Orthomolekulare Medizin

Beschreibung der Methode "Orthomolekulare Medizin"

Unter diesem Begriff versteht man die Erhaltung und Förderung der eigenen Gesundheit durch Zufuhr von Substanzen, die unserem Körper bekannt sind (keine Fremdstoffe), die er aber selbst nicht herstellen kann (essentielle Stoffe). Dazu zählen insbesondere Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren.

Warum Orthomolekulare Therapie?

Um gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden, muss der Körper mit einer ausreichenden Menge an lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt werden. Dabei müssen diese Stoffe in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander stehen. So erklärt sich der Begriff orthomolekular (griech.: ortho=richtig, molekular=das Molekül betreffend). Die orthomolekulare Therapie beschäftigt sich also mit dem Biochemiehaushalt des Menschen.

Nährstoffmangel oder -überschuss

Ein Mangel oder Überschuss an bestimmten Nährstoffen soll vermieden werden. Eigentlich sollten alle orthomolekularen Stoffe in unserer Nahrung enthalten sein, daß dem nicht so ist, wissen wir längst; Überdüngte, ausgelaugte Böden, "chemisch verfeinerte" Nahrung, Bestrahlung derselben und ähnliche Tatsachen mehr lassen die Qualität erheblich schwinden. Deshalb ist es ratsam, fehlende Substanzen zusätzlich zur Nahrung zuzuführen, im Erkrankungsfalle ist der Bedarf an orthomolekularen Stoffen zusätzlich erhöht. Bei vielen Erkrankungen ist es deshalb sehr sinnvoll unterstützend orthomolekular zu behandeln. Ich denke beispielsweise an bösartige Erkrankungen, wo man etwa mit Vitamin C, Zink und Selen begleitend therapieren sollte.

Veränderte Ernährungsgewohnheiten 

Veränderte Ernährungsgewohnheiten und Umweltbedingungen können zu einer Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen führen. Der Ausgleich dieser Mangelzustände ist einer der Ansatzpunkte der Orthomolekularen Medizin.

Die Stoffe

Die rund achtzig Substanzen, die im Rahmen dieser Behandlungsweise verwendet werden, sind alle in der natürlichen Nahrung vorhanden oder aus dieser heraus konzentriert. Eine große Anzahl an wissenschaftlichen Studien hat in den letzten Jahrzehnten dazu beigetragen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt über klare Therapie- und Ernährungskonzepte für die meisten Krankheitsbilder verfügen. Zum Einsatz kommen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren und Verdauungsenzyme.

Die Ansätze dieser Therapie sind in der klassischen Schulmedizin bereits vertreten, indem z. B. Kalium und Magnesium in der Kardiologie, B-Vitamine in der Neurologie oder Selen in der Krebsnachsorge als Standard eingesetzt werden.

Die drei Zielrichtungen der Orthomolekularmedizin

  • Vorbeugung und Kompensation von relativen und absoluten Mangelzuständen
  • Anwendung hoher Dosen im pharmakologischen Sinn zur Behandlung von Krankheiten
  • Erstellung von Ernährungsrichtlinien zur Vermeidung von Mangelzuständen, aber auch zur positiven Beeinflussung von gesundheitlichen Störungen

Orthomolekulare Medizin: Seminare, Ausbildung & Weiterbildung

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Orthomolekulare Medizin Indikationen & Heilanzeigen

Die Anwendung von Orthomolekulare Medizin hilft möglicherweise bei:

  • Anlaufschmerz
  • Bandscheibenvorfall
  • Beckenschiefstand
  • Bewegungsschmerz
  • Darmsanierung
  • Fersenschmerz
  • Fibromyalgie
  • Kinderwunschbehandlung
  • Konzentrationsstörungen
  • Krämpfe
  • Mineralstoffmangel
  • Muskelverhärtung
  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen
  • Spurenelementemangel
  • Verspannungen
  • Vitaminmangel
  • Wechseljahre

Autor/in und inhaltlich verantwortlich
Arzt Joachim  Günzburg

NHV, Sportmedizin, Experte in biol. Med. (Uni Mailand)
Arzt
Joachim Bandlow Dr. med.
89312 Günzburg

Alle Rechte und Pflichten des Textes "Orthomolekulare Medizin" liegen beim Autor/den Autoren.

Diese Methode ersetzt keinen ärztlichen Rat und sollte nur in Verbindung mit einer ärztlichen Behandlung eingesetzt werden. Der Betreiber dieses Verzeichnisses übernimmt keine Haftung für Schäden, die sich aus dem Gebrauch oder etwaigem Missbrauch der hier vorgestellten Therapie, Heilverfahren, Massage oder Anwendung Orthomolekulare Medizin ergeben.

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