Burn-out-Prävention

Beschreibung der Methode "Burnout"

Was ist „Burnout”?

Burnout trifft häufig Menschen in stressigen Ausgangssituationen und kann dabei für Probleme sorgen, das eigene Leben kaum bis überhaupt nicht mehr bewältigen zu können. Klassische Burnouts beginnen mit Arbeitsstress und einer Überforderung. Dabei besitzt die Krankheitsbezeichnung mehrere Verlaufsmöglichkeiten. Individuell können verschiedene Ursachen zu Grunde liegen und einen unterschiedlichen Verlauf ergeben.

Volkskrankheit Burnout: Mit der richtigen Behandlung zu mehr Motivation

Prinzipiell kann jeder Erwachsene Mensch von einem Burnout betroffen sein. Dabei war es lange Zeit nicht klar, wie genau sich die Behandlung definieren soll. Inzwischen existieren gute Lösungen in der Prävention sowie in der Therapie, die zu optimalen Ergebnissen für die Patienten führen. Viele Experten haben intensiv geforscht und Studien erfasst, um die Behandlung von Burnout-Patienten erfolgreich durchführen zu können.

Erste Symptome von Burnout

  • Erschöpfung
  • Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit
  • Überforderung

Die Entstehung von Burnout

Burnout ist eine Bezeichnung, die aus dem Englischen stammt und so viel wie ausgebrannt oder ausbrennen bedeutet. Dieser Begriff definiert den Erschöpfungszustand einer Person. Dabei kann sich die Erschöpfung auf geistiger Ebene äußern, körperlich bemerkbar werden oder für eine emotionale Beeinflussung sorgen. Oft kommen auch alle drei Typen der Erschöpfung zusammen und sorgen für das Burnoutsyndrom. Burnout betrifft in den meisten Fällen die eigene Motivation, die durch äußere und innere Einflüsse zunehmend blockiert wird. Müdigkeitserscheinungen und Depressionen führen zu Problemen am Arbeitsplatz. Arbeit die vorher schnell und zuverlässig bewältigt wurde, bleibt nun einfach auf der Strecke und kann von betroffenen Personen nicht mehr erledigt werden. Für viele Menschen bedeutet dies, an den eigenen Kräften zu zehren. Oft kann die Burnout-Phase monatelang andauern, manchmal sogar Jahre lang. Nicht immer sind arbeitende Menschen dabei einfach nur von ihrer Arbeit erschlagen und überfordert, es kann auch sein, dass keine Grenzen gesetzt wurden und eine Überarbeitung stattgefunden hat.

Wen kann das Burnout-Syndrom betreffen?

  • Personen in angespannten und stressigen Arbeitsverhältnissen
  • Menschen in überforderten Alltagssituationen (auch Hausfrauen, Rentner oder Schüler)
  • mit Leidenschaft und Aufopferung arbeitende Personen

Gefährdete Menschen mit Potenzial an einem Burnout-Syndrom zu erkranken

Gefährdet sind dabei Menschen, die ihrer Aufgabe auf der Arbeit zunächst mit Leidenschaft nachgehen aus der sich schnell eine Aufopferung herauskristallisiert. Immer 100 % zu geben, steht für diese Personen an oberster Stelle. Auch der Leistungsdruck und die Durchsetzungsfähigkeit in Bezug auf das andere Geschlecht, können die Gefahr eines Burnouts erhöhen. Dazu kommen weitere Anspannungsmomente, wie familiäre Krisen oder Haushaltserledigungen, die das Fass sprichwörtlich zum Überlaufen bringen. In den Köpfen der meisten betrifft das Burnout-Syndrom nur die Top-Managerin, die versucht Karriere und Kind unter einen Hut zu bringen, doch Burnout kann selbst Menschen betreffen, die in weniger angespannten Verhältnissen leben oder bereits in Rente sind. Wie angespannt sich das Leben für den Einzelnen niederschlägt, kann nur individuell betrachtet werden.

Individuumszentrierte Ansätze bei der Behandlung von Burnout

Burnout betrifft längst nicht nur Menschen in der regulären Arbeitswelt, sondern sogar Sportler, Politiker und Stars. Die Behandlung des Syndroms steht vermehrt im Fokus. Bei der Behandlung wird ebenfalls großer Wert auf individuelle Lösungen gelegt, denn das Schicksal vieler Menschen geht unterschiedliche Wege, auch Selbsthilfe eignet sich zur Burnout Behandlung. Es existieren zudem Organisationspsychologische Konzepte, die eine Basis für erfolgreiche Behandlungsformen darstellen können. In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung aus einer Kombination individueller Ansätze sowie einiger Basiskonzepte. Dies wird auch in der Prävention von Burnout ähnlich gehandhabt. Im individuellen Behandlungsverlauf geht es um die Nutzung der eigenen Stärken und Ressourcen, die jeder Mensch auf andere Weise bildet. Für einige sind dies glückliche Erfahrungen, wie Erfolgserlebnisse oder eine Reise, für andere sind es humorvolle Begegnungen, ein Treffen mit Freunden oder das aufmerksame Zuhören.

Die Ansätze bei der Behandlung im Überblick:

  • Individuumszentrierte Ansätze
  • Organisationspsychologische Konzepte
  • Arbeitspsychologische Konzepte
  • Stressbewältigungsstrategien erschaffen
  • Externe Stressfaktoren beseitigen

Die individuellen Ressourcen sind bei jedem Menschen anders gelagert und sollten entsprechend ausgeschöpft werden. Das Ziel hierbei ist es, das individuelle und soziale Ressourcen-Potenzial anzuzapfen und für eine innere Stärkung zu sorgen. Diese Stärkung wirkt dabei stressresistent und hilft dabei, komplexere Aufgaben entspannter zu lösen, ohne in das alte Muster der Erschöpfung abzugleiten.

Organisationspsychologische Maßnahmen für die nötige Unterstützung in der Behandlung

Nicht nur individuelle Ansätze werden bei der Behandlung des Burnout-Syndroms berücksichtigt. Die Organisationspsychologischen Maßnahmen setzen direkt am Arbeitsplatz an und greifen möglichen Ursachen von Stress voraus. Die Strategien sollen dabei helfen, Abläufe besser organisieren zu können und treffen sowohl auf den Arbeitsplatz, als auch auf das häusliche Umfeld zu. Hierbei geht es darum, für die Betroffenen ein System zu finden, die Abläufe ohne Stress umsetzen zu können. Organisationspsychologische Maßnahmen können außerdem dazu dienen, Bedingungen auf der Arbeit zu verbessern oder zu vereinfachen. Manchmal kann dies bereits ein aufgeräumter Schreibtisch oder die fest eingeplante Kaffeepause sein, die für eine Auflockerung des Arbeitsverlaufes sorgt. Dabei stehen die Stressminderung oder der sogenannte Stressabbau immer im Fokus der Ansätze. Überall wo Stress entstehen kann, sorgen organisationspsychologische Maßnahmen für optimale Lösungen. Externe Stressfaktoren werden hingegen komplett beseitigt und aus den Abläufen verdrängt.

Stressbewältigungsstrategien für den Job und für den Alltag

Die Behandlung von Burnout hat den Abbau von Stress im Fokus. Stress steht für jeden Menschen auf unterschiedliche Weise. Dort wo die Zeit für einige Personen eine wichtige Rolle als Stressauslöser spielt, ist es für andere ein aggressives Auftreten, eine laute Stimmung oder ein chaotischer Ablauf von Arbeitsschritten. Selbst die Intensität von Stressfaktoren kann individuell vollkommen unterschiedlich ausfallen. Wie belastbar Menschen sind, kann häufig durch weitere, externe Stressfaktoren beeinflusst werden. Die Behandlung des Burnouts hat das Ziel, externe Stresspunkte gezielt aufzuspüren und diese aus dem Leben der betroffenen Personen zu streichen. Oft sitzen die Stressansätze dabei im Verborgenen, sind kleiner als gedacht, summieren sich aber zu großen Faktoren, die unbedingt beseitigt werden müssen. Stressbewältigungsstrategien setzen hier an und geben den Betroffenen eine Chance, bestimmte Entwicklungen überhaupt nicht mehr entstehen zu lassen. Das gezielte Training mit solchen Stressbewältigungsstrategien lässt sich mit den Übungen im Fitness-Center vergleichen. Nur mit viel Muskelkraft wird die schwere Hantel in die Höhe gestemmt. Ähnlich verhält es sich mit routinierten Abläufen im Job oder im Alltagsleben, die sich mit dem gezielten Training und Strategien bewältigen lassen.

Prävention in der Burnout-Behandlung: Stressmomente finden und beseitigen

Es existieren diverse Ansätze in der Behandlung der Burnout-Patienten, die immer auf der Grundlage des Stressauslösers nach dem Ziel forschen und mit der Bewältigungsstrategie den Betroffenen neue Stärke und neue Motivation schenken. Stressquellen können auch durch passives Verhalten auftreten. Viele Betroffene gehen dabei möglichen Stressfaktoren aus dem Weg und bieten dem Stress erst durch dieses Verhalten einen Nährboden. So kann die Behandlung dabei unterstützend wirken, die Patienten psychologisch zu stärken, damit beispielsweise Konfliktsituationen aktiv durch Diskussionen gelöst werden können. Lösungsorientierte Gespräche können dabei die Zielsetzung darstellen. Die Stärkung des eigenen Selbstvertrauens wird gefördert, Betroffene dazu animiert sich zu öffnen. Auf diese Weise können potenzielle Stressmomente von Anbeginn vermieden werden.

Diese präventive Maßnahme kann bereits genutzt werden, wenn erste Ermüdungsanzeichen sichtbar sind. Bereits eine anbahnende Motivationslosigkeit oder aufgeschobene Arbeit kann darauf hindeuten, Opfer des Burnout-Syndroms zu werden. Experten empfehlen daher, rechtzeitig nach Lösungen und Behandlungsmethoden zu suchen, die dem Burnout-Syndrom keine Chance bieten, die Überhand zu ergreifen. Je länger mit der Behandlung von ersten Burnout-Symptomen gewartet wird, desto schwieriger ist es oft für Betroffene aus ihrer Lage heraus zu agieren. Die Zeichen rechtzeitig zu erkennen bedeutet auch sich selbst die verschwundene Lebensenergie durch eine erfolgreiche Behandlung zurückgeben zu können.

Fazit

Die Burnout Behandlung sollte in jedem Fall für Menschen in Frage kommen, die an den betreffenden Symptomen leiden. Dabei sollte die Behandlung so früh wie möglich ansetzen, um schlimmere Folgen zu vermeiden. Viele Betroffene fallen durch das Burnout Syndrom in ein Loch, aus dem sie nur schwer wieder herauskommen. Um Stresssituationen zu vermeiden lassen sich mit gezielten Strategien daher präventiv Maßnahmen ergreifen, die solche und ähnliche Faktoren der Entstehung von Burnout verhindern. Mit der Prävention sorgen Menschen bereits bei den ersten Anzeichen vor und können die gefürchtete Belastung konsequent und gezielt umfahren.

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