Basale Stimulation nach Professor Andreas Fröhlich

Beschreibung der Methode "Basale Stimulation"

Die basale Stimulation ist weder eine medizinische Therapie noch eine spezielle Technik, sondern ein Konzept, essentieller Grundgedanken, welches eine intensive Förderung und Erhaltung der Wahrnehmungsfähigkeit umfasst. Um die Kommunikationsfähigkeit körperlich oder geistig beeinträchtigter Menschen zu fördern, wendet man diese Art therapeutische Maßnahme an.

Basale Stimulation bedeutet, die Sinneswahrnehmung, die Kommunikationsfähigkeit und die Körperorientierung zu verbessern, um dem Patienten eine intensivere Wahrnehmung seiner Umwelt zu vermitteln.

Wahrnehmungsfähigkeiten fördern

Dieses Konzept entwickelte Professor Andreas Fröhlich, Dr. der Sonderpädagogik, an der Universität Koblenz, bereits in den 70er Jahren. Erfolgreich übermittelte Prof. Andreas Fröhlich elementare Wahrnehmungskonzepte und förderte bestimmte Fähigkeiten bei schwerst- und mehrfachbehinderten Kindern. Immer weiter wurde dieses Konzept entwickelt und dem Patienten individuell angepasst. Auf diese Weise entstanden entwicklungspsychologische und biographisch ausgewählte Angebote, welche die Körperselbstwahrnehmung aktivieren. Dieses spezielle Konzept wird mittlerweile auch bei Morbus Alzheimer Patienten, bei psychischen Erkrankungen oder auch nach Schädigungen, aufgrund eines Schädel-Hirn-Traumata angewendet.

Spezielle Verfahrensweisen

Behandelt wird bei dieser Maßnahme nach einer speziellen Verfahrensweise. Die Vorgehensweise variiert individuell, je nach Krankheitsbild oder Symptomen. Unterschiedliche Stimulationskonzepte werden in Betracht gezogen und gezielt angewendet. Gezielt behutsam wird dem Patienten, durch eine somatische Stimulation, die Wahrnehmung durch Berührungen oder Massagen übermittelt oder signifikant verbessert. Zudem nimmt der Patient durch die vestibuläre Stimulation, eine Art Tiefenwahrnehmung auf, welche durch Lageänderungen hervorgerufen wird. Auch bei der vibratorischen Stimulation wird die Wahrnehmungssensibilität verstärkt. Beispielsweise werden durch unterschiedlich erzeugte Schwingungen die Auffassungssignale angeregt und intensiviert. Bei der oralen und der olfaktorischen Stimulation wird durch Tasten, Schmecken, Riechen oder Fühlen das Gehirn angeregt.

Informative Beratungen

Zu diesem Konzept zählt auch die akustische Stimulation, welche ebenfalls als unerlässlich gilt. Hier wird durch Musik und Klänge, die Auffassungsgabe gefördert oder verbessert. Auch die visuelle Stimulation ist ein Teil dieses Konzeptes. Anhand von Bildern, Fotos oder Filmen wird das Bewusstsein oder die Körperorientiereung gestärkt. In schweren Fällen wird durch eine haptische Stimulation unterstützt, welche das Betasten und Greifen unterschiedlicher Gegenstände einschließt.

Das Konzept der basalen Stimulation gewinnt immer mehr an Bedeutung. Eine informative Beratung lohnt auf jeden Fall, um geistig- oder körperlich eingeschränkter Menschen mehr Perspektiven, in Bezug auf Entwicklung der Wahrnehmungsfähigkeiten, zu bieten.


Basale Stimulation: Seminare, Ausbildung & Weiterbildung

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