Starkes Schwitzen: Ursachen und Problembehandlung

Übermäßiges Schwitzen ist kein Problem des 21. Jahrhunderts. Heute scheint es aber immer häufiger lästig und peinlich zu sein. Betroffene haben es in vielen Fällen mit tropfenden Schweißperlen auf der Stirn und großen Schweißflecken unter den Achseln zu tun. Welche Gründe es für das übermäßige Schwitzen gibt und wie man dagegen vorgeht, erklären wir im Anschluss.

S. Hofschlaeger / pixelio.de
Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Warum wir schwitzen

Ob im Sommer oder bei einer anstregenden Tätigkeit, der Mensch kommt ins Schwitzen. Warum schwitzt aber überhaupt der Mensch? Dieser Infoartikel liefert dazu die Antwort und beleuchtet das Thema Schwitzen umfassend.

Sicherlich hat sich jeder schon einmal gefragt, warum ein Mensch schwitzt. Grundsätzlich ist das Schwitzen für den Menschen eine überlebenswichtige und vollkommen natürliche Körperfunktion. Das Schwitzen ist nämlich so etwas wie die Kühlfunktion des Körpers, wobei das Schwitzen noch weitere Funktionen hat, dazu aber später mehr.

Die Schweißdrüsen

Der menschliche Körper ist dafür mit bis zu drei Millionen Drüsen ausgestattet. Die Drüsen, die auch als Schweißdrüsen bezeichnet werden, sind über den ganzen Körper verteilt. So gibt es allein an den Fußsohlen bis zu 620 Drüsen und am Unterschenkel bis zu 120 Drüsen. Diese Drüsen geben täglich bis zu einem Liter Schweiß ab. Viele Menschen glauben, man schwitzt nur bei einer körperlichen Belastung. Doch diese Annahme ist falsch, auch in einem vollkommenen Ruhezustand vom Körper, kann dieser schwitzen.

Wie schon erwähnt, hat das Schwitzen die Hauptaufgabe der Kühlung. Doch das Schwitzen erfüllt noch weitere wertvolle Aufgaben. So zum Beispiel

  • die Regelung des Mineralstoffhaushaltes
  • die Immunabwehr
  • den Säureschutz
  • und letztlich die Duftstoffproduktion.

Der menschliche Körper braucht eine Vielzahl von Mineralstoffen, so zum Beispiel Magnesium, aber auch Kochsalz. Ist dieses zu viel, scheidet der Mensch die Mineralstoffe über das Schwitzen wieder aus. Ähnliche Funktionen haben auch die Immunabwehr und der Säureschutz. So bilden die Drüsen nicht nur Schweiß, sondern auch sogenannte Immunglobuline. Diese können schädliche Keime und Giftstoffe im Körper bekämpfen. Der Säureschutz sorgt beim Schweiß dafür, dass dieser sauer ist, dies bedeutet, der ph-Wert liegt in der Regel um dem Wert fünf. Damit kann es auf der Haut zu keinem Wachstum von Mikroben kommen.

Warum riecht eigentlich Schweiss?

Wer schwitzt, der kann auch relativ schnell einen stechenden Geruch absondern. Wobei dieser Geruch nicht vom Schweiß selbst kommt, denn bei Schweiß handelt es sich zu 99 Prozent um Wasser, das natürlich geruchlos ist. Für den Geruch beim Schweiß sorgen erst die "Duftstoffe". Die Duftstoffe resultieren hierbei aus der Stoffwechselproduktion und bestehen unter anderem aus Fettsäuren, aus Mikroorganismen und letztlich auch aus Sexualhormonen. Interessant sind in diesem Zusammenhang im Übrigen die Mikroorganismen, diese sollen nämlich eine wichtige Aufgabe erfüllen: den Schweiß abzubauen.

Für viele Menschen ist Schweiss aber vor allem eins, unangenehm. Ob im Berufsalltag, zum Beispiel im Büro, kann ein Schweissgeruch durch das Schwitzen genauso unangenehm sein, wie zum Beispiel bei der Feier am Abend. Zumal sich der Schweiß nicht nur durch Geruch bemerkbar macht, sondern durch seine Feuchtigkeit auch sichtbar werden kann.

Was kann man gegen das Schwitzen tun?

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Endlich nicht mehr schwitzen

Wer viel schwitzt, der möchte meist nur eines, dass das Schwitzen aufhört.

Und in der Tat, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, was man gegen das Schwitzen tun kann. Die Bandbreite reicht hier von der Behandlung mit Tabletten, über Reizstrom bis hin zu operativen Maßnahmen. Natürlich weist jede dieser Möglichkeiten nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile auf.

Medikamente gegen Schweiss

Eine gängige Methode im Kampf gegen den Schweiss, ist die Einnahme von Medikamenten. Hier bietet sich unter anderem das Medikamt Anticholinergika an. Dieses sorgt dafür, dass die Bildung von Schweiss unterbunden wird. Es kann aber auch zu starken Nebenwirkungen kommen. Diese reichen von einer Mundtrockenheit bis hin zu Sehstörungen.

Aluminiumchlorid gegen Schweiss

Neben Medikamenten kann man es auch mit Aluminiumchlorid versuchen. Hierbei werden die betroffenen Körperstellen mit Aluminiumchlorid versehen. Das Aluminiumchlorid unterbindet hierbei die Schweissbildung. Bei der Anwendung von Aluminiumchlorid muss man aber sehr vorsichtig sein, davor warnt das Bundesamt für Risikobewertung. Denn zu viel Aluminiumchlorid kann dem Körper auch schaden und kann Krebs auslösen.

Botox gegen Schweiss

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit bietet Botox. Bei Botox handelt es sich um ein Nervengift, das unter die Haut gespritzt wird. Dieses unterbindet eine Schweissbildung. Nachteilig bei dieser Behandlungsmöglichkeit sind zwei Punkte:

  • der hohe Preis von bis zu 1000 Euro für eine Behandlung
  • und die Nachhaltigkeit.

So weist diese eine Haltbarkeit von nur sechs Monaten auf.

Reizstrom gegen Schweissbildung

Wer unter starkem Schwitzen an Hände und Füßen leidet, der kann es mit einer Reizstrombehandlung versuchen. Bis diese ihre Wirkung voll entfaltet sind in der Regel mehrere Behandlungen möglich. Wobei diese Behandlungsmöglichkeit auch nur an den Händen und Füßen helfen kann.

Abseits dieser Möglichkeiten gegen Schweiss, gibt es auch die operative Lösung. Hier werden die Schweißdrüsen entfernt. Doch diese Methode birgt verschiedene Risiken, so kann es unter anderem zu einer Narbenbildung kommen, aber auch zu einem vermehrten Schwitzen. Denn durch die Entfernung der Schweißdrüsen, weicht der Körper einfach auf die anderen Drüsen aus. Dementsprechend kann es auch zu einem stärkeren Schwitzen kommen.

Deo, Achselpads & Co.

Wer sich jetzt mit diesen Methoden schwer tut und nicht auf Tabletten, auf die chemische Keule, Strom oder sogar auf eine Operation zurückgreifen möchte, der kann es auch einfach mit einem Deo, mit Achselpads oder einem Ersatzhemd versuchen. Die Achselpads sind hierbei Auflagen für die Achsel, die sowohl den Schweiss aufnehmen und gleichzeitig den Geruch auch unterbinden kann.

Die Behandlungsmöglichkeiten in der Übersicht

  • Anticholinergika
  • Aluminiumchlorid
  • Botox
  • Reizstrom
  • operative Entfernung der Drüsen
  • Deo, Achselpads, Ersatzhemd
  • Anti-Perspirant bei dem die Schweißbildung reduziert wird

Jede Methode wurde jetzt vorgestellt, bevor man sich für eine dieser Behandlungsmöglichkeiten entscheidet, sollte man gut die Vor- und Nachteile abwägen und sich gegebenenfalls auch von seinem Arzt beraten lassen.

Wie überstarkes Schwitzen entsteht

Jeder Mensch schwitzt, der eine mehr, der andere weniger. Das übermäßige Schwitzen hingegen entsteht nicht bei starker körperlicher Anstrengung oder extremer Hitze, sondern in vergleichsweise normalen Situationen. Betroffen sind in erster Linie folgende Körperregionen:

  • Achseln
  • Füße
  • Hände

Die häufigste Ursache für Achselnässe und Co. ist eine Überreaktion des vegetativen Nervensystems. Um das Problem zu erklären, muss man wissen, dass der menschliche Körper und sein Organismus nicht nur ein zentrales, sondern auch ein autonom wirkendes System besitzen. Das sogenannte vegetative Nervensystem ist für das „innere Gleichgewicht“ verantwortlich. Man unterscheidet in erster Linie nach funktionellen Merkmalen, speziell den beiden Teilsystemen, dem Parasympathikus und Sympathikus. Diese steuern Vorgänge wie:

  • Kreislauf
  • Atmung
  • Harnblase
  • Magen-Darm-Trakt

aber auch die für uns bedeutenden Schweißdrüsen. Das „innere Gleichgewicht“ kann unter Umständen gestört sein, wodurch der Mensch an bestimmten Körperregionen übermäßig schwitzt. Dieser Zustand wird als Hyperhidrose bezeichnet.

Die Lösung des Problems ist die Blockade der Schweißkanäle, sei es mit einem Antitranspirant oder einem medizinischen Eingriff. In einigen Fällen lernt der Körper, die Schweißdrüsen normal zu regulieren. Übermäßiges Schwitzen kann jedoch viele Ursachen haben, sodass diese Lösung nicht für alle Betroffenen angebracht ist.

Der Ursache des Schwitzens auf der Spur

Schwitzen ist ein natürlicher Vorgang des menschlichen Organismus, der zur Regulation der Wärme dient. Ohne diesen Vorgang wären Menschen nicht in der Lage, eine körperliche Anstrengung zu meistern oder hohen Außentemperaturen standzuhalten. Aus diesem Grund ist es wichtig, Schwitzvorgänge beim Sport nicht zu reduzieren.

Den meisten Betroffenen geht es jedoch nicht um Sport, sondern um Momente, in denen das Schwitzen keine nützliche Funktion hat, sondern aufgrund seiner fehlenden Steuerbarkeit einfach lästig ist. Dazu gehören häufig Stresssituationen aber auch normale Tätigkeiten, die anderen Menschen keine Probleme bereiten.

Der Schwitz-Vorgang wird von dem vegetativen Nervensystem reguliert. Dieses können Menschen nicht direkt beeinflussen. Das System wird in Sympathikus, welches für Angst, Stress sowie körperliche Bereitschaft zuständig ist, und Parasympathikus, verantwortlich für Entspannung und Verdauung. Hyperhidrosis wird von dem Sympathikus ausgelöst. Das starke Schwitzen wird deshalb ausgeprägter, je mehr man Angst oder Stress ausgesetzt ist. Da man den Sympathikus nicht über sein Bewusstsein steuern kann, ist man auf externe Hilfe angewiesen.

5 Behandlungsmethoden für übermäßiges Schwitzen

Betroffene geben alles dafür, das übermäßige Schwitzen loszuwerden. Nachfolgend stellen wir einige Behandlungsmethoden vor und erklären, welche Vor- und Nachteile diese besitzen.

  1. Deodorants: Das Deodorant ist das am häufigsten benutzte Körperpflegeprodukt. Es wird jeden Morgen aufgetragen und hütet den Nutzer vor unangenehmen Körpergeruch unter den Achseln. Deodorants gibt es in verschiedenen Formen und mit verschiedenen Wirkungen.
    • Spray: Deodorants in Sprayform haben das Ziel, den Geruch zu verbessern. Zwar versprechen sie auch, starkes Schwitzen zu stoppen, meist bleiben sie aber ohne große Wirkung.
    • Roller: Der Deoroller mit Aluminiumchlorid kann die Schweißbildung stark reduzieren. Die Beimischung von Alkohol reizt jedoch die Hautareale, was insbesondere nach einer Axelrasur problematisch ist.
    • Ohne Wirkstoff mit Parfumstoffen: Ebenfalls keine Behandlungsmethode für Schweißprobleme, da es lediglich zur Duftverbesserung dient.
    • Bio-Deos: Diesem Artikel zufolge enthalten Bio-Deos keine Parabene, synthetischen Duftstoffe und Petrochemikalien. Da Bio-Deos kein Aluminium enthalten, kommt es auch nicht zur Schweißhemmung. Wer jedoch das übermäßige Schwitzen über andere Methoden gestoppt hat, sollte dieses Deo verwenden, da es keine bedenklichen Inhaltsstoffe enthält.
  2. Operation: Das starke Schwitzen im Bereich der Achseln lässt sich mit einem operativen Eingriff mindern oder beseitigen. Bei dem Eingriff werden die Schweißdrüsen entfernt. Man unterscheidet zwischen folgenden Eingriffen:
    • Exzision: Es werden ganze Hautareale entfernt. Die Wundheilung dauert lange und eine Narbenbildung ist nicht auszuschließen.
    • Kürettage: Über kleine Schnitte im Achselbereich werden die Schweißdrüsen ausgeschabt und abgesaugt. Der Eingriff hat hohe Erfolgschancen und benötigt lediglich eine örtliche Betäubung. Das Nachwachsen einiger Drüsen ist nicht auszuschließen.
  3. Botox: Botulinumtoxin ist den meisten Menschen aus dem Bereich der Schönheitschirurgie bekannt. Neben der Bekämpfung von Falten kann das Nervengift auch zur Schweißreduzierung verwendet werden. Beim starken Schwitzen wird Botox in den betroffenen Bereich gespritzt, zum Beispiel in die Achselhöhen. Die Ergebnisse sind in der Regel erfreulich, jedoch hält der Effekt nur sechs Monate an. Botox ist vergleichsweise teuer und die Prozedur ist schmerzhaft.
  4. Medikamente: Bei vielen Menschen ist der Botenstoff „Acetylcholin“ das Übel ihrer Beschwerden. Sogenannte Anticholinergika können den Botenstoff blockieren. Der Nachteil dieser Medikamente ist, dass sie im ganzen Körper wirken und nicht nur an den betroffenen Stellen. Es entstehen somit eine Reihe von Nebenwirkungen.
  5. Iontophorese: Bei dieser Prozedur wird versucht, mit Strom das übermäßige Schwitzen zu bekämpfen. Sie wird in erster Linie bei Patienten verwendet, die stark an Händen oder Füßen schwitzen. Die betroffenen Areale werden in mit Wasser gefüllte Wannen platziert und mit Gleich- oder Pulsstrom durchflossen.

Probleme mit Schweiß - Nie wieder Schwitzen

Es gibt viele Situationen, welche eine starke Schweißproduktion auslösen. Schweiß wird nicht nur bei sportlicher Betätigung produziert. Auch unschöne Momente oder Ängste können die Schweißbildung anregen und nicht nur für unangenehme Achselnässe sorgen.

Schwitzen ist offen sichtbar und unangenehm

Vielen Menschen ist das übermäßige Schwitzen unangenehm oder genannt. Schweißausbrüche können nicht reguliert werden und sind in vielen Fällen offensichtlich. Die Kleidung durchnässt und schon ist es passiert. Schwitzen ist eine normale Reaktion des Körpers, welche nicht ganz unbedeutend ist. Beispielsweise reguliert der Schweiß die Körpertemperatur. Diese normale Reaktion kennt jeder, der schon einmal an einer Grippe erkrankt ist. Schweiß kann einen fiebrigen Körper auf normale Temperaturen runterkühlen und schwemmt Giftstoffe, Viren oder Bakterien aus. Allerdings ist Schwitzen nicht gleich Schwitzen. Es gibt Personen, bei denen die Schweißproduktion unaufhaltsam ist. Schon bei der kleinsten Anstrengung oder auch unter Druck setzt die Schweißbildung ein. Bei diesen Menschen ist die Schweißproduktion stärker als Normal und mehr als offensichtlich für Dritte.

Das vegetative Nervensystem

Einige dieser Bertoffenen meiden größere Menschenmassen, Stresssituationen oder wichtige Termine, da ihnen diese vermehrte Schweißproduktion unangenehm ist. Die Schweißabsonderung wird von dem vegetativen Nervensystem gesteuert. Bei übermäßigem Schwitzen sprechen Mediziner von Hyperhidrose.Nicht nur unter den Achseln befinden sich viele Schweißdrüsen, auch in den Handinnenflächen auf der Stirn oder an den Füßen findet diesbezüglich eine vermehrte Schweißabsonderung statt. Eine starke Schweißbildung kann einfach nicht vertuscht werden. Schweiß ist eigentlich geruchsneutral und beginnt erst unangenehm zu riechen, wenn sich dieses Sekret mit unterschiedlichen Bakterien der Hautoberfläche vermischt. Personen, welche unter starker Schweißpoduktion oder an einer Überporduktion leiden, können mit speziellen Mitteln oder Therapien dieses Problem bekämpfen.

Unterschiedliche Mittel oder Therapien gegen Schwitzen

Schwitzen war gestern: mittlerweile werden unterschiedliche, freiverkäufliche Antitranspirante auf dem Markt zum Kauf angeboten. Ganz gleich ob als Deoroller, in Pulverform oder auch als Lotion, alle Mittel versprechen einen Reduzierung der Schweißbildung. Ärzte behandeln bei Hyperhidrose auch mit schwachem Gleitstrom, der speziell bei Schweißhänden oder Schweißüßen angewandt wird und positive Erfolge verspricht. Unterstützend kann zudem mit Salbeiextrakten gearbeitet werden. Diese Extrakte werden entweder äußerlich angewendet oder in Tablettenform eingenommen und lindern ebenfalls die Schweißproduktion. Wichtig und unerlässlich ist ein autogenes Training, welches innere die Unruhe ausgleicht und unnötigen Stress abbaut. Es gibt viele unterschiedliche Mittel oder Methoden, um die Schweißproduktion zu hemmen oder zu reduzieren. Eine unverbindliche Online Beratung oder eine Vorstellung bei einem Heilpraktiker lohnt auf jeden Fall.

Hyperhidrosis - krankhaft schwitzen

Die Schweissproduktion ist eine lebenswichtige Funktion des Organismus, um die Körpertemperatur zu regulieren. Bei jedem 50. Menschen ist dieses System jedoch aufgrund einer Überproduktion an Schweiss gestört. In diesem Falle spricht man von einer Hyperhidrosis. Einige Ratschläge und Hausmittel können allerdings dabei helfen, die Produktion von Schweiss zu normalisieren.

Von der Baumwolle bis zum Kaffee

Eine Umstellung der Lebensgewohnheiten, der Lebensmittel und der Kleidung kann die medikamentöse Wirkung einer Therapie unterstützen. Dabei ist es wichtig, die Bekleidung ebenso wie das Schuhwerk regelmäßig zu wechseln. Die Kleidung sollte dabei aus Baumwolle, Wolle oder Seide bestehen. Im Gegensatz dazu sollten Sie eine Bekleidung aus synthetischen Fasern weitgehend vermeiden. Zusätzlich wird empfohlen, mindestens einmal am Tag zu duschen. Durch die Hygiene und durch das Tragen einer luftdurchlässigen Kleidung wird der Körper nämlich besser gekühlt und kann die Eigenproduktion an Schweiss reduzieren. Einige Experten sind darüber hinaus der Ansicht, dass Genussmittel vom Kaffee über den Alkohol bis hin zu den Zigaretten zu einer Hyperhidrosis beitragen. Diese stören nämlich den natürlichen Blutkreislauf des Körpers, der einen Einfluss auf die Temperaturregulation hat.

Hausmittel gegen eine Hyperhidrosis

Als ein bekanntes Mittel gegen die übermäßige Schweissproduktion gilt die Naturpflanze Salbei. Der Tee soll einigen Experten zufolge ätherische Öle enthalten, die einer starken Schweissbildung entgegenwirken sollen. Als ein gängiges Hausmittel gilt im Gegensatz dazu das Babypuder. Dieses soll die Schweissdrüsen für wenige Stunden verschließen und zusätzlich eine aufsaugende Wirkung aufzeigen. Alternativ kann auch Kaisernatron angewendet werden. Das Hausmittel, welches zum Backen verwendet wird, wirkt ähnlich wie das Babypuder. Allerdings soll es einigen Patienten zufolge eine längere Wirkungsdauer aufweisen. Sollte die Hyperhidrosis vorwiegend an den Füßen auftreten, kann darüber hinaus auch ein Fußbad mit einem Eichenrindenextrakt sowie einer Zinnkraut eine Abhilfe leisten.


Letzte Änderung: 04.07.2018

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