Was ist eine Hernien-Bildung?

Hernien sind kleine Beulen in den Schichten der Bauchwand. Eine Hernie ähnelt einer Geschwulst, die unterschiedliche Ausmaße bezüglich der Größe annehmen kann.

Chronische Darmverstopfungen, starkes Pressen oder Heben sowie Urinprobleme können den Druck in der Bauchgegend erhöhen und eine Hernienbildung begünstigen. Eine Hernie kann auch an älteren Operationsstellen, wie Leiste oder Bauchnabel auftreten und sich hier ungehindert ausweiten. Eine solche Hernie Bildung kann man sehen und auch fühlen.

Ursachen von Hernien

Die Ursachen für eine Herniebildung sind von Patient zu Patient völlig verschieden. Oft ist eine Hernie angeboren oder entwickelt sich langsam ohne ersichtlichen Grund. Psychisch labile Menschen leiden vermehrt an dieser Erkrankung. Ein geschwächtes Immunsystem begünstigt ebenfalls eine Hernienbildung bzw. Erkrankung. Patienten, die an einer Hernienerkrankung leiden, verspüren bei anstregenden Tätigkeiten oder beim laufen oder gehen leichte Schmerzen. Ein ständiges Ziehen in der Unterbauchgegend kann ein erstes Alarmsignal sein.

Einfache Untersuchungen bei Hernien

Um eine sichere Hernien-Diagnose zu stellen, ist der Gang zu einem Allgemeinmediziner notwenig. Jeder Arzt kann durch eine einfache Untersuchung einen Hernie-Bildung feststellen.  Hernien lassen sich nicht einfach wegtherapieren oder medikamentös behandeln und verschwinden keinesfalls von allein. Diese Hernien-Geschwulste können durch einen chirurgischen Eingriff, bzw. eine Hernienoperation entfernt werden. Bei Sportlern oder gut trainierten Menschen fallen Hernien nicht gleich auf. Hier sind es ausschließlich leichte Schmerzen, die auf Hernien hinweisen können. Ein kontinuierliches Ziehen im Unterbauch sollte dringen durch einen Arzt abgeklärt werden, um einen Hernienbildung rechtzeitig erkennen zu können.

Rechtzeitig Hernien diagnostizieren

Es gibt unterschiedliche Arten von Hernien. In den meisten Fällen sprechen Mediziner von Leistenhermien, die sowohl bei Frauen und auch bei Männern diagnostiziert werden. Die Arten, bzw. Varianten der Hernien sind im Wesentlichen:

  • Leistenhermien
  • Schnittstellenhernien
  • Zwerchfellhernien
  • Schenkelhernie
  • Nabelhernie
  • epigastrisch, Narbe

Auch Kinder und Säuglinge sind davon nicht ausgenommen und können an einer Hermienbildung leiden. Hernien sollten auf jeden Fall entfernt werden, um vor weiteten gesundheitlichen Folgebeschwerden zu bewahren. Eine Darmverknotung ist oft die Folge unbehandelter Hernien. Eine Not-Operation ist hier oft der letzte Ausweg. Deshalb ist insbesondere hier wichtig, vorzubeugen als im Nachhinein zu behandeln oder operieren zu müssen. Bei leichten Hernien-Binldungen lindern spezielle Hernien-Binden die Schmerzen, tragen aber keinesfalls zur Behandlung oder Entfernung der Hernien bei.


Letzte Änderung: 18.11.2015

Bilder: http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Hernia?uselang=de

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