Dentalphobie: Angst vor dem Zahnarzt - Was man dagegen tun kann

Aus der Kategorie ein Expertenbeitrag Symptome & Krankheiten

Die Angst vor dem Zahnarzt ist vielen Deutschen bekannt. Bereits der Geruch, die Geräusche und der pure Anblick des Zahnarztstuhls verursacht bei vielen Menschen ein mulmiges Gefühl. Bei einigen Menschen geht die Angst sogar so weit, dass sie selbst bei starken Schmerzen auf den Gang zum Zahnarzt verzichten. Schätzungen zufolge sind etwa 5 Millionen Deutsche von einer solch ausgeprägten Dentalphobie betroffen. Doch das kann schwere gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Mit ein paar einfachen und hilfreichen Tricks kann man die Angst vor dem Zahnarzt jedoch besiegen oder zumindest unter Kontrolle bringen.

Was der Patient tun kann

Häufig sind Schweißausbrüche, zittrige Hände und Herzrasen die Folge von Dentalphobie. Schon ein bisschen Entspannung und Ablenkung kann helfen, dem Zahnarztbesuch gelassener entgegen zu sehen. Dabei helfen beruhigende Tees aus Baldrianwurzel oder Passionsblumenkraut. Auch verschiedene Übungen vor der Behandlung wie Yoga, Muskelentspannung, autogenes oder Stressbewältigungstraining können beruhigend und entspannend wirken. In Extremfällen kann eine Verhaltenstherapie oder der Besuch bei einem Psychotherapeuten dabei helfen, die Angst zu überwinden.

Was der Zahnarzt tun kann

Mittlerweile lassen sich sogar einige Zahnmediziner zusätzlich zu Psychotherapeuten ausbilden, um sich optimal auf ihre Patienten einstellen zu können. Angstpatienten sollten grundsätzlich einen solchen Zahnarzt aufsuchen und zuerst über ihre Sorgen und Ängste sprechen. Das ist ein wichtiger Schritt in der Beziehung zwischen Arzt und Patient. Oft versucht der Arzt mit Ablenkung die Furcht des Patienten zu überwinden. Dabei wird entweder Musik während der Behandlung gespielt oder sogar ein Film gezeigt. Beides übertönt die Geräusche des Bohrers und lenkt ab. Außerdem sollte ein Handzeichen vereinbart werden, bei dem der Zahnarzt die Behandlung stoppt, wenn sich der Patient unwohl fühlt. Wer sich nicht zutraut eine Behandlung im Wachzustand durchzustehen, kann auch um eine Vollnarkose bitten. Die Behandlung von Angstpatienten bei Dentalpark ist dabei besonders sanft und schonend. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Kliniken wird hier die total intravenöse Anästhesie (TIVA) eingesetzt, bei der die Medikamente schneller abgebaut werden und der Körper möglichst wenig belastet wird. So kann der Patient die Klinik nach dem Eingriff schnell wieder verlassen und bekommt nichts von der Behandlung mit.


Letzte Änderung: 02.11.2018

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