Hyperhidrosis - krankhaft schwitzen

Die Schweissproduktion ist eine lebenswichtige Funktion des Organismus, um die Körpertemperatur zu regulieren. Bei jedem 50. Menschen ist dieses System jedoch aufgrund einer Überproduktion an Schweiss gestört. In diesem Falle spricht man von einer Hyperhidrosis. Einige Ratschläge und Hausmittel können allerdings dabei helfen, die Produktion von Schweiss zu normalisieren.

Von der Baumwolle bis zum Kaffee

Eine Umstellung der Lebensgewohnheiten, der Lebensmittel und der Kleidung kann die medikamentöse Wirkung einer Therapie unterstützen. Dabei ist es wichtig, die Bekleidung ebenso wie das Schuhwerk regelmäßig zu wechseln. Die Kleidung sollte dabei aus Baumwolle, Wolle oder Seide bestehen. Im Gegensatz dazu sollten Sie eine Bekleidung aus synthetischen Fasern weitgehend vermeiden. Zusätzlich wird empfohlen, mindestens einmal am Tag zu duschen. Durch die Hygiene und durch das Tragen einer luftdurchlässigen Kleidung wird der Körper nämlich besser gekühlt und kann die Eigenproduktion an Schweiss reduzieren. Einige Experten sind darüber hinaus der Ansicht, dass Genussmittel vom Kaffee über den Alkohol bis hin zu den Zigaretten zu einer Hyperhidrosis beitragen. Diese stören nämlich den natürlichen Blutkreislauf des Körpers, der einen Einfluss auf die Temperaturregulation hat.

Hausmittel gegen eine Hyperhidrosis

Als ein bekanntes Mittel gegen die übermäßige Schweissproduktion gilt die Naturpflanze Salbei. Der Tee soll einigen Experten zufolge ätherische Öle enthalten, die einer starken Schweissbildung entgegenwirken sollen. Als ein gängiges Hausmittel gilt im Gegensatz dazu das Babypuder. Dieses soll die Schweissdrüsen für wenige Stunden verschließen und zusätzlich eine aufsaugende Wirkung aufzeigen. Alternativ kann auch Kaisernatron angewendet werden. Das Hausmittel, welches zum Backen verwendet wird, wirkt ähnlich wie das Babypuder. Allerdings soll es einigen Patienten zufolge eine längere Wirkungsdauer aufweisen. Sollte die Hyperhidrosis vorwiegend an den Füßen auftreten, kann darüber hinaus auch ein Fußbad mit einem Eichenrindenextrakt sowie einer Zinnkraut eine Abhilfe leisten.

Präparate aus der Apotheke

Natürlich gibt es auch in Apotheken und Drogerien Mittel. Ein Versuch ist es allemal wert.


Letzte Änderung: 11.01.2018

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