Viagra – Herzmedikament und sichere Abhilfe bei Erektionsstörungen

Seit Jahren ist Viagra eines der erfolgreichsten Medikamente zur Behandlung von Erektionsstörungen bei Männern. Es wirkt schnell, zuverlässig und hat kaum Nebenwirkungen. Bedenkt man, dass die blaue Pille heute beinahe ein Inbegriff für Potenzmittel ist, fällt es schwer zu glauben, dass sie ursprünglich als Herzmedizin vorgesehen war.

Tim Reckmann / pixelio.de
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Wie kann es zu Potenzstörungen kommen?

Zunächst einmal kann festgehalten werden, dass ab und an auftretende Erektionsstörungen nichts Ungewöhnliches sind. Sowohl jungen als auch älteren Männern geht es gelegentlich so. Hierfür sind vor allem Faktoren wie Stress verantwortlich. Von einer pathologischen Erektionsstörung spricht man tatsächlich erst dann, wenn die Probleme über 6 Monate lang auftreten. Die Erektion kann nicht lange genug aufrechterhalten werden, um den Geschlechtsverkehr zu vollziehen.

Die pathologische Form der Erektionsstörung tritt überwiegend im Alter auf. Hauptursache ist eine Verkalkung der Arterien. Das Blut kann nicht mehr in ausreichendem Maße zum Penis transportiert werden. Mediziner raten Betroffenen dabei eindringlich, den Besuch beim Arzt nicht aus Scham zu meiden. Eine Verstopfung der Arterien kann nämlich auch zu einem Herzinfarkt führen. Darüber hinaus kommen noch weitere Faktoren für die Entstehung von Erektionsstörungen infrage.

Die Entwicklung von Viagra

 Dass Viagra heute als Potenzmittel bekannt ist, ist eigentlich ein Zufall. Ursprünglich handelte es sich dabei um ein Medikament, dass für die Behandlung von Herzmuskelschwächen entwickelt wurde. Im Rahmen der Testreihen und Studien zeigte sich eher beiläufig, dass die Behandlung bei vielen Probanden zu starken Erektionen führte. Seitdem ist Viagra für seine potenzsteigernde Wirkung bekannt.

Der Wirkstoff, der hierfür verantwortlich ist, heißt Sildenafil. Er verhindert die Ausschüttung des Hormons, das nach dem Orgasmus zum Erschlaffen des Penis führt. Bei Männern mit Erektionsproblemen wird dieses Enzym bereits während oder vor dem Verkehr ausgeschüttet. Es öffnet die verengten Venen, die während einer Erektion verhindern, dass das Blut aus dem Penis zurückfließt. Indem Viagra die Wirkung dieses Enzyms unterdrückt, kann die Erektion lang genug aufrechterhalten werden, um den Geschlechtsverkehr auszuführen.

Das ist vor der Nutzung von Viagra zu beachten

Einige Medikamente verstärken die Wirkung von Viagra. Der Abbau erfolgt langsamer und die Wirkung hält länger an. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass es bei einigen Kombinationen zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann. Aus diesem Grund sollte man auf die Einnahme von Viagra verzichten, wenn man bereits Antibiotika, Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen, Depressionen und andere Arzneimittel einnimmt. Dasselbe gilt, wenn man Mittel gegen verstärkte Magensäureproduktion, Anti-Pilzmittel oder blutdrucksenkende Mittel einnimmt.

Merke: Nimmt man regelmäßig Medikamente ein, ist vor der ersten Anwendung der Arzt aufzusuchen. Nur so lassen sich Komplikationen ausschließen.

Viagra-Tipps im Überblick:

  • nicht zusammen mit Alkohol einnehmen
  • nicht zusammen mit anderen Medikamenten einnehmen
  • vor erstmaliger Anwendung Arzt konsultieren
  • etwa eine Stunde vor Geschlechtsverkehr einnehmen
  • bei zu geringer Wirkung nicht selbstständig Dosis erhöhen

So nimmt man Viagra richtig ein

Viagra wird etwa eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen. Üblicherweise genügt eine Dosis von 50 mg, die man mit ein wenig Wasser zu sich nimmt. Wenn die Wirkung zu schwach oder zu hoch ist, informiert man später seinen Arzt und lässt sich eine andere Stärke verschreiben.

Die Wirkung von Viagra hält etwa vier Stunden an. Das bedeutet nicht, dass man eine vierstündige Erektion hat. Sie tritt nur dann ein, wenn man auch tatsächlich sexuell erregt wird. Lässt die Erregung nach, erschlafft der Penis auch dann, wenn man Viagra eingenommen hat. Ein weiterer Faktor, der bei der Nutzung von Viagra zu beachten ist, ist die Häufigkeit der Einnahme. Mediziner empfehlen, das Mittel nicht öfter als einmal am Tag einzunehmen.

Außerdem muss man sich an die Dosierung halten. Wenn die Wirkung zu schwach ist, sollte man nicht eigenmächtig die Anzahl der Pillen erhöhen. Die Erektionsintensität nimmt dadurch nicht zu, dafür aber das Risiko für Nebenwirkungen. In diesem t-online-Artikel sind potenzielle Risiken noch einmal übersichtlich zusammengefasst. Wenn man sich vor der Anwendung gewissenhaft daran orientiert, ist die Anwendung absolut ungefährlich.


Letzte Änderung: 29.06.2018

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