Schwangerschaft - viele neue Fragen und Probleme

Eine Schwangerschaft wirft viele neue Fragen und Probleme auf, denen sich eine Frau insbesondere bei ihrer ersten Schwangerschaft stellen muss. Wir wollen hier einige wichtige Fragen klären, damit eine Schwangerschaft so angenehm wie möglich erlebt werden kann.

Schwangerschaft - viele neue Fragen und Probleme
Bild: Schwangerschaft - viele neue Fragen und Probleme

Richtige Ernährung in der Schwangerschaft

Ein Glas saure Gurken und dazu ein Schokopudding? In der Schwangerschaft keine Seltenheit. Für etwa 85 Prozent der werdenden Mütter sind plötzliche Heißhungerattacken, seltsame Gelüste und skurrile Nahrungskombinationen an der Tagesordnung. Kein Grund zur Sorge, das ist völlig normal. Mamas-in-Spe müssen sich also keine Gedanken um die Auswirkung auf das Baby machen. Aber woher kommen diese Essgelüste und welche Nahrungsmittel sind für Schwangere trotzdem Tabu?

Ursache umstritten

Die Gründe, warum Schwangere plötzlich Appetit auf bestimmte Lebensmittel verspüren, sind noch ungeklärt. Ärzte und Ernährungsexperten nennen die hormonellen Schwankungen als Ursache, die neben dem Geruchssinn auch den Geschmackssinn werdender Mütter verändern und intensivieren. Wissenschaftler vermuten, dass der Körper selbst nach bestimmten Lebensmitteln verlangt, um einen Nährstoffmangel auszugleichen. Weitverbreitete Heißhungerattacken auf Feldsalat (viel Vitamin C, Kalzium, Eisen), Schokolade (Vitamin B) und Fleisch (Eiweiß, Eisen) lassen sich so erklären.

Ausreichend Nährstoffe sind wichtig

Essen für zwei darf nicht missverstanden werden. Erst ab dem vierten Monat sollten es pro Tag etwa 250 kcal mehr sein. Das entspricht aber nicht der doppelten Menge jeder Mahlzeit, sondern nur einer zusätzlichen Portion Müsli oder eines belegten Brötchens. Zum Ende der Schwangerschaft sollte die Frau zwischen zehn und 18 Kilogramm mehr auf die Waage bringen. Es kommt also nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität an, also auf die Inhaltsstoffe der Lebensmittel. Wer sich ausgewogen und vielseitig mit Vitaminen und Mineralstoffen und dennoch möglichst wenig Kalorien ernährt, kommt nach der Geburt auch wieder besser in Form.

Vorsicht vor Bakterien

Es gibt Lebensmittel, auf die Schwangere trotz Gelüste unbedingt verzichten sollten. Diese sind an sich nicht gefährlich, können aber mit Bakterien und Parasiten belastet sein, die dem Baby schaden. Deshalb gilt es den Konsum einzuschränken oder gleich ganz zu verzichten. Dazu zählen unter anderem rohes oder nicht ganz durchgebratenes Fleisch, Rohmilchprodukte, roher Fisch, geräucherter Schinken und Fisch, nicht ausreichend erhitzte Eier, Leber, Alkohol und koffeinhaltige Getränke.

Zeit der Vorfreude

Auch wenn werdende Mütter auf ihre Ernährung achten müssen, ist die Schwangerschaft keine Krankheit. Ganz im Gegenteil: diese neun Monate sollen eine schöne Zeit für das Baby und die Schwangere sein. Der Babyausstatter baby-walz hat in seinem Ratgeber zusammengefasst, was werdende Mütter in der Schwangerschaft erwartet.

Pränatale Vitamin-Ergänzungen

Pränatale Vitamin-Ergänzungen sind Vitamin-Ergänzungen, die eine Frau auf einer täglichen Basis braucht, um sicherzustellen, dass sie die erforderlichen Mengen an essentiellen Nährstoffen während der Schwangerschaft erhält. Es ist wichtig für eine Frau mit ihrem Arzt darüber zu sprechen, welche pränatalen Ergänzungsmittel, falls vorhanden, sie ergreifen und welche sie vermeiden sollte.

Es ist wichtig, dass alle pränatalen Vitamin-Ergänzungen, nur im Rahmen einer Fachberatung eingenommen werden sollten. Es gibt einige pränatale Vitamin-Ergänzungen, die sich für eine schwangere Frau zu nehmen, als gefährlich erweisen könnten und gerade sie hat vorsichtig zu sein.

Der wichtigste Punkt, der bei der Entscheidung, welche pränatalen Vitaminergänzungen zu nehmen ist, herauszufinden, welche bestimmten Nährstoffe es gibt, die von Vorteil für die schwangere Frau und für die Entwicklung ihres Kindes sind.

Die Mehrheit der Erwachsenen braucht keine zusätzlichen Vitamine, weil sie ausreichend aus einer ausgewogenen Ernährung, bezogen werden. Eine schwangere Frau braucht oft pränatale Vitamin-Ergänzungen, von allem Folsäure und Eisen. Allerdings ist es wichtig sichef zu sein, dass die pränatalen Vitaminergänzungen, die sie nimmt und die einen bestimmten Nährstoff liefert, keine potentiellen schädlichen Mengen von etwas anderem enthalten.

Pränatales Vitamin ist eines der giftigsten Arten von Vitaminen, von das hat eine schwangere Frau extrem vorsichtig zu sein. Das zusätzliche Vitamin-A, das erforderlich ist, ist diejenige Art die Vitamin in Form von Beta-Carotin enthalten. Beta-Carotin ist ein Nährstoff, der in Obst und Gemüse gefunden wird und als Vitamin A den Körper überführt wird. Pränatale Vitaminpräparate, die Vitamin-A aus tierischen Produkten enthalten, können Geburtsfehler erzeugen. Wenn Beta-Carotin jedoch während der Schwangerschaft in höheren Dosen genommen wird, ist es ein viel sicheres Pränatal-Vitamin, da es in hohen nicht giftig ist.

Es ist wichtig, dass eine Frau pränatale Vitamin-Ergänzungen mit ihrem Arzt bespricht und sich einem ersten pränatalen Check-Up unterzieht. Sie können ihre aktuellen diätetischen Anforderungen prüfen und feststellen, ob pränatale Ergänzungen und die Menge an Nährstoffen enthalten, um das Baby mit zu versorgen.

Oft wird ein Arzt empfehlen, während des ersten Drittels der Schwangerschaft eine Folsäure-Ergänzung einzunehmen. Folsäure ist die am häufigsten verschriebene, pränatale Ergänzung für die Schwangerschaft und ist zudem wichtig für die Gesund-heit und das Wachstum des Babys, vor allem für die Hirnfunktionen. Eisen ist eine weitere pränatale Vitamin-Ergänzung. Sie wird Müttern empfohlen die an Anämie leiden, weil das Baby das Eisen aus dem Mutterleib aufnimmt.

Folsäure in der Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft arbeitet der gesamte Organismus auf Höchsttouren. Besonders in dieser Zeit ist auf eine gesunde und ausgwogene Ernährung zu achten. Vitamine, Mineralien und auch Folsäure gelten jetzt als unerlässlich, um nicht nur die werdende Mutter, sondern auch das Baby ausreichend zu versorgen oder zu schützen. Dieser Schutz ist lebensnotwendig und für die Entwicklung unerlässlich.

Folsäure für die Entwicklung des Babys

Das Hauptaugenmerk richtet sich hier auf die Einnahme von Folsäure.

Folsäure kann der Körper nicht selbst produzieren und muss dem Körper zugeführt werden. Dieses Vitamin ist wasserlöslich und für die Blutbildung und unterschiedliche Stoffwechselvorgänge verantwortlich. Zum Beispiel ist Folsäure wichtig für die Neubildung roter Blutkörperchen. In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten ist Folsäure besonders wichtig. Sie unterstützt die Entwicklung des Zentralnervensystems. Ein Folsäuremangel kann schlimmstenfalls zu Missbildungen führen. Folsäure wird entweder über bestimmte Nahrungsmittel aufgenommen. Zusätzlich sollte der Folsäurebedarf mittels freiverkäuflicher Präparate, die in jeder Apotheke oder Online-Apotheke erhältlich sind, zugeführt.

Folsäure in unterschiedlichen Lebensmitteln

Folsäurelieferanten

  • Hülsenfrüchte
  • verschiedene Blattgemüsesorten
  • Brokkoli
  • Grünkohl
  • Vollkornprodukte

Für Nicht-Vegetarier eignen sich außerdem

  • Eiern
  • Fleisch
  • Fisch

In der Regel reicht die Aufnahme über Lebensmittel nicht aus, um den Körper und das Baby ausreichend mit diesem lebenswichtigen Vitamin zu versorgen. Frauen, die sich auf eine Schwangerschaft vorbereiten können, wird geraten, schon im Vorfeld auf einen ausreichende Foläurezufuhr zu achten, damit das Baby schon von der ersten Stunde ausreichend versorgt wird. Ratsam und empfehlenswert ist die Absprache mit einem Arzt oder Apotheker, um optimal zu agieren.

Folsäuremangel vermeiden

Eine Einnahme von ca. 400 Mikrogramm Folsäure ist empfehlenswert. In der Schwangerschaft sollte diese Menge um ca. 50 % erhöht werden. Viele Menschen achten auf eine gesunde Ernährung, wobei der eigentliche Folsäurebedarf fast nie gedeckt wird. Ein Folsäuremagel macht sich bemerkbar durch Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Unruhezustände oder Angstgefühle. Auch die Lebensfreude kann schwinden. Bei diesen Anzeichen kann ein Mangel dieses Vitamins die Ursache sein. Ein Arzt oder Heilpraktiker kann das diagnostizieren und beratend unterstützen. Folsäure ist natürlich nicht nur in einer Schwangerschaft wichtig. Jeder sollte auf eine ausreichende, tägliche Zufuhr von Folsäure achten und somit vorbeugen, denn Vorbeugen ist immer eine gute Entscheidung.

Schwanger durch die Hitze

Im Sommer tragen die Bäume und Sträucher ihre Früchte - und wenn man es mit den Augen der Natur betrachtet ist es nur passend in den Sommermonaten schwanger - und damit im Einklang der Natur zu sein. Wenn da nur diese Hitze nicht wäre...

Den meisten schwangeren Frauen machen die heißen Sommertage sehr zu schaffen. Mit ein paar hilfreichen Tipps kommt man etwas leichter durch diese anstrengende Zeit.

Viel Trinken - und zwar richtig

  • Schwangere sollten generell ca. 2 Liter Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorle am Tag trinken. An heißen Tagen besser noch 2,5 – 3 Liter um den Kreislauf stabil zu halten und Wassereinlagerungen etwas vorzubeugen.
  • Aber bitte keine Brennnessel– oder Entwässerungstees
  • Die Getränke sollten eher warm als kalt sein. Eisgekühltes regt den Körper eher dazu an mehr Wärme zu produzieren.

Wassereinlagerungen bei Hitze                                                                      

Wassereinlagerungen, Bluthochdruck und Eiweiß im Urin können ein Hinweis auf eine Schwangerschaftsvergiftung (Gestose) sein. Daher bei Wassereinlagerungen bei einem Arztbesuch immer Blutdruck und Urin kontrollieren lassen.

  • Bei Wassereinlagerungen können Wechselduschen mit einer sanften Bürstenmassage (von den Zehen bis zu den Oberschenkeln) am Morgen helfen. Anschließend die Beine noch nass mit etwas Rosmarin- oder Zitronenöl einreiben und einziehen lassen. Einreibung ebenfalls von unten nach oben. Das belebt und erfrischt zusätzlich.
  • Bewegung und viel trinken: ein kleiner Spaziergang am Morgen wenn es noch nicht ganz so warm ist bringt den Kreislauf in Schwung
  • Im Sitzen sollten die Beine hoch gelagert werden. Evtl. auch gekühlte, nasse Tücher über die Beine legen.
  • Kompressionsstrümpfe sind bei dem Wetter zwar nicht gerade angenehm, aber oft wirkungsvoll.
  • Ernährung: viel frisches Obst und Gemüse essen. Entwässernd wirken z.B. Spargel und Ananas.
  • Etwas Vorsicht mit Konsum von Salz und eiweißhaltigen Nahrungsmitteln: zuviel davon können Wassereinlagerungen begünstigen.

Sonne, Abkühlung & Entspannung

  • Schwangere sollten sich im Schatten einen ruhigen entspannten Platz suchen. Direkte Sonne kann schnell den Kreislauf durcheinander bringen und die Haut ist durch die Hormone besonders empfindlich.
  • Weite luftige Kleidung, z.B. ein Sommerkleid aus Baumwolle oder Leinen sind sehr angenehm.
  • Regelmäßig (nicht zu) kühles Wasser über die Handgelenke laufen lassen.
  • Im Wasser lässt es sich besonders gut aushalten. Nahezu schwerelos, erfrischend und entspannend. Aber aufgepasst: gerade im Wasser ist direkte Sonneneinstrahlung zu meiden. Ist im Wasser kein Schatten hilft kurzzeitig auch mal ein schicker, großer Sonnenhut. Die Wassertemperatur sollte nicht unter 20 oder über 35 Grad sein.
  • Eine Sonnencreme mit mindestens LSF 25 – besser noch 30 sollte immer genutzt werden.

Schlaf & Erholung bei Hitze

  • Morgens in der Früh sollten alle Zimmer großzügig gelüftet werden. Alle Fenster auf und ggf. einen Ventilator ins Zimmer stellen. Sobald sich die Sonne blicken lässt alle Zimmer wieder verdunkeln.
  • Kühle nasse Laken in den Räumen aufhängen. Durch die Verdunstung kühlt die Luft etwas. Dazu können auf die Laken ein paar Tropfen Lavendelöl getropft werden. Lavendel beruhigt und unterstützt einen erholsameren Schlaf. Als kleiner netter Nebeneffekt hält Lavendel sogar die Mücken fern.
  • In der Nacht mit einem leichten Bettlaken zudecken.
  • Der Müdigkeit einfach mal hingeben und hin und wieder ein kleines Nickerchen machen. Erholsam hat sich die „Schlüssel-Schlaf-Methode“ bewährt, dieser lädt den Akku schnell wieder auf: Zur Ruhezeit einen Schlüssel in der Hand halten, fällt dieser auf den Boden, ist es Zeit wieder aufzustehen.
  • Sind schon ältere Geschwister da, ist es ratsam einmal mehr einen Babysitter zu organisieren, um einmal zur Ruhe zu kommen.

Akne in der Schwangerschaft

Hat sich der Wunsch nach einem Kind erfüllt und ist die Schwangerschaft eindeutig nachgewiesen, dann ist die Freude groß. Doch es können bei einer Schwangerschaft auch unangenehme Nebenwirkungen auftreten, die angefangen von morgendlicher Übelkeit bis zu verstärkten Hautproblemen führen können.

Die problemlose Schwangerschaft - ein Wunsch der nicht immer in Erfüllung geht.

Natürlich ist die Schwangerschaft eine positive Zeit mit großer Vorfreude auf das bald geborene Kind, doch ein Blick in den Spiegel kann auch Veränderungen der Haut zeigen, mit der so manche Schwangere bestimmt nicht gerechnet hat. Denn was eigentlich mehr der Pubertät zugerechnet wird, dass kann auch in der Schwangerschaft Hautprobleme bereiten. Die Akne mit Symptomen wie fettiger Haut und Pickeln ist die Folge der starken hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft. Die vermehrte Produktion der Androgene kann sich die Hautstruktur verändern und die Talgdrüsen werden vergrößert. So wird immer mehr fetthaltiges Talg in den Talgdrüsen angesammelt und dies erweist sich als perfekter Nährboden für eine schnelle Vermehrung von Bakterien. So entstehen auch bei Frauen weit über 30 immer wieder Hautprobleme, die man durch konsequente Pflege nur lindern kann.

Schwangerschaftsakne - richtige Pflege bringt Linderung der Hautprobleme

Die Kosmetikindustrie bringt immer neue innovative Kosmetikserien für die Behandlung von Akne auch für Frauen ab 30 und auch die Hersteller bester Kosmetikserien aus Pflanzen können bei der Linderung von Hautproblemen helfen. Das Gesicht sollte zweimal am Tag gereinigt werden und vor allem sollte man die Pickel nicht ausdrücken. Schon eine ph-neutrale Seife und eine gute Reinigungsmilch können die Haut wieder verbessern und neue Pickel verhindern. Wer unter einer schweren Akne leidet, der möchte vielleicht auch gerne wirksame Medikamente nehmen, doch hierbei ist Vorsicht geboten, denn gerade in der Schwangerschaft sind die darin enthaltenen Wirkstoffe nicht nur die schwangere Frau geeignet. So ist es immer sicherer auf Pflege zu setzen und Medikamente gänzlich zu vermeiden.

Scheidenpilz in einer Schwangerschaft

Ein Scheidenpilz (Vaginale Pilzinfektion, vaginale Mykose) während einer Schwangerschaft ist keine seltene Diagnose, es betrifft ca. 30% der Frauen. Die Gründe hierfür sind keinesfalls mangelnde Hygienemaßnahmen. Schuld sind vielmehr die Schwangerschaftshormone, die den Zuckerhaushalt in den Zellen der Vaginalschleimhaut erhöhen. Wenn diese Hormonschwankungen einen Scheidenpilzerreger auslösen, finden diese so einen idealen Nährboden, eine Pilzinfektion ist hier die häufigste Ursache zu diesem Thema.

Symptome einer vaginalen Pilzinfektion:

  • Gerötete und geschwollene Haut im Bereich der Vagina
  • Juckreiz und Brennen im Schambereich
  • Klumpigen, weißen Ausfluss aus der Vagina
  • Unangenehmer fischartiger Geruch

Das empfindliche Immunsystem

Das Immunsystem schwangerer Frauen ist nämlich sehr empfindlich. Dadurch es kommt also schneller oder leichter zu Infektionen. Viele Frauen, bei denen während ihrer Schwangerschaft ein Scheidenpilz bzw. vaginale Pilzinfektion diagnostiziert wird, sind schnell verunsichert und haben Angst um Ihr Baby. Sie fürchten eventuelle unangenehme Konsequenzen, unter denen dann auch das noch ungeboreren Baby leiden könnte. Wird ein Scheidenpilz rechtzeitig erkannt, kann diese Pilzinfektion unkompliziert und risikofrei behandelt werden. Für das Baby besteht nur eine Gefahr der Ansteckung während der Geburt. Die Wahrscheinlichkeit liegt dann bei ca. 90%. Das lässt sich aber leicht behandeln, somit besteht also keine Gefahr für das Baby.

Unkomplizierte Behandlung bei Scheidenpilz

Natürlich ist ein Scheidenpilz (Soorkolpitis, Vaginalsoor oder Vulvovaginitis candidomycetica), auch wenn er kein Risiko darstellt, immer sehr unangenehm und lästig. Aus diesem Grund, ist eine fachgerechte Behandlung notwendig, um der Infektion der Scheide den Gar aus zu machen. Eine präzise Diagnose eines Frauenarztes ist wichtig, um den Scheidenpilz richtig und nachhaltig zu bekämpfen. Mittlerweile gibt es einige Präparate, die hier auch bei nichtschwangeren Frauen, die an Scheidenpilz erkrankt sind, angewendet werden können. Allerdings sollten Frauen, die ein Baby erwarten, nicht vorschnell auf die freiverkäuflichen Produkte aus der Apotheke zurückgreifen und lieber den Arzt kontaktieren und um Rat bitten.

Zur Regeneration

Nur ein Gynäkologe kann den Schweregrad der Infektion beurteilen und entsprechend therapieren. Wenn die Scheidenpilz Infektion erfolgreich behandelt wurde, können Schwangere und Nichtschwangere mit einer Milchsäurekur selbt behandeln, denn sie regt die Regeneration der Scheidenflora an oder kann diese positiv beeinflussen. Diese Kur dient der Stabilisierung der empfindlichen Scheindenflora und kann bedenkenlos durchgeführt werden.

Stellen Schwangerschaftsstreifen ein Problem dar?

Eine Schwangerschaft ist für alle Frauen ein wunderbares Erlebnis, für einige angenehm, für andere eine Tortur, welche mit Unwohlsein, Schmerzen und Übelkeit verbunden ist. Allerdings ist die Vorfreude auf die Geburt trotz allem sehr groß und hilft über die ganzen Wehwehchen locker hinweg.

Eine Geburt - emotional unbeschreiblich

Eine Geburt ist für alle Frauen das emotionalste und schönste Erlebnis im Leben, welches mit keinem anderen Ereignis auch nur ansatzweise vergleichbar wäre. Sofort nach der Geburt sind alle Leiden oder Wehwehchen vergessen.

Natürlich ist eine Geburt kein Spaziergang. Auch hier ist die Auffassung oder das Empfinden von Frau zu Frau verschieden. Eine Geburt kann sich über viele Stunden ziehen. Die Zeit anfänglicher Wehen bis zur Geburt ist spannend, aufregend, emotional, unbeschreiblich und einzigartig. Hat eine Mutter erst einmal ihr neugeborenes Baby auf dem Arm, scheint die Welt still zu stehen. Alles ist vergessen, das Alltagsgrau wird plötzlich schillernd bunt, farbenfroh und leuchtend grell. So eine Schwangerschaft ist schön und spannend, hinterlässt aber natürlich auch Spuren. Auch hier bei der einen Frau weniger, bei der anderen mehr.

Schwangerschaftstreifen - das typische Frauenleiden

Viele Frauen leiden an unschönen Schwangerschaftstreifen, welche sich am Bauch oder auch an den Oberschenkeln bemerkbar machen. Diese Schwangerschaftstreifen sind nicht gefährlich, allerdings auch nicht schön anzusehen. Schwangerschaftsstreifen entstehen durch die extrem starke Dehnung des Bindegewebes innerhalb einer kurzen Zeit und die Haut wird rissig. Im Normalfall sollte man schon während der Schwangerschaft die Haut regelmäßig eincremen, damit sie weich, geschmeidig und dehnbar ist. Außdem solle sich ausschließlich gesund ernähren und somit vorbeugen, damit diese Streifen erst gar nicht entstehen. Natürlich gilt die ausreichende Flüssigkeitszufuhr ebenfalls als unumgänglich und dient auch hier der Prävention. Nach der Geburt können Frauen, welche unter starken Dehnungsstreifen leiden, mit speziellen Cremes, Ölen oder Lotionen versuchen gegen diese Streifen anzukämpfen. Dabei ist ein wenig Gymnastik sehr hilfreich, um optimal zu handeln. Für viele Frauen sind diese Tipps allerdings vergleichbar mit einem Kampf gegen Windmühlen.

Moderne Medizintechnik sorgt für Abhilfe

Diese Schwangerschaftstreifen sind ein Andenken an die Schwangerschaft. Sie verschwinden leider nie vollständig und schon gar nicht von allein. Ärzte haben unterschiedliche Möglichkeiten, die Dehnungsstreifen zu reduzieren:

  • Durch gezielten Einsatz von Lasertechnik können diese feinen Risse nachpigmentiert werden. Bei dieser Methode verschwinden die Streifen zwar nicht, aber nehmen die Hautfarbe des umliegenden Gewebes an. Die Streifen werden somit unkenntlich gemacht.
  • Anders bei der Dermabrasion. Bei dem Verfahren der Dermabrasion wird die Haut sozusagen abgeschliffen. Die Hautoberfläche wird gespannt und auch hier werden die Streifen minimiert.

Vielleicht ist es sinnvoll, sich mit den Streifen anzufreunden und diese zu akzeptieren. Sie sind ein Teil des Körpers und der Lebensgeschichte und längst nicht so dramatisch, wenn man an das ganze Leid, den Schmerz oder den Kummer in anderen Ländern und in anderen Kulturen denkt. Denn da haben die Mütter tatsächliche Probleme oder Sorgen. Dagegen sind Dehnungsstreifen doch wirklich kein Problem, oder?

Fit nach der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist ein wunderschönes Erlebnis, die Vorfreude auf den neuen Erdenbürger gibt viel Energie und Lebensfreude, so dass alle Problemchen wie wegezaubert erscheinen. So soll es sein, so wird es allerdings nicht immer bleiben, denn schon kurze Zeit nach der Geburt sehnt sich der Körper Erholung und Entspannung.

Das Wohlbefinden der Mutter

Während der Schwangerschaft und bei der Geburt selbst, erbringt der Körper Höchstleitungen, die natürlich ihre Spuren hinterlassen. Der Körper ist ausgepowert, sobald das Baby das Licht der Welt erblickt hat. Wenn sich nach dieser anstrengenden Zeit der Alltag wieder eingeschlichen hat, sollte die Mutter nicht nur an das Baby denken. Auch ihr Wohlbefinden hat hohe Priorität und darf nicht in Vergessenheit geraten.

Die wichtigen Gründe

Die Haut verlangt nach Straffung, der Organismus nach Power. Frauen, die schon einmal ein Baby zur Welt gebracht haben, wissen was gemeint ist. Viele Frauen lassen sich nach der Geburt hängen oder gehen und übersehen diese Dinge. Keine Lust oder keine Zeit sind hier nicht selten Ausreden oder Gründe, die von ausgepowerten Mütter zu diesem Thema als Antwort vorgeschoben werden.

Ein wenig Training

Dabei ist die Straffung der Haut, ein Beckenbodentraining oder auch die Wiederherstellung der Vitalität wichtig, um den Schritt in den Alltag zu normalisieren. Ein kontinuierliches Fitnessstraining ist diesbezüglich ratsam, um die gewohnte Lebensqualität wieder her zu stellen. Ein paar Minuten täglich reichen aus, um beste Erfolge zu erzielen. Hierbei kommt es nicht darauf an, ob das Training mit dem Rad, in einem Fitnessstudio oder im heimischen Garten vollzogen wird, sondern darauf, das es regelmäßig stattfindet.

Ausschließlich Vorteile

So ein Training bietet eigentlich nur Vorteile. Die Haut wird gestrafft, die Kondition trainiert und der Organismus gestärkt, das allgemeine Wohlbefinden findet wieder einen harmonischen Einklang. Die frische Mutter kann diese neue Energie gut gebrauchen, denn ein Baby verlangt rund um die Uhr viel Aufmerksamkeit. Außerdem profitiert auch der neue Lebensbürger von dieser Energie, denn je ausgeglichener die Mutter, so ausgeglichener das Baby.

Sport in Gesellschaft

Hilfreiche Informationen zu diesem Thema findet jede Mutter auf speziellen Seiten im Internet. Natürlich kann auch die Hebamme diesbezüglich ausführlich und informativ beraten sowie nützliche Tipps verraten, um das gewohnte Gleichgewicht wieder herzustellen. Ein gesellschaftliches Training mit anderen frischen Muttis macht doppelt Spaß und motiviert zusätzlich. Auf diese Weise haben sich schon viele neue Freundschaften gefunden, die ebenfalls das Leben bereichern.

Vertrauliche Geburt

Das Wunder des Lebens beginnt und endet für alle Menschen gleich. Der Anfang ist die Geburt. Sie ist für alle Beteiligten ein überaus emotionales Erlebnis. Neun Monate dauert die Vorbereitung auf den schönsten Moment. Mental und körperlich wird der Tag mit Spannung erwartet, an dem ein kleines Lebewesen das Licht der Welt erblickt.

Nachvollziehbare Gründe

Leider erwarten einige werdende Mütter diesen Tag angstvoll und verzagt, weil die Schwangerschaft unerwünscht ist und möglichst verheimlicht werden soll. Für diese schwierige Situation gibt es neuerdings maßgeschneiderte und effektive Hilfe von außen. Die vertrauliche Geburt regelt ein neues Gesetz, das am 1. Mai 2014 in Kraft tritt. Es ermöglicht schwangeren Frauen jeden Alters eine Geburt unter absoluter Anonymität. Das Ziel ist es, das Leben der Neugeborenen nicht durch unbedachte Taten verzweifelter Mütter zu gefährden. Das Gegenteil soll mit der Initiative vertrauliche Geburt erreicht werden.

Leben soll leben dürfen!

Es soll mit dieser Maßnahme verhindert werden, dass Geburten heimlich und ohne medizinische Hilfe statt finden. Für Mutter und Kind sollen Gefahrensituationen, die bei einer Geburt theoretisch immer eintreten können, unbedingt vermieden werden.

Beratungsstellen können anonym kontaktiert werden, dafür steht ab Mai rund um die Uhr ein Notruf zur Verfügung. Die Anonymität der Anrufer wird voll und ganz respektiert. Ausführliche Beratung  zur individuellen Notsituation können die Schwangeren allerdings auf ausdrücklichen Wunsch auch in Anspruch nehmen.

Beratung rund um die Uhr

Die Beratungsstelle zur vertraulichen Geburt ist in alle Richtungen flexibel, das reicht bis hin zu Hilfen für eine Adoption. Die vertrauliche Geburt wird von Behörden, Kliniken und den Beratungsstellen als Alternative zur Babyklappe begrüßt. Das hauptsächliche Augenmerk richtet sich darauf, dass Betroffene mit der Situation einer Geburt ohne Hilfe nicht allein gelassen werden. Durch das neue Gesetz ist Rechtssicherheit für alle Beteiligten in vollem Umfang gewährleistet. Keine Schwangere muss sich irgendeinem Zwang unterwerfen, alle Gründe und Wünsche werden ohne Vorwürfe respektiert.

Mit vollem Vertrauen auf beiden Seiten führt jede heimliche Schwangerschaft zum Happy End - vor allem für das Kind.

Bildrechte: Flickr January 2013 Phalinn Ooi CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten


Letzte Änderung: 15.10.2018

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