Homöopathische Erstverschlimmerung

Die natürlichen Arzneimittel der Homöopathie basieren zum Teil auf Stoffen, die der menschliche Körper auch in sich trägt. Im Normalfall wehrt sich der menschliche Körper mit eigenen Selbstheilungskräften. So ist es zum Beispiel Fieber eine Körperfunktion, die Selbstheilung in Gang bringen soll.

Dieselbe Absicht verfolgen homöopathische Mittel, wenn sie als Hochpotenz verabreicht werden. Mit einer konzentrierten Dosis Naturheilmittel wird der jeweilige Krankheitsverlauf aus genau diesem Grund zunächst verstärkt, das ist eine gewollte Erstverschlimmerung. Denn danach wirken körpereigene Kräfte gemeinsam mit den verabreichten Naturmitteln der Krankheit entgegen, bis sie zum Stillstand kommt.

Die gegenteilige Reaktion

Auf der anderen Seite kann der Homöopath sehr genau seine verordnete Medikamenten-Menge koordinieren, weil er anhand einer Erstverschlimmerung oder einer gegenteiligen Reaktion genau beurteilen kann, wie der einzelne Patient bzw. Klient auf das eingenommene Mittel anspricht.

In jedem Fall ist die Erstverschlimmerung ein gutes Zeichen für eine heilende Reaktion, aber meist ist sie nur von kurzer Dauer. Sie erlaubt dem Homöopathen, für die weitere Behandlung genau die passende Dosis für das erforderliche Naturheilmittel fest zu legen. Eine Erstverschlimmerung ist immer homöopathisch gewollt und bedeutet nicht die Verschlechterung des Gesundheitsbildes. Die Erstverschlimmerung ist ein sicherer Beweis, dass der Organismus auf das eingenommene Mittel anspricht.

Von Innen nach Außen

Die Homöopathie arbeitet nach festgelegten Erkenntnissen. So soll bei einer Heilung stets von innen nach außen vorgegangen werden.

Beseitigung von Schmerzen wird grundsätzlich von oben nach unten in Angriff genommen werden. Krankheits-Symptome verschwinden durch eine homöopathische Behandlung in der Regel in umgekehrter Reihenfolge, wie sie aufgetreten sind. Eine Hochpotenz -edikamentenverordnung zur Erzeugung einer Erstverschlimmerung geschieht in der Homöopathie mit voller Absicht. Sie bedeutet eine vorzügliche Diagnose-Basis für den Naturheilkundler.


Letzte Änderung: 19.05.2015

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