Eifersucht - mehr als Angst um den Partner?

Viele kennen es, das Thema mit der Eifersucht. Bei manchen ist sie weniger ausgeprägt, bei anderen ist sie sehr stark ausgeprägt. Für die Meisten ist sie ein schwieriges Thema.

Die Angst vor dem Vergleich

Für viele Menschen, die in einer Beziehung stecken ist die Eifersucht nicht kontrollierbar.

Sobald der Partner einen anderen, möglicherweise für ihn oder sie attraktiven Menschen wahrnimmt und den eigenen Partner dies wiederum spüren lässt, ist die Eifersucht nicht weit. Denn hier finden besonders im Kopf von Frauen Vergleiche statt bzw. die Angst, dass der Partner nun einen selbst mit dieser anderen Person vergleicht und schnell macht sich die Angst breit, dass diese andere Person etwas so besonders Anziehendes hat, das man selbst nicht bieten kann. Dieser Gedanke ist meist unbegründet, denn warum wäre unser Partner sonst mit uns zusammen?

Folgen von Eifersucht

Die Folgen der Eifersucht - wenn es denn Folgen gibt - können verheerend sein. Wenn die Eifersucht sich in Grenzen hält, dann ist dies zunächst soweit im Rahmen und belastet keinen der Partner. Sobald aber die Eifersucht größere Maße annimmt wird es für beide Partner schwierig.

Der Eifersüchtige leidet, weil er sich möglicherweise den Kopf zerbricht und an sich selbst zweifelt. Er stellt sich Fragen von: "Bin ich zu dick oder dünn" über "mag mich mein Partner noch?" bis hin zu "hat das alles noch einen Sinn?". Dies macht er dann vermutlich sogar noch mit sich selbst aus, um die Beziehung und die Nerven des geliebten Partners nicht zu strapazieren. Bis es vielleicht eines Tages nicht mehr geht, das Mit-sich-selbst-ausmachen. Und die Beziehung nicht fortgeführt werden kann.

Für den anderen Partner ist es natürlich ebenfalls nicht einfach, da dieser gewissermaßen in seinen Freiheiten beschnitten und damit eingegrenzt wird. Leider ist dies sehr häufig der Fall und an einem gewissen Punkt reden die Partner aneinander vorbei oder hören sich nicht mehr zu. Wohl möglich ist jeder mit seinen eigenen Problemen beschäftigt.

Therapiemöglichkeiten der (krankhaften) Eifersucht

Aber hiergegen gibt es Mittel und Wege.

Zunächst sollte man sich einmal sagen: "Mein Partner ist freiwillig mit mir zusammen!"

Das wird schon den einen oder anderen ein wenig beruhigen. Man kommt dann vielleicht auf den Schluss, dass man selbst ja auch das eine oder andere zu bieten haben muss, denn irgendwann hat sich der Partner wohl mal für einen entschieden.

Für den Fall, dass dies nicht funktioniert, gibt es die Möglichkeit, einen Therapeuten aufzusuchen, zum Beispiel einen Psychologen oder möglicherweise einen Heilpraktiker. Diese können aufgrund ihrer Fachschulungen hilfreich zur Seite stehen, sinnvolle Anregungen geben sowie Tipps für ein erfolgreiches Handling mit der Eifersucht verraten.

Ein bisschen Eifersucht gehört zu der Liebe auch dazu! Oder nicht?

© diego cervo - Fotolia.com


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