Aua! Hühneraugen!

Viele Frauen kennen den schmerzhaften Druck an den Zehen, der sich besonders beim Tragen spitzer oder enger Schuhe bemerkbar macht. Oft sind es die Lieblingsschuhe, die anfangen unbequem zu werden, weil sich ein Hühnerauge zeigt. Aber woher kommen diese Hühneraugen denn so plötzlich?

Hauptsache schick?!

Heute wird beim Schuhkauf vermehrt auf den Schick geachtet. Der Schuhkomfort rückt dabei immer mehr in den Hintergrund. Schuhe müssen nicht bequem sein, sondern gut aussehen und zum Outfit passen, so die Aussage modebewusster Fashionqueens und -victims. Blasen, Hühneraugen oder Fußschmerzen werden einfach so akzeptiert, wenn es um einen trendigen Schuh geht.

Falsche Schuhe!

Fest steht, dass unkomfortables Schuhwerk nicht nur zu Fußfehlstellungen führen, sondern auch die Entstehung von Hühneraugen begünstigen kann. Zudem können die falschen Schuhe auch zu massiven Rückenproblemen führen. Auf Dauer sind zu schmale, zu enge und zu spitze Schuhe einfach nicht gesund. Hühneraugen bilden sich an den Zehen und können sehr schmerzhaft sein. Der Grund lautet nicht selten: Falsche Schuhe!

Tipp: Füße schonen

So schön und sexy Stillettos, High Heels oder Pumps auch ausfallen, sie fördern nicht gerade die Fußgesundheit. Dabei sollten die Füße dringend geschont werden, denn sie tragen den ganzen Tag schwere Lasten und werden extrem beansprucht. Zudem spielt das Material der Schuhe und das Innenfutter ebenfalls eine entscheidende Rolle. Hochwertige Schuhe werden in der Regel aus qualitativen hochwertigen Materialien gefertigt und sind teilweise gepolstert, um den Fuß zu schonen.

Schmerzen - Hornhaut

Wenn ein Schuh an einer bestimmten Stelle auf Dauer drückt, kann sich an dieser Stelle am Fuß die Haut verdicken. Es entsteht eine dicke Haut- oder Hornschicht. Die verdickte Haut ist sozusagen ein Schutz gegen den Schmerz. Je intensiver der Druck oder der Schmerz, umso dicker wird die Hornhaut und schiebt sich keilartig in die Haut. Ab einer bestimmten Tiefe, werden die Nervenstränge gereizt. Auf diese Weise kann ein Hühnerauge entstehen.

Einfache Behandlungsarten gegen Hühneraugen

Hühneraugen lassen sich in der Regel leicht behandeln oder schonend entfernen. In erster Linie sollte das Schuhwerk gewechselt werden, um den Reiz an der betroffenen Stelle zu minimieren. Die Verhornung muss entfernt werden. Ein warmes Fußbad macht die Haut weich und geschmeidig, um die verhornte Haut anschließend mit einem Bimsstein zu bearbeiten. Die Haut darf hierbei nicht verletzt werden, da sonst Keime und Bakterien in die Wunde eindringen können.

Auf Nummer sicher gehen

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verwendet nach der Behandlung eine spezielle Creme, die die Haut pflegt und vor weiterer Verhornung schützt.

Natürlich verschwindet ein Hühnerauge nicht über Nacht und auch nicht von einer einmaligen Behandlung. Bis ein Hühnerauge gänzlich verschwunden ist, hängt von der Intensität der Behandlung ab. Wem eine solche Prozedur zu aufwändig erscheint, kann sich auch von einer kompetenten Fußpflegefachkraft behandeln lassen. Aber auch hier werden bestimmt mehrere Sitzungen fällig, um wieder schmerzfrei laufen zu können.


Letzte Änderung: 14.10.2014

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