Sauna

Beschreibung der Methode "Sauna"

Was ist „Sauna”?

Die aus dem Norden stammende Saunakultur wird mittlerweile auch bei uns von breiten Kreisen der Bevölkerung geschätzt. Einmal pro Woche in den "Schwitzkasten", so lautet die Faustregel. Dies tut dem ganzen Körper gut und härtet ab. Die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten nimmt dadurch deutlich ab. Aber auch für den Kreislauf ist der Wechsel von kalt und warm ein hervorragendes Training. Durch die Überwärmung wird die Stoffwechseltätigkeit angekurbelt und durch den kräftigen Schweißfluß die Haut entschlackt. Die Atemwege werden ebenfalls günstig beeinflußt. Wichtig beim saunieren ist, daß man sich genügend Zeit nimmt, und sich nach jedem Saunagang eine Ruhepause gönnt.

Sauna
Bild: Sauna

Sauna ja, aber bitte richtig!

Saunieren hat viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Es stimuliert unser Immun- und Herz-Kreislauf-System, was die Infektanfälligkeit reduziert. Hinzu kommt, dass die Haut gereinigt und entschlackt wird sowie Stoffwechsel und Durchblutung angeregt werden. Durch die Wärme erweitern sich unsere Blutgefäße, so dass Atem- und Herzfrequenz zunehmen. Unsere Muskeln entspannen sich und die Schleimhäute werden angeregt, was besonders für Asthmatiker einen positiven Effekt auf das Lungenvolumen hat. Das macht ganz klar deutlich: Wer regelmäßig die Sauna besucht tut nicht nur seiner Gesundheit sondern auch seiner Seele etwas Gutes. Die folgenden Tipps zeigen auf worauf beim Saunieren geachtet werden sollte, damit der positive Effekt nicht verloren geht.

In der kalten und grauen Jahreszeit kann man sich vor Viren und Bakterien kaum schützen. Überall wird geniest und gehustet, die Ansteckungsgefahr ist in dieser Zeit besonders hoch. Vorbeugen lautet hierzu die Devise. Bestenfalls stärkt und schützt man seinen Körper durch regelmäßige Saunabesuche.

Wichtige Tipps für richtiges Saunieren

Saunieren ist gesund und stärkt das gesamte Immunsystem. Einfache Erkältungskrankheiten haben somit weniger Chancen und können umgangen werden. Zudem wirkt sich der regelmäßige Saunabesuch positiv auf Herz und Kreislauf auf. So einfach kann Prävention sein. Wer auf diese Weise vorbeugen möchte, sollte dringend einige Regeln beachten, damit das Saunieren zum vollen Wellness-Erfolg wird. Auch hier gelten besondere Regeln, welche dringend beachtet werden müssen. Beispielsweise sollte man nie direkt nach dem Essen, aber auch nicht mit leerem Magen saunieren, damit der Kreislauf nicht zusammenbricht. Nicht nur aus Hygienegründen sollte man immer frisch geduscht eine Sauna betreten, sondern auch um Fettrückstände auf der Haut zu entfernen.

Empfindliche Personen

Nach dem Duschen gut abtrocknen, weil trockene Haut einfach besser schwitzt. Für empfindliche Personen ist ein warmes Fußbad vor dem Saunagang sehr empfehlenswert. Durch die angenehme Wärme wird der Körper langsam auf die steigenden Temperaturen vorbereitet. Auch Aufregung ist während eines Saunaganges nicht ratsam, da saunieren der Entspannung dient. Große Badetücher oder spezielle Saunatücher gelten diesbezüglich ebenfalls als unerlässlich. Diese Badetücher werden auf die Sitzbank gelegt. Um Kreislaufprobleme zu vermeiden, sollte man sich kurz vor Ende des Saunagangs aufrecht hinsetzen und die Beine bewegen. Anfänger sollten langsam beginnen und die unteren Bänke bevorzugen, da Wärme bekanntlich nach oben steigt und die Temparatur auf den oberen Reihen höher ist.

Kein Alkohol in der Sauna

Wem nicht wohl ist oder merkt, das die steigenden Temperaturen den Kreislauf beeinträchtigen, sollte natürlich die Sauna verlassen. Auch allen anderen wird geraten, 15 Minuten nicht zu überschreiten. Eine Sauna sollte nicht während eines Aufgusses verlassen oder betreten werden. Nach der Sauna gilt das Duschen sowie das Tauchbecken als unumgänglich, denn nur durch eine ausreichende Abkühlung ist der gesundheitsfördernde Effekt garantiert. Selbstverständlich ist vor oder während des Saunierens auf Alkohol zu verzichten. Empfehlenswert sind magnesiumreiche Getränke, um die Muskeln zu entspannen. Sauna tut gut und wirkt sich immer positiv auf den gesamten Organismus aus, allerdings nur dann, wenn diese Regeln eingehalten werden.

Richtig saunieren mit dem richtigen Saunazubehör

Die Sauna ist ein beliebter Ort zum Entspannen. In einer Sauna erholt sich der Körper von Stress und der gesamte Organismus wird zeitgleich gestärkt. Regelmäßiges Saunabaden wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Besonders in den Wintermonaten ist der Saunabesuch ratsam, um Bakterien und Viren wenig Angriffsfläche zu bieten.

Der Saunaaufguss

In einer Sauna wird Wasser auf die heißen Saunasteine gegossen, welches sofort verdampft. Das Klima in der Sauna verändert sich schlagartig und die Luft wird kurzzeitig angefeuchtet. Die ständige Lufterneuerung sorgt allerdings für sofortigen Ausgleich. Der Dampfstoß trifft auf die Haut der Saunabesucher und kondensiert. Durch diesen Vorgang wird die Wärmeempfindung der Besucher verstärkt. Wedelt man mit einem Tuch, wird die Wärme als noch intensiver empfunden. Unter verschiedenen Aufgusskonzentraten wird individuell entschieden.

Saunieren mit ätherischen Ölen

In der Regel werden hierzu einige Tropfen ätherische Öle verwendet, die bei einem Dampfstoß eine intensive Duftwirkung entfalten. Eukalyptus und Minze sind beliebte Öle, welche gern und oft verwendet werden. Der angenehme Geruch entspannt die Sinne und beruhigt die Haut. Um richtig zu saunieren, sollten einige Tipps befolgt werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Für ein vollständiges Bad sollten mindestens zwei Stunden eingeplant werden. Auf keinen Fall darf man mit vollem Magen oder auch hungrig saunieren, um einen Kreislaufkollaps zu vermeiden.

Das richtige Equipment für die Sauna

Ein großes Liegetuch, Badesandalen, Shampoo, Seife und ein Bademantel dürfen in der Saunatasche nicht fehlen. Vor dem ersten Saunagang sollte man sich gründlich duschen und sich ebenso gründlich abtrocknen. Getrocknete Haut schwitzt besser und schneller. Bis zu 15 Minuten ist die optimale Länge eines Saunagangs. In einer Sauna kann man sitzen oder liegen, je nach persönlichem Empfinden wird hierzu entschieden. In den letzten Minuten eines Saunagangs sollte man sich allerdings hinsetzen, um den Kreislauf zu schonen. Nach der Sauna ist das Kaltwassertauchbecken ein Muss, um optimal zu saunieren und den Organismus abzuhärten. 

10 wichtige Tipps zum richtigen Saunieren

1. Die Ausstattung

Zu der Grundausstattung gehören beim Saunieren zwei Handtücher, Duschgel, Seife und Badelatschen. Wichtig ist zudem ein Bademantel und eine Flasche Wasser für den Durst nach dem Saunieren.

2. Vor dem Saunagang duschen

Vor dem Saunagang sollte man sich ruhig gründlich mit Seife reinigen. Nach dem Saunagang sollte der Schweiß aber nur noch mit Wasser abgewaschen werden, da durch den Schweiß ein Säureschutzmantel der Haut aufgebaut wird. Der Einsatz von Duschgels würde das unterbinden.

3. Liegend saunieren

Beim Saunagang sollte am besten auf der mittleren oder höheren Stufe in liegender Position für 8 bis 15 Minuten verweilt werden. Die liegende Position hat den Vorteil, dass sich der Körper einheitlich erwärmt. Um die 1 bis 2 Minuten vorm Verlassen der Sauna sollte man sich jedoch wieder aufrichten. Das verhindert Kreislaufprobleme. Unerfahrene Saunagänger dürfen ruhig auf der untersten Stufe Platz nehmen, um sich langsam an die Wärme zu gewöhnen. Hinzu kommt, dass Anfänger ganz langsam mit kurzer Dauer starten sollten.

4. Richtig abkühlen

Nicht zu vergessen ist die Abkühlung nach jedem Saunagang. Im Idealfall beginnt die Abkühlung mit einen 2 bis 5 Minuten langen Luftbad. Anschließend folgen kalte Schwallbrausen oder Schlauchgüsse. Das Abduschen sollte immer bei den Füßen und Händen beginnen und dann langsam zur Körpermitte fortschreiten. Das trainiert die Blutgefäße in der Haut.

5. Sich Zeit nehmen für die Sauna

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Ein Saunabesuch besteht meist aus drei Durchgängen zuzüglich Ruhephasen. So sollte man schon rund zwei bis drei Stunden einplanen. Die letzte Mahlzeit sollte man mindestens 2 Stunden vorm Saunagang einnehmen, sonst ist die Verdauung zu stark belastet, was wiederum dem Kreislauf belastet. Zwiebeln und Knoblauch sollten an dem Tag nicht verzehrt werden, da die Ausdünstungen so verstärkt werden.

6. Sauna-Anfänger Achtung!

Anfänger sollten vormittags in die Sauna gehen. Das gilt auch für Menschen mit einem empfindlichen vegetativen Nervensystem. Wird die Sauna nämlich gegen Abend besucht, erwärmt sich der Körper nicht dem natürlichen Rhythmus entsprechend, wodurch er nicht entspannen kann. Das kann zu Einschlafstörungen und Stress führen.

7. Haut-Peeling

Die Sauna bereitet die Haut optimal auf ein Peeling vor. Es unterstützt die Zellerneuerung und fördert die Durchblutung und den Lymphfluss. Dabei muss nicht immer auf ein Fertigprodukt zurückgegriffen werden. Peelings können auch ganz einfach selbst aus Milch, Ölen, Salz oder Honig gemischt werden. Einfach nach dem Saunagang auftragen und anschließend gründlich abduschen.

8. Der Sauna-Aufguss

In vielen Saunas ist es normal, dass ein Aufguss durchgeführt wird. Nach der Vorschwitzphase von etwa 5 bis 10 Minuten folgt in der Regel ein Aufguss von 6 bis 8 Minuten. Manchmal folgt dann noch eine Nachschwitzphase von 1 bis 2 Minuten.

9. Die eigene Gartensauna

Immer mehr Menschen erfüllen sich den Traum einer Sauna in den eigenen vier Wänden oder im Garten. Wer sich eine Sauna im Haus oder in den Garten bauen möchte, sollte in erster Linie darauf achten, dass ausreichend Platz vorhanden ist. Hinzu kommt dass der Untergrund der Gartensauna wasserfest und eben sein muss. Die entsprechenden Anschlüsse in Form von Wasser und Strom in der Nähe vorhanden sein sollten bereits vorhanden sein, damit diese nicht erst aufwendig verlegt werden müssen. Sind diese Kriterien erfüllt, geht es weiter mit der Suche nach einem passenden (Garten-)Saunamodell buw der Wunschgartensauna. Inzwischen gibt es hier eine sehr große Auswahl. Falls nicht ganz so viel Platz vorhanden ist, sind kompakte Modelle zu empfehlen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Sauna ein FSC-Siegel besitzt. Dieses Produkte unterliegen strengen Kontrollen bei der Beschaffung des Rohstoffes bis hin zum Endkunden.

10. Sauna-Zubehör

Neben der Grundausstattung sollte bei einer Sauna auch das passende Zubehör nicht fehlen. Zum Equipment gehört unter anderem folgendes:

  • Saunakübel und Saunakelle
  • Sauna Messinstrumente
  • Speckstein und Brunnen
  • Saunalampe
  • Saunareiniger
  • Hocker und Kopfstütze
  • Fusswanne

Je nach persönlichem Bedarf kann das Zubehör natürlich stetig erweitert und ganz individuell angepasst werden.


Basis Sauna Adressen-Liste in Deutschland

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