Mobbingberatung - was tun, wenn man gemobbt wird?

Beschreibung der Methode "Mobbing"

Der Begriff "Mobbing" leitet sich vom englischen Begriff "to mob" ab, was übersetzt schikanieren und anpöbeln heißt. Demnach bezeichnet Mobbing das gezielte schikanieren, anfeinden und diskriminieren einer bestimmten Person meist am Arbeitsplatz oder in der Schule. Dies geschieht in der Regel über einen längeren Zeitraum.

Mobbingberatung - was tun, wenn man gemobbt wird?
Depressionen

Was ist Mobbing?

Der Begriff Mobbing leitet sich vom englischen Begriff "to mob" ab, was übersetzt schikanieren und anpöbeln heißt. Demnach bezeichnet Mobbing das gezielte schikanieren, anfeinden und diskriminieren einer bestimmten Person meist am Arbeitsplatz oder in der Schule. Dies geschieht in der Regel über einen längeren Zeitraum.

Die Mobbing von Folgen

Die Folgen von Mobbing können sehr weitreichend sein. Opfer von Mobbing können starke gesundheitliche Beeinträchtigungen entwickeln. Dazu gehören sowohl seelische als auch körperliche Beschwerden. Bei schwerwiegenden Fällen können sich daraus sogar ernsthafte Erkrankungen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit oder sogar Suizid entwickeln. Zu den häufigsten Symptomen gehören Stresssymptome wie:

  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • depressive Verstimmungen bis hin zu einer schweren Depression
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Innere Unruhe, Nervosität

Die Mobbing-Opfer ziehen sich meist zurück bis hin zur kompletten sozialen Isolation. Hinzu kommt, dass sie unter einer zunehmend stärker werdenden Verunsicherung und einem sinkendem Selbstvertrauen leiden. Nicht nur das Mobbing-Opfer selbst leidet unter den Attacken auch direkt betroffene Mitarbeiter oder Schüler. Diese können nämlich eine Angst davor entwickeln, selbst irgendwann gemobbt zu werden.

Ursachen für Mobbing

Damit gezielt gegen Mobbing vorgegangen werden kann, sollte man sich zunächst mit den Ursachen des Mobbings auseinandersetzen. Das erleichtert das erstellen einer passenden Gegenstrategie. Im folgenden werden die häufigsten Ursachen für Mobbing aufgezeigt.

Mobbing Opfer

Probleme bei der Kommunikation

Unabhängig davon, ob Mobbing am Arbeitsplatz oder in der Schule stattfindet, oft liegt die Ursache an einer fehlerhaften Kommunikation. Da keine oder eine fehlerhafte Kommunikation stattfindet, kann es schneller passieren, dass falsche Informationen bzw. Gerüchte in Umlauf kommen. Leider können Intrigen so von anderen Mitarbeitern oder Schülern gezielt gesteuert werden. Das schürt natürlich das Mobbing ungemein.

Fehlerhafte Führungsstrategien

In Betrieben kann Mobbing auch durch fehlerhafte Führungsstrategien gefördert werden. Dies liegt in der Regel an einer mangelnden oder fehlenden Führungskompetenz. Meist können Vorgesetzte Mobbing unterbinden bzw. durch bestimmte Führungsstrategien schon von Anfang an unterbinden. Dies ist aber nur dann möglich, wenn der Vorgesetzte eine gewisse Autorität ausstrahlt und über die Thematik informiert ist. Leider gibt es auch immer wieder Fälle bei denen sich Mobbing von den Vorgesetzten an die Mitarbeiter richtet.

Über- und Unterforderung

Mobbing kann auch dann entstehen wenn Mitarbeiter dauerhaft unter- oder überfordert sind. Dadurch wird nämlich Hektik und Stress gefördert. Besteht eine Unterforderung wird Mobbing meist als "Ersatzbeschäftigung" betrieben. Das macht wiederum deutlich, dass das Arbeitsumfeld stark beeinflussen kann, wie hoch das Risiko für Mobbing ist. Des Weiteren können auch Umstrukturierungen im Unternehmen dazu führen, wenn dadurch ein Arbeitsplatzabbau geplant ist. Schließlich leidet darunter stark das Betriebsklima.

Missbrauch der Machtposition

Leider gibt es immer wieder Fälle in Betrieben in denen Personen ihre Machtposition ausnutzen, um Mitarbeiter und Kollegen zu mobben. Dies ist gleichzeitig einer der häufigsten Ursachen für Mobbing.

Konkurrenzkamp und Neid

Auch der Konkurrenzkampf spielt beim Mobbing eine wesentliche Rolle. Durch Mobbing versuchen Mitarbeiter ihre Konkurrenzen auszuschalten, um sich eine bessere Position im Unternehmen zu erkämpfen. Auch Neid und Missgunst schüren Mobbing.

Mobbing am Arbeitsplatz

Von Mobbing am Arbeitsplatz spricht man dann wenn eine bestimmte Person längerfristig, systematisch, zielgerichtet und zwar direkt oder indirekt angegriffen wird. Im schlimmsten Fall wird die Person schikaniert, um sie aus dem Unternehmen zu mobben. Beim Mobbing am Arbeitsplatz unterscheidet man zudem noch zwischen "Staffing" und "Bossing". Vom sogenannten "Bossing" spricht man wenn Vorgesetzte ihre Mitarbeiter mobben. Diese Bezeichnung wird also immer dann benutzt, wenn eine höhere Position ein niedrigere Position mobbt. Leider ist diese Art von Mobbing besonders schwerwiegend, da Arbeitnehmer es schwerer haben gegen den eigenen Chef vorzugehen. Beim "Staffing" richtet sich das Schikanieren in die andere Richtung. Hier werden Vorgesetzte oder eine ganze Führungsschiene von Mitarbeitern gemobbt.

Mobbing in der Schule

In der Schule tritt Mobbing leider sehr häufig auf. Auslöser für Mobbing-Attacken sind in der Regel Schüler, die eine bestimmte Eigenschaft oder Verhaltensweise, egal ob psychischer oder physischer Natur aufweisen. Weitere Ursachen für Mobbing in Schulen sind Unterschiede in Form von einer anderen Kultur, Religion, Nationalität, Sprache, Kleidung etc. Des Weiteren kann die familiäre und materielle Situation der Kinder einen Angriffspunkt darstellen. Wichtig ist auch die Kleidung, wer keine hochwertige Markenkleidung trägt oder keine angesagten und hippen Accessoires, der kann auch schnell zum Mobbing-Opfer werden.

Cyber Mobbing/Internet Mobbing

Eine Sonderform des Mobbings, stellt das Cyber Mobbing dar. Grundsätzlich hat es das gleiche Ziel wie das klassische Mobbing, der große Unterschied besteht nur darin, dass das Mobbing im Internet stattfindet. Die Mobbing-Opfer werden dann zum Beispiel in Chats, auf sozialen Netzwerken, über bestimmte Messenger-Apps oder in Diskussionsforen gemobbt. Viele werden auch via E-Mail, SMS, MMS oder sogar mit Anrufen tyrannisiert. Leider wird Mobbing durch die Funktionsvielfalt von Mobiltelefonen in Form von Video- und Sprachaufzeichnung erleichtert.

Die Waffen der Mobber

Jeder der mobbt bedient sich anderer "Waffen". Viele nutzen gezielt die Schwächen des Opfers aus. Sei es aufgrund geringem Selbstwertgefühls oder weil das Mobbing-Opfer keine Mitschüler oder Arbeitskollegen hat, die hinter ihm stehen. Viele Mobber streuen Gerüchte und schüren so Intrigen. Andere gehen so weit und nutzen soziale Netzwerke um das Opfer in aller Öffentlichkeit niederzumachen.

Mobbing Hilfe und Mobbing Beratung

Es gibt inzwischen zahlreiche Mobbing-Hilfsangebote. Diese können ganz einfach über eine Internet-Suchmaschine herausgefiltert werden. Es gibt sowohl Mobbing-Hilfe-Hotlines, Foren als auch Beratungsstellen vor Ort.


10 Tipps für Mobbing-Opfer

  1. Mobbing schriftlich dokumentieren zur Beweissicherung. Damit eine detaillierte Anzeige gemacht werden kann.
  2. Man sollte sich sofort wehren und dem Mobber die Stirn bieten. Denn je mehr der Angreifer denkt, dass man sich von ihm alles gefallen lässt, desto stärker werden die Attacken. Damit ist aber keine Gewalt gemeint, sondern lediglich die verbale Konfrontation.
  3. Zeugen sollten mit eingebunden werden und sollten auch ein sogenanntes Mobbing-Tagebuch führen. Das kann im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung sehr hilfreich sein.
  4. Manchmal kann es auch helfen, wenn man das direkte Gespräch mit dem Mobber sucht. Falls das nichts nützt, sollte die nächsthöhere Stelle eingeschaltet werden.
  5. Findet Mobbing in einem Betrieb statt, sollte der Chef unbedingt darüber in Kenntnis gesetzt werden. Er ist schon aus rechtlicher Sicht dazu verpflichtet zu helfen. Ist der Chef selbst der Angreifer, sollte der Betriebsrat kontaktiert werden.
  6. Hilfreich kann es auch sein wenn Kollegen um Hilfe gebeten werden. So wird dem Mobber klargemacht, dass das Mobbing-Opfer nicht alleine ist und sich der Täter direkt gegen mehrere Personen durchsetzen muss.
  7. Ganz wichtig ist es sich professionelle Hilfe zu suchen, wenn das Mobbing nicht mehr erträgliche Formen annimmt. Es gibt zahlreiche Beratungsstellen. Zudem kann auch ein Anwalt aufgesucht werden, der diesbezüglich informiert.
  8. Wenn gar nichts mehr hilft, hilft es meistens nur noch die Schule oder den Job zu wechseln.
  9. Die Erlebnisse sollten immer mit Freunden, Bekannten, dem Partner oder Verwandten geteilt werden. So können vielleicht Hilfsstrategien entwickelt werden.
  10. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch das eigene Selbstbewusstsein. Wer an seinem Selbstbewusstsein arbeitet und dieses auch ausstrahlt, ist weniger angreifbar für Mobber.

Mobbing: Seminare, Ausbildung & Weiterbildung

Im Moment liegen dem Heilverzeichnis® zum Thema Mobbing Ausbildung keine oder zu wenig Informationen vor. Sollten Sie allgemeine Informationen zu Ausbildung Mobbing haben, die Sie hier veröffentlichen möchten, freuen wir uns, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen würden.


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