Meditation
Die Meditation hat viele positive Wirkungen. Es ist eine Methode die Körper, Geist und Seele stärken und heilen kann. Meditation kann von jedem Menschen Praktiziert werden. Meine Meditation ist nicht an Glaubensrichtungen gebunden.
Die Wirkungen von Meditation sind:
• Körperliche Lockerung
• Abbau von psychischen Spannungen, Ängsten, Schuldgefühlen
• Rückgang von stressbedingten Symptomen: Nervosität, Schlaflosigkeit, Stottern, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen
• Verbesserung der Grundstimmung
• Verbesserung der Kreativität, positive Energie
Egal, welche Art von Meditation Sie wählen: Meditation bedeutet immer die Konzentration auf eine Sache, ein Wort, eine Melodie, ein Objekt. Die Kunst daran ist es sich lange genug auf etwas zu konzentrieren ohne die Gedanken abschweifen zu lassen.
Was die Sie für die Meditation benötigen
Das Meditationsobjekt
Wie schon erwähnt benötigen Sie etwas auf das Sie während der Meditation ihre Aufmerksamkeit richten können. Ich empfehle ihnen die Mantra – Meditation, bei der Sie sich auf ein Wort oder eine Wortfolge konzentrieren. Dieses Wort oder die Wortfolge muss nicht zwingend einen Sinn ergeben.
Wählen sie eine Wortfolge die Sie immer wieder im Geist wiederholen(oder auch laut Sprechen). So eine Wortfolge könnte Sein „ich bin frei und glücklich“.
Besser ist es allerdings wenn Sie der Tradition folgen in der die Mantren keine Bedeutung haben weil es Aneinanderreihungen von Wortsilben sind. Diese Wortsilben sollen den Geist leer machen und reinigen. Ein Beispiel dafür wäre „ So Ham“. Dieses Mantra stammt aus dem Indischen Sprachgebrauch und bedeutet übersetzt etwa soviel wie „ich bin“.
Hier einige Tradizionelle Mantren: Ing, Im, Inga, Imma, Aing, Aim, Ainga, Aima, Schiring, Schirim, Kiring, Kirim, Hiring, Hirim, Schiam, Schiama.
Weiche Laute mit a, ng usw. wirken beruhigender als harte, spitze Laute wie i und r. Letztere helfen z. B. depressiv veranlagten Menschen oder Menschen mit eher gemäßigtem Charakter.
Die Meditationshaltung
Es ist wichtig eine Meditationsstellung zu finden in der Sie über einen längeren Zeitpunkt verharren können. Die Stellung soll einerseits bequem sein, andererseits soll diese Stellung Sie daran hindern einzuschlafen. Ob eine Stellung für Sie Angenehm ist hängt vom Faktor Zeit ab, den jede Stellung wird nach einer Weile unangenehm, weil Köper und Geist sich erst an ein längeres bewegungsloses sitzen gewöhnen müssen. Der bekannte Lotussitz ist nicht unbedingt notwendig.
Hinweise
Der Meditationssitz wird während der Meditation eingeübt, legen Sie für sich eine bestimmte Zeit fest an der Sie sich regungslos hinsetzen. Nach einer weile werden Sie bemerken das es Sie juckt, sticht oder andere Unannehmlichkeiten auftreten. Das ist normal und bedeutet nur das sich der Körper erst an diese Stellung gewöhnen muss, wechseln Sie bitte nicht die Stellung denn egal welche neue Stellung Sie für die
Meditation wählen die Unannehmlichkeiten werden wieder auftreten, erst wenn sich alle Muskeln und Sehnen gelockert haben hört das auf.
Der Meditationsort
Wenn Sie einen besonderen Raum für die Meditation haben oder einen besonderen Ort …schön. Wenn nicht sollte der Raum oder der Ort folgende Bedingungen wenigstens Ansatzweise erfüllen.
• Es gibt wenig Geräusche oder Lärm.
• Der Raum sollte sich gut lüften lassen das mindert die Gefahr des Einschlafens.
• Die Raumtemperatur sollte eher etwas kühler als zu warm gewählt werden, nehmen sie besser eine Decke.
Die Meditationsdecke, Kleidung, Kissen oder Bank
Sorgen Sie dafür das die Decke die Sie zur Meditation benutzen aus reine Baumwolle ist, sie sollte so groß sein das Sie in ihrer Meditationshaltung darauf Platz nehmen können.
Bitte benutzen Sie die Decke nur für die Meditation, Dinge können Erinnerungen auslösen, Gefühle erzeugen usw. Wenn sie also eine Decke nehmen die Sie sonnst zum Schlafen benutzen, kann es sein das Sie sich während der Meditation Schläfrig fühlen.
Bei der Kleidung achten Sie bitte darauf dass sie sehr locker sitzt und Sie nicht einengt. Achten Sie darauf welche Kleidung von Vorteil ist. (nicht zu warm oder zu kalt) Es stört Sie bei der Meditation wenn Sie denken es ist zu kalt oder der Pullover kratzt mich.
Zur Unterstützung der Sitzhaltung benutze ich ein Meditationskissen (ist gut für die Knie), auch eine Meditationsbank kann verwendet werden, das erleichtert die etwas ungewohnte Sitzhaltung erheblich.
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Das Ziel
Bevor Sie ihre Meditation beginnen legen Sie ein Ziel fest das Sie erreichen wollen. Legen Sie auch fest wie lange die Meditation dauern soll und das Sie diese nicht unterbrechen werden. Setzen Sie sich kleine Ziele die Sie dann mit Freude erreichen, das wird Sie Motivieren und Anspornen weiter zu machen.
So ein Ziel könnte sein. Das Sie dreißig Minuten ruhig sitzen und dabei ihr Mantra sprechen ohne Unterbrechung.
Die Meditation
Nun kommen wir zur Praxis, vorausgesetzt Sie haben alles was Sie zur Meditation benötigen.
Die Übungsbeschreibung:
• Stellen Sie eine Uhr oder ähnliches, für den Anfang auf 20 Minuten
• Bitte nehmen Sie Ihre Meditationshaltung ein.
• Mantra sprechen ca. 1-2 Minuten, laut.
• Wiederholen Sie Ihr Mantra im Geist.
• Sollten Sie Ihr Mantra verlieren und an etwas anderes Denken, nehmen Sie Ihr Mantra wieder auf.
Meine Empfehlung: beginnen Sie mit 20 Minuten und Steigern sich auf eine Stunde.
Wenn Sie etwas Übung haben, können Sie das laute sprechen Ihres Mantras auch weglassen, es dient eigentlich nur dazu sich an den Klang des Mantras zu gewöhnen.
Das Beenden der Meditation
Beim Beenden der Meditation sagen sie sich in Gedanken „ich kehre zurück ins hier und jetzt“, „ich bin erfrischt und erholt“. Oder Ähnliches. Recken und Strecken Sie sich, wie nach einem langen erholsamen Schlaf. Erheben sie sich, ruhig und gelassen.