Stellen Schwangerschaftsstreifen ein Problem dar?

Eine Schwangerschaft ist für alle Frauen ein wunderbares Erlebnis, für einige angenehm, für andere eine Tortur, welche mit Unwohlsein, Schmerzen und Übelkeit verbunden ist. Allerdings ist die Vorfreude auf die Geburt trotz allem sehr groß und hilft über die ganzen Wehwehchen locker hinweg.

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Eine Geburt - emotional unbeschreiblich

Eine Geburt ist für alle Frauen das emotionalste und schönste Erlebnis im Leben, welches mit keinem anderen Ereignis auch nur ansatzweise vergleichbar wäre. Sofort nach der Geburt sind alle Leiden oder Wehwehchen vergessen.

Natürlich ist eine Geburt kein Spaziergang. Auch hier ist die Auffassung oder das Empfinden von Frau zu Frau verschieden. Eine Geburt kann sich über viele Stunden ziehen. Die Zeit anfänglicher Wehen bis zur Geburt ist spannend, aufregend, emotional, unbeschreiblich und einzigartig. Hat eine Mutter erst einmal ihr neugeborenes Baby auf dem Arm, scheint die Welt still zu stehen. Alles ist vergessen, das Alltagsgrau wird plötzlich schillernd bunt, farbenfroh und leuchtend grell. So eine Schwangerschaft ist schön und spannend, hinterlässt aber natürlich auch Spuren. Auch hier bei der einen Frau weniger, bei der anderen mehr.

Schwangerschaftstreifen - das typische Frauenleiden

Viele Frauen leiden an unschönen Schwangerschaftstreifen, welche sich am Bauch oder auch an den Oberschenkeln bemerkbar machen. Diese Schwangerschaftstreifen sind nicht gefährlich, allerdings auch nicht schön anzusehen. Schwangerschaftsstreifen entstehen durch die extrem starke Dehnung des Bindegewebes innerhalb einer kurzen Zeit und die Haut wird rissig. Im Normalfall sollte man schon während der Schwangerschaft die Haut regelmäßig eincremen, damit sie weich, geschmeidig und dehnbar ist. Außdem solle sich ausschließlich gesund ernähren und somit vorbeugen, damit diese Streifen erst gar nicht entstehen. Natürlich gilt die ausreichende Flüssigkeitszufuhr ebenfalls als unumgänglich und dient auch hier der Prävention. Nach der Geburt können Frauen, welche unter starken Dehnungsstreifen leiden, mit speziellen Cremes, Ölen oder Lotionen versuchen gegen diese Streifen anzukämpfen. Dabei ist ein wenig Gymnastik sehr hilfreich, um optimal zu handeln. Für viele Frauen sind diese Tipps allerdings vergleichbar mit einem Kampf gegen Windmühlen.

Moderne Medizintechnik sorgt für Abhilfe

Diese Schwangerschaftstreifen sind ein Andenken an die Schwangerschaft. Sie verschwinden leider nie vollständig und schon gar nicht von allein. Ärzte haben unterschiedliche Möglichkeiten, die Dehnungsstreifen zu reduzieren:

  • Durch gezielten Einsatz von Lasertechnik können diese feinen Risse nachpigmentiert werden. Bei dieser Methode verschwinden die Streifen zwar nicht, aber nehmen die Hautfarbe des umliegenden Gewebes an. Die Streifen werden somit unkenntlich gemacht.
  • Anders bei der Dermabrasion. Bei dem Verfahren der Dermabrasion wird die Haut sozusagen abgeschliffen. Die Hautoberfläche wird gespannt und auch hier werden die Streifen minimiert.

Vielleicht ist es sinnvoll, sich mit den Streifen anzufreunden und diese zu akzeptieren. Sie sind ein Teil des Körpers und der Lebensgeschichte und längst nicht so dramatisch, wenn man an das ganze Leid, den Schmerz oder den Kummer in anderen Ländern und in anderen Kulturen denkt. Denn da haben die Mütter tatsächliche Probleme oder Sorgen. Dagegen sind Dehnungsstreifen doch wirklich kein Problem, oder?


Letzte Änderung: 11.01.2018

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