Bluthochdruck & Hypertonie Beschreibung & Erfahrungen

Beschreibung der Methode "Bluthochdruck & Hypertonie"

Was ist „Bluthochdruck & Hypertonie”?

Bluthochdruck (Hypertonie) entwickelt sich f√ľr die Betroffenen oft unbemerkt und schleichend. Da zu hoher Blutdruck ernste Folgen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt haben kann, ist es wichtig, ihn zu entdecken und zu behandeln. Bluthochdruck geh√∂rt weltweit zu den bedrohlichen Krankheiten.

Was ist zu hoher Blutdruck?

Zu hoher Blutdruck zeigt anfangs kaum Beschwerden. Auf Dauer k√∂nnen jedoch lebenswichtige Organe wie Herz und Nieren √ľberlastet und gesch√§digt werden. Zu dem f√ľhrt Bluthochdruck zu einer vorzeitigen Alterung der Blutgef√§√üe. Dabei kommt es in den Blutgef√§√üen zu Umbauprozessen der empfindlichen Innenwand, dem Endothel. Als Folge f√ľhren die Ver√§nderungen zu einer verst√§rkten Ablagerung sogenannter Plaques, sowie von Kalk. Die Gef√§√üwand verliert dauerhaft an Elastizit√§t, wird zunehmend steifer und verengt sich (Arteriosklerose). Unter diesen Ver√§nderungen trifft der Blutstrom auf mehr Widerstand, so dass der Blutdruck ansteigt. Die Anforderungen an die Leistungsf√§higkeit des Herzens nehmen zu. Als Folge der steten √úberforderung kann eine Herzschw√§che entstehen. Davon betroffen ist vor allem die linke Seite des Herzens, die mehr Muskelmasse bildet und sich vergr√∂√üert. Doch auch Erkrankungen der Herzkranzgef√§√üe (koronare Herzerkrankungen), Herzinfarkt, Nierenversagen, Sch√§digungen der Netzhaut des Auges (hypertensive Retinopathie) k√∂nnen als Folge eines zu hohen Blutdrucks auftreten.

Der Wert des normalen Blutdrucks betr√§gt 120/80 mmHg. Er ist keine konstante Gr√∂√üe und unterliegt tageszeitlichen Schwankungen. Der Blutdruck durchl√§uft zwei Phasen. Bei der Pump-Phase (Systole) zieht sich das Herz zusammen. Der systolische Druck ist der h√∂here Wert, der gemessen wird. In der F√ľllungs-Phase (Diastole) weitet sich das Herz, um sich erneut zu f√ľllen. Der diastolische Druck wird als niedriger Wert gemessen.

Von erh√∂htem Blutdruck wird ab einem Wert von 140/90 mmHg gesprochen, der unabh√§ngig vom Alter und Geschlecht ist. Bei Hochdruck-Patienten, die √ľber 80 Jahre alt sind, wird ein systolischer Blutdruck unter 150/90 mmHg angestrebt. Um die Nieren bei Diabetikern zu sch√ľtzen, sollte der Wert unter 140/85 mmHg liegen.

Unterteilung des Bluthochdrucks

a) primäre Hypertonie. Hier ist der Blutdruck an sich zu hoch.
b) sekund√§re Hypertonie. Ursache k√∂nnen Erkrankungen der Schilddr√ľse, Nebenniere und Niere, sowie Schlaf-Apnoe sein.

Die primäre Hypertonie ist die häufigste Form. Es gibt jedoch Überschneidungen von primärer und sekundärer Hypertonie. In diesem Fall kann unter anderem eine Verengung (Stenose) der Nierenarterien vorliegen.
Symptome von Bluthochdruck sind Herzrasen, Herzstolpern, starkes Herzklopfen, eine unregelmäßige Abfolge des Herzschlags, Kurzatmigkeit und Luftnot, Schwindel, Ohnmacht und Schmerzen in der Brust.

Wie entsteht zu hoher Blutdruck?

  • Veranlagung
    Bluthochdruck weist eine genetische Disposition und familiäre Häufigkeit auf.
  • Rauchen
    Beim Rauchen entstehen freie Radikale, die das Endothel der Blutgef√§√üe dauerhaft sch√§digen k√∂nnen. Arteriosklerose wird durch Rauchen gef√∂rdert, indem sich die Flie√üeigenschaften des Blutes ver√§ndern. Bekannt ist in diesem Fall das sogenannte Raucherbein, bei dem unumkehrbare Gewebesch√§den zu einer Amputation f√ľhren k√∂nnen.
  • √úbergewicht
    Unabhängig von der Körpergröße gehört bei Männern das Bauchfett ab 98 cm und bei Frauen der Taillenumfang ab 80 cm zu den Risikofaktoren von Bluthochdruck.
  • Alkohol
    Chronischer und √ľberm√§√üiger Genuss von Alkohol schadet dem Herz-Kreislauf-System, dem Gehirn und der Leber.
  • Bewegungsmangel
    Ein Mangel an Bewegung schwächt den gesamten Körper, vor allem jedoch Herz und Lunge. Bewegungsmangel lässt das Gehirn träger und die Psyche anfälliger werden.
  • Stress
    Stress bedingt eine Erh√∂hung des Blutdrucks. Verantwortlich f√ľr die schnelle Leistungssteigerung und Steuerung des Herz-Kreislauf-Systems ist im vegetativen Nervensystem der "Sympaticus". Im Gegenzug d√§mpft der "Parasympaticus" diese Wirkung. Entspannung ist eine physiologische Grundlage f√ľr die Regulation des Blutdrucks und der Gesundheit. Zu viel Stress kann auch zu Schlafst√∂rungen f√ľhren, die den Blutdruck wiederum ung√ľnstig beeinflussen.
  • Kochsalz
    Zu viel Salz kann Bluthochdruck bewirken und eine blutdrucksenkende Behandlung erschweren.

Wie zeigt sich Bluthochdruck in einem speziellen Fall?

Die obstruktive Schlafapnoe (OSAS) ist eine ernst zunehmende Verengung der Atemwege, die periodisch und nur in der Phase des Schlafes auftritt. Die verengten Atemwege f√ľhren nach lautem Schnarchen zu einer Phase deutlich verminderten Atmung oder zu wiederholten Atemstillst√§nden von mehr als 10 Sekunden Dauer. Muskeln, die den Rachen in der Nachtruhe offen halten, werden auch durch Alkohol und beruhigende Schlafmittel geschw√§cht, so dass die Betroffenen beides vermeiden m√ľssen.

Die Schlafapnoe ist ein erwiesener Risikofaktor f√ľr den Bluthochdruck. Am h√§ufigsten sind √ľbergewichtige M√§nner unter 65 Jahren betroffen. Besteht bereits ein zu hoher, n√§chtlicher Blutdruck, geh√∂rt dieser in die Gruppe der sekund√§ren Hypertonie und ist medikament√∂s nur schwer einstellbar. Die periodisch unterbrochene Atmung f√ľhrt dauerhaft zu einem Sauerstoffmangel im K√∂rper. Die Betroffenen erwachen st√§ndig. Ihr Schlaf ist nicht mehr erholsam. Die Patienten befinden sich in einer andauernden Stresssituation, so dass sie sich morgens ersch√∂pft, m√ľde und abgeschlagen f√ľhlen. Sie sind tags√ľber weniger leistungsf√§higer, was erneuten Stress ausl√∂sen kann. Es besteht die Gefahr eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls.

Wie wird zu hoher Blutdruck behandelt?

In der Therapie von Bluthochdruck haben sich Medikamente, eine gesunde Ernährungsweise mit reichlich Bewegung, sowie die Behandlung begleitender Grunderkrankungen bewährt. Bei allen therapeutischen Maßnahmen ist Geduld gefragt. Die Medikamente erreichen erst nach 3 bis 4 Wochen der Einnahme ihre volle Wirksamkeit.

Tritt trotz einer Verhaltensänderung im Lebensstil keine Besserung ein, sind Blutdrucksenker eine Alternative. Sie werden einzeln oder kombiniert verabreicht. Eine umfassende, medikamentöse Behandlung ist bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, koronaren Herzerkrankungen, Diabetes und Organschäden der Niere indiziert.

Als Blutdrucksenker gibt es

  1. Diuretika
  2. ACE-Hemmer, AT-1-Rezeptor-Antagonisten und Wirkstoff Aliskiren
  3. Betablocker
  4. Kalziumantagonisten

Bei schwer behandelbarem Blutdruck, etwa wie unter einer Schlaf-Apnoe, können sogenannte Baroflex-Schrittmacher hilfreich sein. Sie werden mittels mikro-invasivem Verfahren in die Halsschlagader eingebracht.

Wie kann Bluthochdruck vorgebeugt werden?

  1. Den Blutdruck regelmäßig messen und dokumentieren.
  2. Gesunde Ernährung.
    √úberwiegend pflanzliche, saisonale und regionale Lebensmittel. Viel Gem√ľse und reichlich Obst. Kleine Anteile an Kohlenhydraten. Pflanzliche Fette wie Oliven-, Sonnenblumen-, Distel- und Raps√∂l. Tierische Produkte wie Wurst, Fleisch, Eier, Butter, Sahne, Schmalz und K√§se, sowie Kuchen, Geb√§ck, Kekse, Cracker... nur in geringem Umfang zu sich nehmen. Zweimal pro Woche Seefisch essen, denn er enth√§lt die wichtigen Omega-3-Fetts√§uren, die es auch als Kapseln zur Einnahme gibt. Um Bluthochdruck vorzubeugen, hat sich die Mittelmeer-Ern√§hrung als ges√ľndeste erwiesen.
  3. Viel Bewegung an der frischen Luft. Auch Phasen der Ruhe und Entspannung einplanen.
  4. Körpergewicht reduzieren und halten.
  5. Alkohol nur in Maßen.
  6. Auf Rauchen verzichten.
  7. F√ľr soziale Kontakte und seelische Zufriedenheit sorgen.

Unterschiedliche Arten von Bluthochdruck

Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)

Hochdruck in den Schlagadern (Arterien) des Körperkreislaufs, im täglichen Sprachgebrauch ist mit Hypertonie oder Bluthochdruck in der Regel die arterielle Hypertonie gemeint.

Pulmonal-arterielle Hypertonie (pulmonale Hypertonie)

hoher Blutdruck im Lungenkreislauf, in den Arterien vom Herz zu den Lungenfl√ľgeln

Portale Hypertension

erhöhter Druck in der Pfortader. Der entgegengesetzte Begriff lautet Hypotonie, auch dieser wird meist auf den Blutdruck bezogen.



Bluthochdruck & Hypertonie - Symptome & Krankheiten

Indikationen & Heilanzeigen: die Anwendung von Bluthochdruck & Hypertonie hilft möglicherweise bei:

    Ateriosklerose Bewegungsmangel Durchblutungsstörungen Gefäßverengung Muskelverspannungen Stress

Bluthochdruck & Hypertonie Videos


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