Energie der Sprache

Die Energie der Sprache -in Worten, Schrift und Ausdrucksweise. Alles ist Energie. Und alles trägt Energie. So ist es nicht verwunderlich, dass auch Worte eine Energie mit sich tragen. Und wenn Worte Energien beinhalten, oder aussenden können, ist dies für unsere Ausdrucksweise enorm wichtig. Die Sprache mit seiner Wortwahl ist also energiegeladen. Manchmal positiv, und manchmal negativ. Es gibt sogar neutral gehaltene sprachliche Ausdrucksweisen. Wer spricht ist Aussendender. Wer zuhört ist Empfänger.

Es gibt verschiedene Modelle, die im Kommunikationsverhalten sogenannte Sender- und Empfängerdarstellung in 4 verschiedene Möglichkeiten aufteilen. Somit sind es etwa 16 verschiedene Möglichkeiten, wenn man die 4 verschiedenen Arten zuzuhören auf die 4 verschiedenen Weisen zu sprechen zusammen bzw. gegenüberstellt.

  • Ein Beispiel ist das Apel Ohr: Ein Mensch sagt etwas, völlig neutral. Und der Mensch mit dem Apel Ohr denkt, er muss handeln.
  • Oder ein anderes Beispiel. Ein Mensch sagt „Ich fühl mich schlecht“. Und will damit sagen... "kümmere dich um mich" ohne es direkt zu sagen. Der Mensch gegenüber nimmt es als sachliche Information auf, und geht seinen Weg weiter.

Erst wenn Sender und Empfänger zusammen passen, in der sprachlichen Weise und in der Art des Zuhörens, kommen sie zusammen.

Friede? auf allen Ebenen ist möglich. Dass man mit seiner Sprache und seiner Wortwahl verschiedenste Dinge ausdrückt, ist nun sicher verständlicher geworden. In einem Kommunikationstraining kann man dazu Näheres erfahren. Ein energetisches Kommunikationstraining wird von mir zurzeit entwickelt.

Hier sind kurze Ansätze, die dir helfen sollen, einen Überblick zu erhalten.

  • Jedes Wort hat eine Energie
  • Jede Art zu reden hat Energie.
  • Jede Stimmlage hat Energie.
  • Achtet darauf, was und wie du etwas sagst.

Denn in Allem was und wie man es sagt, schwingt eine Energie mit. Sensible Menschen, vor allem Kinder, sind in der Lage über solch eine Energieschwingung die Wahrheit dahinter zu erkennen. Die Energie der Worte und der Sprechart wird von sensiblen Menschen mehr als verstanden. Manche nehmen diese Energie sogar in sich auf. Und auch unsensible Menschen kennen es auch. Wenn die Stimmlage schroff ist, kommt ein entsprechender Wind zu einem her. Dann ist es für viele nicht einmal mehr möglich, gelassen und Ruhig zu reagieren.

Die eigene Stimmlage und die Kraft, mit der Worte gesprochen werden, ist also von enormer Bedeutung. Wird ein Satz sanft oder hart gesprochen!

Denn dadurch verändert sich plötzlich alles. Obwohl es doch die gleichen Wort sind, die gesprochen werden. Dennoch ist es etwas anderes. Oft werden nur kleinere Veränderungen in einem Satz gebildet. Und dennoch hat sich die Energie dadurch total verändert.

Hier ein Beispiel:

„Bist du so lieb und holst mir das einmal her!“

- Sprich diesen Satz einmal sanft und einmal schroff. -

Dabei wird dir auffallen, dass du ohne es zu wollen, Kleinigkeiten im Satzbau veränderst. Und wenn du so gut bist, dass du es doch schaffst, die exakt gleichen Worte zu verwenden, ist das was du gesagt hast, anders. Denn Derjenige, den du ansprichst, wird von einer völlig anderen Energie umgeben.

Kinder, besonders Kleinkinder, können über Energie der Worte die Wahrheit erkennen. Ich mache jetzt mal eine Exkursion in mein Buch "In Liebe Sozialisieren":

Mal angenommen, dein Kind kann noch nicht reden. Du hattest eine Handlung vor, es reagiert mit Tönen darauf. So kann es sein, dass es murrt, weil du eine Handlung vorhattest, die es nicht möchte.

Beim gesprochenen Wort ist das ähnlich.

Wenn du Worte sagst wie „schau hin, ich tue das..." hattest vorher aber was anders vor! Diese Energie der Handlung ist da gewesen. Und für Kleinkinder spürbar. In der Schrift ist das ähnlich. Wenn wir Worte schreiben, schwingt gleichzeitig eine Energie mit. Somit ist es enorm wichtig, dass die Worte, die wir schreiben überlegt sind. Bei Kinderbüchern ist es meiner Meinung nach noch viel wichtiger, die positive Aussendung zu haben. Denn das Leben ist für viele Kinder zu hart. Und sie ziehen sich zurück, oder gehen den extremen Weg mit. Sie werden agressiv, haben Wutanfälle und ähnliches. Kinderbücher sollten daher sanft und liebevoll sein. Es ist möglich ein Abenteuer zu erleben, und alles geht positiv aus. Ohne komische Situationen oder Tadeln innerhalb der Geschichte. (Hinweis: In Kürze kommt Ein Pinguin wird Pilot heraus. Dies ist so eine Abenteuergeschichte. Im Ersten Teil lernt er fliegen, und im zweiten Teil begibt er sich auf Weltreise.)

Wenn nun durch die Kinderbücher ein Tadel und ähnliches vorgelebt wird, erkennt das Wesen-Kind etwas anderes, als die Wirklichkeit. Es wird in die Dualität hineingezogen, ohne es zu wissen. Daher können positive Worte und positive Kindergeschichten, zur Erhaltung des kindlichen- sanften- Wesens beitragen, und dies fördern.

Lies dir ein Kinderbuch einmal aufmerksam durch.

Wird darin ...

  • ... eine Streitphase erzählt?
  • ... tadelige Ausdrucksweise der Eltern, oder des Erziehers?

Viele alte Kinderklassiker sind voll davon.

Ein Kind oder die Kinderfigur begibt sich auf Freiheits-Kurs

und macht das, was Kinder nun mal tun. Spaß haben, und die Welt um sich herum zu erkunden. Und es gibt keine Stimme dabei, die immer tadelnd und zurückrufend wirkt. Ebenso erleben diese Figuren immer etwas, wovor sie Angst haben, und dann nachhause zurückkehren. Man kann Kinder auch ohne Angst dazu bringen nachhause zu kommen. Denn die Ängste sind oft das, was andere Erwachsene erlernt haben. Und es ist unnötig, mit der Angst der Kinder „zu spielen“. Für die damalige Zeit war dies sicher richtig. Da es durchaus Figuren gibt, die immer etwas schönes erleben, und trotz des Erlebten immer wieder auf spaßiger Freiheitstour sind. Die heutige Zeit ist bereits anders. Und in naher Zukunft, wird es noch ganz anders. Daher ist es wichtig, die Kinder In Liebe zu sozialisieren. Das geht über die Sprache und auch über das Gelesene. Kindergeschichten die Spaß machen, in positiver Wortwahl gestaltet und einfach geschrieben sind, tragen zur Bildung der heutigen Übergangszeit bei.

Wissen wird durch eine einfache Schreibweise leichter transportiert. Daher ist es besonders in Büchern für Kinder wichtig, diese einfache Sprache zu benutzen. Besonders beim Vorlesen für die Kleineren. Und mit unseren Kommas und den Einschüben in unseren Sätzen, wird es für den ungeübten Leser genauso schwer Inhalte zu verstehen, wie für kleine Kinder. Jeder kennt das, wenn er liest. Schachtelsätze, viele Kommas und UND-Verbindungen...

All das trägt zu einem doppelt und dreifach Lesen bei. Solange, bis man den Satz verstanden hat.

Beispiele für zwei verschiedene Schreibweisen. Kurze Sätze und lange Schachtel Sätze. Sogar Aufzählungen lassen sich minimieren und dadurch übersichtlicher werden.

  1. Es war interessant den Wind in seinen Federn zu spüren.*
    Er spürte den Wind. Dieses Gefühl war sehr interessant.

  2. Denn von dem Tag an, wurde Saskia jeden Abend von ihrem Vogel am Fenster begrüßt, und es dauert nicht lange, da waren die beiden beste Freunde.*
    • Denn von diesem Tag an wurde Saskia abends von ihrem Vogel am Fenster begrüsst. Und bereits nach Kurzem waren diese beiden die besten Freunde.
    • Von diesem Tag an wurde Saskia jeden Abend am Fenster begrüßt. Denn der Vogel kam regelmäßig vorbei. Nach Kurzem waren sie dicke Freunde.

  3. Im Schein des Vollmondes kam Pikos Mama mit der gewebten Decke, Stockbrotteig, Kartoffeln und Wasser zurück.*
    Im Schein des Vollmondes kam Pikos Mama mit der gewebten Decke zurück. Sie brachte auch Stockbrotteig, Kartoffeln und Wasser mit.

Auch die Übersichtlichkeit in einem Buch, spielt für Leseanfänger eine große Rolle.
Hier ein Beispiel.

>> Denn von dem Tag an, wurde Saskia jeden Abend von ihrem Vogel am Fenster begrüßt und es dauert nicht lange, da waren die beiden beste Freunde.

* Von diesem Tag an wurde Saskia jeden Abend am Fenster begrüßt. Denn der Vogel kam regelmäßig vorbei. Nach Kurzem waren sie dicke Freunde. <<

Schüler lesen die Bücher anders als ein Erwachsener.

Wenn sie als Hausaufgabe einen Text zu lesen bekommen, lesen sie ihn oft nur mit wenig Aufmerksamkeit. Denn der Inhalt ist oft wenig interessant oder schwierig geschrieben. Auch der Spaß fehlt in solchen Texten des Öfteren. Bei Geschichten für Kinder ist es ebenso. Spaß machende Geschichten werden lieber gelesen, als andere. Und wenn diese in einer positiven Wortwahl gehalten werden, kann man noch mehr transportieren.

Wird eine Geschichte tadelnd oder verneinend geschrieben, prägen sich so solche Dinge ein. Kommt dann noch eine derartige Wortwahl zuhause hinzu, wird die Sprache des Kindes geprägt.

In der normalen Kommunikation braucht man enormes Training und Ausgeglichenheit um rundum positiv zu Sprechen. Als Schriftsteller und Textverfasser hat man es da einfacher. Denn durch achtsames Durchlesen und Überarbeiten kann man eine positive Wortwahl wählen. Dies setzt voraus, dass man sich für Texte zeit lässt. Somit wird dem Kind beim Vorlesen oder beim Selberlesen eine positive Welt eröffnet.

Ebenso lässt sich auf diese Weise eine Geschichte oder ein Text vereinfachen. Kinder bekommen durch kurze Sätze mehr Zugang zur Sprache. Denn so sind Texte mit ihren Inhalten einfacher zu verstehen. Textinhalte werden zudem besser behalten. Und da positive Geschichten Spaß machen, werden Kinder auf diese Weise angeregt, positive Geschichten zu spielen, zu lesen und zu erzählen. Damit prägt sich automatisch eine positive Wortwahl ein.

Die Schwingung, die von solchen Geschichten ausgeht, ist um ein Vielfaches höher. Daher kann auch das Kind selbst in einer höheren Schwingung verweilen. Wenn wir es schaffen, einem Kind beim Vorlesen und selber Lesen eine positive Ausdrucksweise zu vermitteln, fällt es ihm selbst auch leichter sich positiv auszudrücken. Dies bildet einen Grundstock für die eigen Sprachbildung. Somit ist es auch für Säuglinge, die Geschichten hören, enorm wichtig was sie vorgelesen bekommen. Wenn die Stimmlage noch dazu passt, gibst du deinem Kind einen >>guten Start<< in seine eigen Sprachbildung.

Und nun noch ein Hinweis an alle Leser.

Lasst diese Wort „muss“ heraus, so gut es geht. Denn dieses Wort ist ein Wort, das etwas Falsches transportiert.

Denn die meisten Regularien des Wortes „Muss“, sind hausgemachte Erziehungen, innerhalb der Gesellschaft. > Bis auf das Piseln, in die Toilette < muss das Kind nicht viel lernen. Es darf viel lernen, und es hat den Forscherdrang dazu. Denn Kinder wollen die Welt erfahren. Sie sind neugierig auf sich, ihren Körper und ihre Umwelt. Sie wollen die Dinge verstehen, die um sie herum geschehen. Selbst der Drang Laufen zulernen, ist im genetisch angelegt.

Und nun, stelle dich selbst in das Bewusstsein der Sprache hinein.
Nimm dir einen Satz, der häufig vorkommt.

Hier als Beispiel:
„Pass auf, dass du nicht herunterfällst.“
>> herunterfällst, ist eine negative Ausdrucksweise. Denn es hat die Energie des Fallens im Bezug auf das Klettern oder ähnliches.

Statt dessen, ist es besser zu sagen:
„Pass auf, dass du sicher bist, oder halte dich gut fest, damit du gut klettern kannst.“
>> sicher bist, halte dich gut fest, gut klettern <<

Dadurch stärkst du die Energie der Sicherheit und des Aufpassens. (Achtgebens) Und die des Festhaltens. Das Kind traut sich mehr zu, und bleibt „gut drauf.“ Von Angst keine Spur, und dadurch ist es sicherer.

Und da jeder Elternteil das Beste für sein Kind will, kannst du so deine täglichen Worte verändern. Satz für Satz. Im Kleinen fängt es an. Bis es zu einem Großen Ganzen wird.

Ich wünsche dir viel Spaß beim ausprobieren.

Alles Gute,
Bianca Winter


Letzte Änderung: 18.08.2016

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