Keine Rückenschmerzen mehr durch gesundes Schlafen

Knapp 1/3 der Deutschen leidet laut einer Studie der Krankenkasse DAK unter Schlafbeschwerden. Dies bedeutet, dass knapp 30% jeden Morgen unausgeruht aufstehen. Die Ursachen hierfür können sehr vielfältig sein. Ein Grund sind Rückenschmerzen, die durch Schlafen entstehen. In disesem Beitrag wird erklärt, wodurch diese entstehen und wie sie vermieden werden können.

Schlechte Matratze - schlechter Schlaf

Die Ursachen für Rückenschmerzen können unter anderem an einer falsch gewählten Matratze liegen. Diese sorgen durch eine schlechte Verteilung des Körpergewichts für das Unwohlsein am Morgen. Häufig werden Matratzen nämlich viel zu selten gewechselt. Dadurch, dass Sie jede Nacht 6-8 Stunden auf der Matratze liegen, ist das Material großen Belastungen ausgesetzt. Es ist deshalb ratsam, die Matratze alle 6-10 Jahre zu wechseln. Wenn dies allerdings nicht hilft, können auch weitere Ursachen, wie zum Beispiel ein unpassendes Lattenrost Schuld sein.

Moderne Matratzen

Heutzutage gibt es deutlich hochwertigere Matratzen, als noch vor einigen Jahren. Das liegt an einem Umdenken, das bei vielen Herstellern stattfindet. Die Qualität einer Matratze wird immer weniger durch den Härtegrad, als durch das eigentliche Innenleben bestimmt. Bei hochwertigen Matratzen finden sich zahlreiche Federkerne, die für Punktelastizität sorgen. Da es den Rahmen sprengen würde hier jeden einzelnen Matratzentyp zu erklären, ist es ratsam sich bei einem Geschäft in Ihrer Nähe nach einer neuen Matratze umzusehen. So können Sie vor Ort probeliegen und merken, welcher Matratzentyp Ihnen zusagt.

Rückenschmerzen vorbeugen

Um Rückenschmerzen während des Schlafens zu vermeiden, gibt es einige Tricks. Zunächst einmal sollten Sie Ihre Liegeposition überprüfen. Suchen Sie sich dazu am besten eine zweite Person, die von außen beurteilt, wie Sie im Bett liegen.

Hierbei geht es vor allem darum, wie tief Sie in die Matratze einsinken. Etwas Komfort durch eine nachgebende Matratze ist zwar wünschenswert, zu viel Nachgiebigkeit sorgt auf Dauer jedoch für Probleme mit der Wirbelsäule. Die natürliche S-Krümmung der Wirbelsäule sollte durch ein Lattenrost eigentlich optimal unterstützt werden. Durch verschiedene Liegezonen wird das Körpergewicht gleichmäßig verteilt. So finden sich verstärkte Aufliege-Zonen, beispielsweise im Hüft- und Beckenbereich. Im Zusammenspiel mit der Matratze sorgt die Verstärkung an diesen Schwerpunkten dazu, dass Sie nicht zu tief einsinken.

Wie kann ein Lattenrost helfen?

Ein Lattenrost kann in Kombination mit einer Matratze wahre Wunder bewirken. Während die Matratze für den weichen Liegekomfort sorgt, ist der Lattenrost für die Stabilisierung zuständig. Das können Sie sich in etwa so vorstellen: Der Härtegrad der Matratze bestimmt wie weich Sie liegen. Dabei gilt generell die Faustregel, wenn Sie bereits Probleme mit dem Rücken haben, sollten Sie eher zu härteren Matratzen greifen. In diese sinkt der Rücken nicht so stark ein. Damit die bereits erwähnte S-Form der Wirbelsäule gewährleistet werden kann, verfügt ein Lattenrost über sogennate Federleisten. Je hochwertiger ein Lattenrost ist, desto mehr Federleisten gibt es. Daneben wird die Qualität auch durch Faktoren, wie die Gummikappen, bestimmt. In diesen sind die Federholzleisten gelagert. Für die Gummikappen sollten langlebige Materialien, wie Kautschuk, verwendet werden, da diese verhindern, dass der Lattenrost quietscht. Um noch mehr zu den Qualitätsmerkmalen eines Lattenrosts zu erfahren, ist das Internet eine gute Anlaufstelle.

Das richtige Lattenrost finden

Wie also finden Sie ein gutes Lattenrost?

Wie so oft lässt sich eine solche Frage nur schwer pauschal beantworten. Allerdings soll Ihnen im Folgenden eine kurze Übersicht vermittelt werden. Zunächst einmal gibt es verschiedene Größen.

  • Der Standard-Lattenrost ist 2 Meter lang.
  • Die häufigsten Breiten sind 90cm, sowie 140 und 180 cm.

Während die erste Größe vor allem für Singles geeignet ist, sind die letzten beiden Lattenrostarten sowohl für Pärchen als auch Singles mit einem großen Bett geeignet. Neben der Größe sollten Sie auf eine hohe Anzahl an Federholzleisten achten. Auch eine stabile Bauweise mit hochwertigen Hölzern wie Buche oder Eiche ist ratsam.

Am besten lassen Sie sich bei der Auswahl von einem Fachmann für Lattenroste in einem Bettenhaus beraten. Neben der Matratze gehört ein Lattenrost zu den wichtigsten Elementen eines Bettes. Da sollte alles passen. Nur so können Rückenschmerzen vermieden werden.

Viel Erfolg!


Letzte Änderung: 09.06.2016

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