Was man gegen die Sucht nach Telefonieren bei Jugendlichen tun kann

Seit der Erfindung des Handys hat sich der Schwerpunkt der Kommunikation mehr als verdoppelt. Nicht mehr nur noch die Erwachsenen sind im Besitz eines mobilen Telefons. Immer mehr Kinder werden mit einem Handy ausgestattet, weil es scheinbar ohne nicht mehr geht. Viele Eltern statten ihr Kind mit einem Handy aus, um somit zusätzlich für Sicherheit und Kontrolle zu sorgen.

Kontrollierte Handynutzung

Besonders bei Kindern muss auf eine kontrollierte Handynutzung geachtet werden. Leider verbergen sich viele Gefahren, die ein solches Gerät unbewusst oder auch bewusst, auslösen. Nicht nur die finanzielle Seite ist hier ein signifikantes Thema, auch der gesundheitliche Aspekt darf keinesfalls ausser Acht gelassen werden. Viele Kinder sind sich über die Kosten, vor allem die versteckten Kosten eines Handies, nicht bewusst. Allein die Telefonkosten haben schon viele Familien in den Ruin getrieben. Unbezahlbare Rechnungen, welche durch ständiges Telefonieren, teure oder kostenpflichtige Internetnutzung oder auch Abo Fallen, in unbezahlbare Höhen steigen, sind fatale Folgen der unkontrollierten oder gleichgültigen Handynutzung. Leider sind auch viele Kinder regelrecht abhängig von diesen kleinen Alleskönnern. Eine Bestrafung mit einem Handyentzug beweist diese Abhängigkeit. Um diesen Kosten Herr zu werden empfielt es sich mit All-Net-Flatrates zu telefonieren.

Das Handy und seine Folgen

Einerseits ist dieses Denken grundsätzlich sehr verständlich, anderseits kann das Kind somit schnell in einen fatalen Teufelskreis geraten. Haben die Kinder ein gewisses Alter erreicht, kommt man als Elternteil, das Kind mit einem Handy auszustatten, nicht mehr drum rum. Auch mit Ausreden können Eltern, sich vor dieser Anschaffung, nicht wehren. Das Handy gehört einfach mit zum guten Ton und ohne ist man fast nicht mehr gesellschaftsfähig. In der heutigen Zeit ist ein Handy nicht mehr nur noch ein Handy.

Moderne Smartphones verfügen über viele Funktionen und das Telefonieren an sich, ist nur noch eine beiläufige Funktion. Überall und an jedem Ort können E-Mails abgerufen werden und über unzählige soziale Netzwerke ist man zu jeder Zeit abruf- und gesprächsbereit. Diese Funktionen sind natürlich, neben der Telefonoption, für Kinder und Jugendliche sehr ansprechend. Auch Spiele oder andere Beschäftigungsfunktionen sind bei einem solchem Handy möglich und gestalten den Nutzen somit zusätzlich interessant für alle Kids. Kinder, welche stolze Besitzer eines Handys sind, schöpfen den Nutzen dieser kleinen Begleiter für den Alltag bis ins kleinste Detail aus. Telefonieren, chatten und spielen, bis der Akku ausgesaugt ist, steht an der Tagesordnung. Oftmals ist die Aufladephase der einzige Moment, in dem kein intensiver Körperkontakt zu diesen Geräten besteht.

Alles, nur nicht das Handy

Reaktionen wie: "Alles, nur nicht mein Handy!" sind der beste Beweis. Schlimmstenfalls kommt es zu massiven Wahrnehmungsstörungen, durch die ständige Vertieftheit in diese mediale Welt. Hier spricht man von "Sucht" von der viele Kinder schon betroffen sind ohne es zu wissen. Diese Sucht ist nicht zu unterschätzen und bedarf dringend professioneller Unterstützung. Besser ist hier allerdings vorzubeugen als später fatale Folgen zu behandeln. Ein kompetenter Heilpraktiker hilft und unterstützt zu diesem explizitem Thema. Viele Kinder leiden auch sehr an dem psychischem Druck, der über soziale Netzwerke ausgelöst wird. Oftmals haben Eltern hier keinen oder wenig Einblick und können erst handeln, wenn es fast schon zu spät ist. Diese Folgen, zu diesem Thema, sind erschreckend und unaufhaltsam. Eine Beratung durch den Heilpraktiker ist auf jeden Fall ratsam und empfehlenswert. Vorbeugen ist besser als Heilen.


Letzte Änderung: 18.08.2014

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