Schmerzen in der Mundhöhle

Schnell haben sich Bakterien mit in den Mundraum eingeschmuggelt. In den meisten Fällen bekämpft der Körper sie zum Glück direkt und sie richten keinen Schaden an. Nur bei nicht optimaler Mundhyiene, Verletzungen im Mundraum oder geschwächtem Immunsystem werden sie aktiv. Befinden sich in der Mundhöhle aber minimale Verletzungen, dann haben Bakterien unter Umständen einen optimalen Nährboden.

Einmal kräftig auf die Zunge oder das Zahnfleisch gebissen oder scharfe Kanten an einem Nahrungsmittel verursachen solche kleinen Verletzungen.

Aphthen und Parodontose

Aphthen (sprich: Aften) im Mund sind kleine Bläschen und Geschwüre. Sie sind eine Beschädigung der Mundschleimhaut und ziemlich schmerzhaft. Sie können vereinzelt oder vermehrt in der Mundhöhle oder am Zahnfleisch auftreten. Durch Verletzungen oder allergische Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel können Aphthen entstehen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Der Inhaltsstoff Natriumlaurylsulfat in Zahnpasta soll zum Beispiel die Bildung von Aphthen begünstigen.

Schon bei den ersten Anzeichen helfen Hausmittel wie Melissenextrakt, Kamillespülung oder Salbeitee. Bei hartnäckigem Befall muss ein Medikament eingenommen werden. Meistens verschafft eine Salbe wie Parodont Creme® oder eine Tinktur schnelle Abhilfe. Zusätzlich hilft die Parodont Creme® sogar noch gegen gerissene Lippen, Herpes und Prothesen-Druckstellen.

Ein weiteres Risiko

Ein weiteres Risiko für die Bildung von Aphthen ist Parodontose. Parodontose ist eine Erkrankung des Zahnfleisches. Sie entsteht unter anderem durch mangelnde Mundhygiene oder durch Bakterien im Mundraum. Parodontose kündigt sich oft durch Zahnfleischbluten an. Dieses Warnzeichen sollte man nicht unbeachtet lassen. Der Gang zum Zahnarzt ist bei diesen Anzeichen unbedingt erforderlich. Andernfalls beschädigt die Parodontose das Zahnfleisch so massiv, dass es bis zum Verlust von Zähnen kommen kann. Zusätzlich ist das Auftreten von Aphthen wahrscheinlich. Zahnfleischbluten, Parodontose und Aphthen sind ein Dreigespann, dass in der Mundhöhle viel Schaden und Schmerzen anrichtet.

Vorbeugen ist die beste Alternative

Zur Vermeidung dieser Beschwerden ist Vorbeugung die beste Alternative:

  • An erster Stelle steht dabei mindestens zweimal täglich Zähne putzen.
  • Die regelmäßige Anwendung einer Mundspülung ist außerdem empfehlenswert.
  • Die Zahnbürste sollte mindestens viermal im Jahr erneuert werden.
  • Zweimal im Jahr soll die Zahnarztpraxis aufgesucht werden.

Mit all diesen Maßnahmen dürften Parodontose und Aphthen keine Chancen mehr haben. Außer Nahrung gelangen noch viele andere Dinge in den menschlichen Mundraum. Wir atmen nicht immer nur gesunde Luft, Schmutzpartikel gelangen schnell mit in die Mundhöhle. Auch der unbewusste Griff an den Mund begünstigt Aphthen. An den Händen befinden sich unzählige Bakterien, auch noch nach dem Händewaschen.


Letzte Änderung: 23.08.2017

Studie: Nigella sativa Linneaus - Schwarzkümmelöl als Heilmittel in Medizin und Zahnheilkunde – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – http://www.parodontcreme.de/files/upload/studie.pdf

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