Nasennebenhöhlenentzündung - Sinusitis

Die Entzündung der Nasennebenhöhlen wird als Sinusitis bezeichnet. In der Regel ist auch die Nasenschleimhaut mit betroffen. Zu unterscheiden sind die akute und die chronische Sinusitis.

Ursachen für die Sinusitis

Verursacher sind Bakterien, Pilze und auch Allergien. Um die Bakterien und andere Erreger abzutransportieren, wird in der Nase von der Schleimhaut ein Sekret gebildet. Liegt eine Verstopfung dieses Weges vor, entsteht ein Stau. Die Schleimhaut entzündet sich und das Wachstum der Bakterien und auch anderer Erreger wird begünstigt. Zu unterscheiden ist, ob es sich um eine akute oder eine chronische Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) handelt. Für die akute Form kommen als Ursachen der Schnupfen oder auch eine Kiefernhöhlenentzündung in Betracht. Die chronische Nasennebenhöhlenentzündung können durch allergische Schleimhautschwellungen, Nasenpolypen oder auch Verkrümmungen der Nasenscheidewand hervorgerufen werden.

Symptome einer Sinusitis

Der akute Verlauf beginnt meist mit einem Schnupfen. Es können zusätzlich Kopfschmerzen, ein Schmerzempfinden im Körper hinzukommen. Der Patient fühlt sich krank und abgeschlagen. Das Sekret kann in diesen Fällen auch eitrig sein. Gegenteilig hierzu sind die Symptome bei einer chronischen Form. Die eben aufgeführten Beschwerden können völlig fehlen. Vielmehr ist zu beobachten, dass es zu Riechstörungen kommt. Die Nasenatmung ist meist behindert. Das austretende Sekret kann schleimig bis eitrig sein.

Therapie bei einer Nasennebenhöhlenentzündung

Schleimlösende Medikamente und Nasensprays zeigen meist eine effektive Wirkung. Selbst kann man den Entzündungsprozess durch die Bestrahlung mit Rotlicht eindämmen. Dampfbäder zählen auch zu den wirksamen Hausmitteln. Viel Flüssigkeit, mehr als zwei Liter pro Tag, helfen den Schleim zu verflüssigen. In Betracht kommen hier Wasser, Tee und auch verdünnte Fruchtsäfte. Um das Abfließen des Schleims zu erleichtern, sollte der Kopf im Bett hoch gelagert werden.

Bei chronischen Entzündungen können Nasenspülungen mit Salzwasser gute Wirkungen zeigen. Es sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Dieser kann durch seine Diagnostikmöglichkeiten feststellen, welche weiteren Therapien notwendig sind.

Vorbeugung

Wichtig ist es, Erkältungen zu vermeiden. Die Nasenschleimhaut sollte befeuchtet werden. Das kann durch Nasensprays, die aber nicht länger als 5 Tage angewendet werden sollten, erreicht werden.

Das Rauchen begünstigt in jedem Fall die Sinusitis.

Allergien können ebenfalls mit Salzwasserbehandlungen, Tabletten oder auch Nasensprays mit antiallergischen Wirkstoffen, gelindert werden.

Zu beachten ist, dass eine Gewöhnungsgefahr bei der Anwendung von schleimhautabschwellenden Nasensprays besteht. Diese kann bereits beginnen, wenn es länger im Gebrauch ist, als die Erkältung anhält.


Letzte Änderung: 27.07.2018

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