Kurkuma - schillernde Farbe und entzündungshemmende Heilpflanze

Kurkuma oder auch Gelbwurz genannt, ist eine der wichtigsten Heilpflanzen. Des Weiteren ist Kurkuma auch unter dem Namen Gelber Ingwer bekannt, da es zur Familie der Ingwergewächse gehört. Ihre Herkunft ist nicht hundertprozentig belegt, allerdings wird vermutet, dass die Pflanze aus Südostasien oder Südasien stammt.

Dennoch ist sicher, dass Kurkuma schon seit 5000 Jahren angebaut wird. Zu Beginn wurde die Wurzel allerdings weniger zum Würzen oder Heilen verwendet, sondern zum Einfärben von Stoffen in gelbe Farbe.

Warum Kurkuma verwenden?

Heutzutage wird Kurkuma auf zwei verschiedene Gründen verwendet. Zum einen eignet sich Kurkuma gut zum Würzen von meist asiatischen Speisen. Neben dem Einsatz des Gewürzes an sich, gehört Kurkuma auch zu den meisten Currygewürzmischungen. Da die Farbe stark der von Safran ähnelt, gilt der Einsatz von Kurkuma als günstigere Alternative. Im Rhizom der Kurkumapflanze befindet sich der Wirkstoff Curcumin, welcher bei häufigem Genuss eine gesundheitsfördernde Wirkung hat. Hauptsächlich wird Kurkuma in gemahlener Form vertrieben und kann so sehr leicht in Speisen eingearbeitet werden.

Zum anderen haben Studien belegt, dass Kurkuma generell entzündungshemmend wirkt. Allerdings gibt es auch bestimmte Krankheiten, bei denen Kurkuma nachweislich zur Verbesserung der Gesundheit beiträgt. Im Folgenden werden einige Krankheiten aufgelistet, welche dafür bekannt sind, dass Kurkuma eine heilende Wirkung auf sie hat.

Alzheimer & Kurkuma

Einen positiven Einfluss hat Kurkuma auf die neurodegenerative Erkrankung Alzheimer. Die antioxidativen Eigenschaften von Curcumin können die Ablagerungen zwischen Nervenzellen im Gehirn, welche Entzündungen hervorrufen, verhindern bzw. diesen Prozess verlangsamen.

Darmerkrankungen und Verdauungsbeschwerden - Wirkung von Kurkuma

Des Weiteren ist die positive Wirkung von Kurkuma auf die Verdauung und in diesem Zusammenhang auch die Darmfunktion generell nachgewiesen. Bei Studien wurde beobachtet, dass Darmentzündungen durch die vorherige Gabe von Curcumin vorgebeugt werden konnte. Auch hierbei wird die entzündungshemmende Wirkung durch die antioxidativen Eigenschaften von Curcumin hervorgerufen.

Senkung des Cholesterinspiegelsmit Kurkuma

Mit der antioxidativen Wirkung von Curcumin kann außerdem der Oxidation von Cholesterin entgegengewirkt werden. Da ein erhöhter Cholesterinspiegel, vor allem aber die Oxidation von Cholesterin zu einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann, ist eine Entgegenwirkung mit Hilfe von Kurkuma zu empfehlen.

Kurkuma bei Arthritis

Wie schon den vorherigen Krankheitsbildern entnommen werden konnte, hat der Wirkstoff Curcumin einen entzündungshemmenden Einfluss auf den Körper. So auch bei der Arthritis. Die Entzündung der Gelenke kann langfristig zu einer Schädigung der Gelenke führen. Um einer Arthritis vorzubeugen, ist ebenfalls eine regelmäßige Einbindung von Kurkuma in die Ernährung zu empfehlen.

Gallen- und Leberbeschwerden entgegenwirken mit Kurkuma

Kurkuma hat auf zwei verschiedene Art und Weisen Einfluss auf die Galle und Leber. Zum einen regt Curcumin die Ausleitung von Quecksilber aus dem Körper an und entfernt damit ein Gift für den menschlichen Organismus. Zum anderen wurden bei Versuchen positive Auswirkungen in Bezug auf die Regenerierung der Leber festgestellt, wenn den Probanden eine Mischung aus Erythropoetin und Curcumin verabreicht wurde.

Fazit

Zusammengefasst wird klar, dass sich die Integration von Kurkuma in Speisen aufgrund von zwei verschiedenen Auswirkungen lohnt. Kurkuma trägt nicht nur durch einen tollen Geschmack zur Verfeinerung von Speisen bei, sondern hat auch eine gesundheitsfördernde Wirkung. Generell ist Curcumin eine entzündungshemmende Funktion zuzuschreiben. Die regelmäßige Integration von Kurkuma in die Ernährung kann daher Entzündungen sowie schweren Folgeerkrankungen vorbeugen.

Detaillierte Informationen zum Thema: http://www.kurkuma-wurzel.de


Letzte Änderung: 08.07.2018

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