber auch im Norden sind schon genug von ihnen entdeckt worden. Im Zweifel kann jede entfernte Zecke im Labor getestet werden. Bei infizierten Zecken kann sofort eine Gegenmaßnahme mit starken Antibiotika gestartet werden, das verhindert eigentlich immer den Ausbruch der gefürchteten Krankheit. Borreliose vorbeugen durch Schutzkleidung in der Natur und Impfung gegen FSME sind die beiden probaten Mittel gegen Zeckenangriffe zum Schutz der Gesundheit.


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